The National Times - Mindestens 59 Tote durch Schneesturm in den USA

Mindestens 59 Tote durch Schneesturm in den USA


Mindestens 59 Tote durch Schneesturm in den USA
Mindestens 59 Tote durch Schneesturm in den USA / Foto: © AFP

Durch den heftigen Schneesturm in den USA sind nach jüngsten Angaben mindestens 59 Menschen ums Leben gekommen. Alleine im Landkreis Erie County im Bundesstaat New York wurden 37 Todesopfer verzeichnet, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. In der Stadt Buffalo waren nach Angaben von Bürgermeister Byron Brown rund 500 Bewohner weiterhin ohne Strom.

Textgröße ändern:

Eine arktische Kaltfront mit Temperaturen bis zu minus 40 Grad Celsius hatte weite Teile der USA kurz vor Weihnachten ins Chaos gestürzt. Besonders dramatisch war die Lage in Buffalo und den umliegenden Gebieten im Landkreis Erie County. Mehrere Tote wurden in ihren Autos oder unter Schneewehen gefunden.

Angesichts nun steigender Temperaturen warnten die Behörden am Mittwoch vor Tauwetter. "Wenn die Temperaturen zunehmen, erwarten wir, dass der Schnee schmilzt und es zu möglichen Überschwemmungen durch schnelles Schmelzen kommt", sagte der Verwaltungschef von Erie County, Mark Poloncarz.

Der Schneesturm sorgt seit Tagen auch für Chaos im Flugverkehr. Besonders betroffen ist die Fluggesellschaft Southwest Airlines, die am Mittwoch mehr als 2500 weitere Flüge streichen musste.

T.F.Russell--TNT

Empfohlen

Orkantief Manja verursacht zahlreiche Feuerwehreinsätze

Umgestürzte Bäume, lose Gegenstände und Wasseransammlungen beschäftigten die Feuerwehren in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis. In Königswinter traf ein Baum ein Wohnhaus.

Stromversorgung in Freiburg nach Unwetter wiederhergestellt

Nach einem nächtlichen Unwetter waren am Sonntagmorgen Teile Freiburgs ohne Strom. Der Netzbetreiber stellte die Versorgung nach Reparaturarbeiten wieder her.

IUCN: 96 Prozent der Korallenriffe weltweit vom Absterben bedroht

Wegen des fortschreitenden Klimawandels sind laut einer Prognose der Weltnaturschutzunion (IUCN) innerhalb der kommenden 50 Jahre fast alle Korallenriffe der Welt vom Absterben bedroht. Es bestehe für 96 Prozent der Korallenriffe in den Weltmeeren "ein extrem erhöhtes Risiko", dass sie bis 2075 absterben, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten IUCN-Analyse. Es war die erste weltweite Untersuchung dieser Art.

El Niño: Appell der Vereinten Nationen zu gemeinsamen Schutzvorkehrungen

Wegen einer beispiellosen Intensität des gegenwärtigen Klimaphänomens El Niño haben die Vereinten Nationen zu gemeinsamen Schutzvorkehrungen für die am stärksten betroffenen Menschen aufgerufen. "Heute richten wir einen gemeinsamen Appell an die internationale Gemeinschaft, dringend und koordiniert vorausschauend zu handeln", erklärte die Generalsekretärin der Weltmeteorologieorganisation (WMO), Celeste Saulo, am Mittwoch in Genf. "Wir können El Niño nicht aufhalten, aber wir können viele seiner schlimmsten Folgen für die Menschen verhindern."

Textgröße ändern: