The National Times - Frost im Nordosten, mildes Wetter am Rhein: Februar startet mit Temperaturgefälle

Frost im Nordosten, mildes Wetter am Rhein: Februar startet mit Temperaturgefälle


Frost im Nordosten, mildes Wetter am Rhein: Februar startet mit Temperaturgefälle
Frost im Nordosten, mildes Wetter am Rhein: Februar startet mit Temperaturgefälle / Foto: © AFP/Archiv

Der Februar startet mit einem großen Temperaturgefälle in Deutschland. Am Montag liegt die Spanne zwischen minus acht Grad an der Oder und plus elf Grad entlang des Oberrheins, wie Nico Bauer von der Vorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach am Sonntag erklärte. Zu der eisigen Kälte in Ostseenähe komme noch ein böiger Wind dazu, so dass sich es sich fast "wie in Sibirien im Winter anfühlt".

Textgröße ändern:

Das Temperaturgefälle bleibt Deutschland auch an den weiteren Tagen erhalten. Am Dienstag zieht von Südwesten Niederschlag auf. Dort fällt teils gefrierender Regen, weshalb dann erneut Glatteisgefahr besteht. Nach Norden hin gibt es im Tagesverlauf auch mehr und mehr Schnee.

Auch im weiteren Wochenverlauf ist laut DWD stellenweise mit Glätte durch Schnee oder gefrierenden Regen zu rechnen. "Dem Winter geht also auch im Februar nicht so schnell die Puste aus", erklärte Bauer.

F.Morgan--TNT

Empfohlen

Weiterer Toter durch Schneebruch in Bayern - Von Ast getroffener Radfahrer stirbt

In Bayern ist ein weiterer Mensch infolge des heftigen Schneefalls ums Leben gekommen. Ein in Bamberg von einem Ast getroffener Radfahrer starb am Donnerstag in einem Krankenhaus an seinen Verletzungen, wie die Polizei im oberfränkischen Bayreuth mitteilte. Der 41-Jährige war am Montag auf einem Radweg unterwegs gewesen, als ihn ein unter der Schneelast brechender Ast traf.

Zahlreiche Unfälle und Verkehrsbehinderungen durch Eisregen und Schnee

Schnee und überfrierender Regen haben am Sonntag und Montag zu zahlreichen Unfällen und massiven Verkehrsbeeinträchtigungen in Deutschland geführt. Behördenangaben zufolge blieb es meist bei Blechschäden, in einigen Fällen wurden Menschen leicht verletzt. Auch der öffentliche Nahverkehr war eingeschränkt, so fuhren am Montagmorgen etwa keine Straßenbahnen in Berlin, in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam wurde der Busverkehr eingestellt. In einigen bayerischen und niedersächsischen Landkreisen blieben am Montag die Schulen geschlossen.

Im Nordosten droht Glatteis und ab Sonntagabend verbreitet viel Schnee

Nach dem starken Glatteis in Teilen Deutschlands hat sich die Wetterlage wieder vorübergehend entspannt. Im Nordosten Deutschlands sei aber ab Sonntagabend wieder mit neuem Glatteis zu rechnen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. In der Nacht zu Montag sei in einem breiten Streifen vom Erzgebirge und der Lausitz bis zur Ostsee Unwetter durch gefrierenden Regen sehr wahrscheinlich.

"Historischer Wintersturm" zieht mit Schnee und Eisregen über die USA hinweg

Ein heftiger Wintersturm ist über den Südwesten und das Zentrum der USA hinweggefegt und hat - von New Mexico bis North Carolina - Schnee und Eisregen mitgebracht. Am Samstag (Ortszeit) erreichte der Sturm die dicht besiedelten Mittelatlantik-Bundesstaaten und bewegte sich dann in Richtung Nordosten weiter, während sich kalte Luftmassen über dem ganzen Land ausbreiteten.

Textgröße ändern: