The National Times - Wieder Schnee und überfrierender Regen: Behinderungen und Unfälle im Nordwesten

Wieder Schnee und überfrierender Regen: Behinderungen und Unfälle im Nordwesten


Wieder Schnee und überfrierender Regen: Behinderungen und Unfälle im Nordwesten
Wieder Schnee und überfrierender Regen: Behinderungen und Unfälle im Nordwesten / Foto: © AFP

Erneute Schneefälle und überfrierender Regen haben vor allem im Westen und Nordwesten Deutschlands wieder zu Unfällen, Verkehrsbehinderungen und Schulausfällen geführt. In zahlreichen hessischen und niedersächsischen Landkreisen blieben am Mittwoch die Schulen geschlossen, ebenso in Bremen und Bremerhaven. Auf den Straßen kam es zu vielen Unfällen, in Hessen starb ein 51-jähriger Mann. Die Deutsche Bahn meldete Verspätungen und Zugausfälle, etwa zwischen Berlin und Hannover sowie zwischen Köln und Frankfurt am Main.

Textgröße ändern:

Der Deutsche Wetterdienst gab am Mittwochmorgen eine offizielle Unwetterwarnung wegen Glatteis in Bremen und Niedersachsen heraus. In anderen Teilen Deutschlands schneite es in der Nacht zu Mittwoch außerdem, laut Wetterdienst vor allem im Norden und Nordosten.

Unter anderem auf hessischen Autobahnen kam es seit Dienstagnachmittag zu zahlreichen Unfällen. An einer Steigung nahe des Autobahnkreuzes Wiesbaden fuhren sich laut örtlicher Polizei mehrere Lastwagen fest, so dass der Verkehr für viele Stunden komplett zum Erliegen kam. Verletzt wurde niemand.

Zu einem schweren Unfall kam es am Dienstagnachmittag auf einer Landstraße in der Nähe der hessischen Stadt Fulda. Ein Lkw geriet laut Polizei wegen Schneeglätte in einer abschüssigen Kurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem Kastenwagen. Der 51-jährige Fahrer des Kastenwagens wurde dabei so stark verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb.

S.Lee--TNT

Empfohlen

Orkantief Manja verursacht zahlreiche Feuerwehreinsätze

Umgestürzte Bäume, lose Gegenstände und Wasseransammlungen beschäftigten die Feuerwehren in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis. In Königswinter traf ein Baum ein Wohnhaus.

Stromversorgung in Freiburg nach Unwetter wiederhergestellt

Nach einem nächtlichen Unwetter waren am Sonntagmorgen Teile Freiburgs ohne Strom. Der Netzbetreiber stellte die Versorgung nach Reparaturarbeiten wieder her.

IUCN: 96 Prozent der Korallenriffe weltweit vom Absterben bedroht

Wegen des fortschreitenden Klimawandels sind laut einer Prognose der Weltnaturschutzunion (IUCN) innerhalb der kommenden 50 Jahre fast alle Korallenriffe der Welt vom Absterben bedroht. Es bestehe für 96 Prozent der Korallenriffe in den Weltmeeren "ein extrem erhöhtes Risiko", dass sie bis 2075 absterben, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten IUCN-Analyse. Es war die erste weltweite Untersuchung dieser Art.

El Niño: Appell der Vereinten Nationen zu gemeinsamen Schutzvorkehrungen

Wegen einer beispiellosen Intensität des gegenwärtigen Klimaphänomens El Niño haben die Vereinten Nationen zu gemeinsamen Schutzvorkehrungen für die am stärksten betroffenen Menschen aufgerufen. "Heute richten wir einen gemeinsamen Appell an die internationale Gemeinschaft, dringend und koordiniert vorausschauend zu handeln", erklärte die Generalsekretärin der Weltmeteorologieorganisation (WMO), Celeste Saulo, am Mittwoch in Genf. "Wir können El Niño nicht aufhalten, aber wir können viele seiner schlimmsten Folgen für die Menschen verhindern."

Textgröße ändern: