The National Times - Gedenken an Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen

Gedenken an Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen


Gedenken an Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen
Gedenken an Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen / Foto: © AFP/Archiv

Anlässlich des ersten Jahrestages der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen besucht Bundespräsident Frank Walter-Steinmeier am Donnerstag (11.00 Uhr) das schwer getroffene Ahrtal. Gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) will er sich über den Stand des Wiederaufbaus informieren. Am Nachmittag findet in Euskirchen ein ökumenischer Gedenkgottesdienst als zentrale Gedenkveranstaltung statt, an dem auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) teilnimmt.

Textgröße ändern:

Zu der Gedenkfeier in der Kirche Herz Jesu werden auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Hinterbliebene der Opfer erwartet. Zeitgleich findet eine Gedenkveranstaltung im Kurpark Bad Neuenahr statt. Bei den verheerenden Überschwemmungen infolge tagelangen Starkregens kamen am 14. und 15. Juli über 180 Menschen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ums Leben. Hunderte weitere wurden verletzt. Für den Wiederaufbau stellen Bund und Länder 30 Milliarden Euro bereit.

F.Hughes--TNT

Empfohlen

Mindestens drei Tote durch Hurrikan "Isaias" in Florida und Alabama

Durch Hurrikan "Isaias" sind in den USA mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Zwei von ihnen wurden in der Nähe von Pensacola im US-Bundesstaat Florida und in Birmingham in Alabama von umstürzenden Bäumen erschlagen, wie die Behörden am Samstag mitteilten. Der heftige Wind deckte auch Dächer ab und riss Strommasten um. Laut der Webseite Poweroutage waren am Samstag noch mehr als 600.000 Haushalte ohne Strom.

Tödliche Überflutungen: Brasiliens Staatsanwaltschaft verklagt Shell auf Schadenersatz

Im Zusammenhang mit tödlichen Überflutungen im Jahr 2024 fordert Brasiliens Staatsanwaltschaft von einer Tochterfirma des Ölriesen Shell knapp 100 Millionen Euro Schadenersatz. Die Forderung gegenüber Shell Brasil errechne sich aus der Mitverantwortung des Mutterkonzerns an der Erderwärmung, legte die Staatsanwaltschaft in einem Gerichtsdokument dar, das die Nachrichtenagentur AFP am Freitag einsehen konnte. Demnach gehen zwei Prozent der historischen Treibhausgasemissionen weltweit auf Kosten von Shell.

Wichtige Delegierte der COP31-Vorverhandlungen zu Besuch in Pazifikstaat Tuvalu eingetroffen

Hochrangige Teilnehmer der Vorverhandlungen zum bevorstehenden UN-Klimagipfel in der Türkei sind zu einem Besuch im besonders vom Klimawandel betroffenen Pazifikstaat Tuvalu eingetroffen. Die Visite am Dienstag fand am Rande eines von den Fidschi-Inseln ausgerichteten Treffens einen Monat vor der COP31 statt. Unter den 14 Delegierten, die am Dienstagmorgen in Tuvalus Hauptstadt Funafuti eintrafen, waren Australiens Premierminister Anthony Albanese und mehrere Staats- und Regierungschefs aus dem Pazifikraum.

Wadephul hält Rede bei Klima- und Sicherheitskonferenz in Berlin

Im Auswärtigen Amt findet am Dienstag eine Konferenz zu den Auswirkungen des Klimawandels auf den Frieden und die Sicherheit statt. Zu der Berlin Climate and Security Conference werden rund 250 internationale Akteure erwartet, unter ihnen Wissenschaftler sowie Vertreter besonders betroffener Länder und internationaler Organisationen wie der UNO und der EU. Für 10.15 Uhr ist eine Rede von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) geplant.

Textgröße ändern: