The National Times - Glatteis: Enspannung im Westen - im Osten teils noch rutschig

Glatteis: Enspannung im Westen - im Osten teils noch rutschig


Glatteis: Enspannung im Westen - im Osten teils noch rutschig
Glatteis: Enspannung im Westen - im Osten teils noch rutschig / Foto: © AFP/Archiv

Während sich die Glatteissituation in den westlichen Landesteilen am Dienstag entspannte, gab es im Osten und teils auch noch in Bayern vielfach noch rutschige Straßen und Wege. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach erreichten die Regenfälle in der Nacht zum Dienstag auch den äußersten Osten des Landes und trafen dort bei leichtem Frost auf gefrorene Böden, weshalb mit Glatteis gerechnet werden musste.

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Nach den massiven Schneefällen der vergangenen Woche hat ein über Deutschland ziehender atlantischer Tiefausläufer mildere Temperaturen gebracht und vielerorts für glatte Straßen gesorgt. Am Montag ereigneten sich einige, teils schwere Unfällen.

Am Montagabend kam es auf einer Bundesstraße in Bayern auf spiegelglatter Fahrbahn zu einer Massenkarambolage, an der nach neuen Angaben der Polizei insgesamt 20 Fahrzeuge beteiligt waren. Darunter waren ein Sattelzug und ein Streufahrzeug. Bei dem Unfall bei Lichtenfels in Oberfranken wurden elf Menschen leicht und zwei schwer verletzt.

In Schleswig-Holstein rutschte ein Transporter am Montag auf einem Bahnübergang wegen glatter Straße auf die Gleise, wo er von einem Zug erfasst wurde. Der Transporterfahrer wurde bei dem Unfall zwischen den Haltepunkten Langenmoor und Sparrieshoop leicht verletzt. Der Zugführer und die 40 Fahrgäste blieben unverletzt.

Auf dem Mittellandkanal in Sachsen-Anhalt wurde nach Angaben der Wasserschutzpolizei ein Güterschiff durch eine Eisscholle leck geschlagen. Wasser drang in den Maschinenraum ein, das Leck konnte provisorisch verschlossen werden, wie die Polizei am Dienstag berichtete.

In zahlreichen Kommunen vor allem in Osten war der Winterdienst wegen der Glätte verstärkt im Einsatz. In Dresden beispielsweise hatte der in der Nacht einsetzende Sprühregen Straßen und Fußwege in Rutschbahnen verwandelt. Seit 02.00 Uhr in der Nacht waren deshalb 48 Arbeitskräfte und 42 Streufahrzeuge im Stadtgebiet mit Tausalz und Streugut unterwegs.

A.Wood--TNT

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