The National Times - Umwelthilfe dringt auf dauerhaftes Böllerverbot zu Silvester

Umwelthilfe dringt auf dauerhaftes Böllerverbot zu Silvester


Umwelthilfe dringt auf dauerhaftes Böllerverbot zu Silvester
Umwelthilfe dringt auf dauerhaftes Böllerverbot zu Silvester / Foto: © AFP/Archiv

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) dringt auf ein dauerhaftes Böllerverbot zu Silvester. "Wir fordern die Bundesregierung auf, dieser Forderung nachzukommen und diese archaische Schwarzpulverböllerei bereits für dieses Jahr ein für alle Mal zu beenden", erklärte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch am Dienstag in Berlin. Dies sei durch eine einfache Änderungen der Sprengstoffverordnung möglich.

Textgröße ändern:

Als Argumente für ein Verbot der Schwarzpulverraketen und Böller führt die Umwelthilfe neben Luftverschmutzung und Müll in den Straßen auch "Millionen verschreckte und leidende Tiere, zahlreiche Häuserbrände und viele tausend verletzte Kinder wie Erwachsene" an. Bestätigt sieht sich der Verband durch eine aktuelle Umfrage im Auftrag der Verbraucherzentrale Brandenburg. Darin stimmten 53 Prozent der Befragten für ein Böllerverbot, 39 Prozent dagegen.

Wegen der Coronabeschränkungen hatte zum vergangenen Jahreswechsel wie schon im Jahr davor in ganz Deutschland ein Verkaufsverbot für Feuerwerk gegolten. Vielerorts wurden zudem Versammlungsverbote verhängt, zum Teil durfte auch kein Feuerwerk abgebrannt werden.

N.Taylor--TNT

Empfohlen

Sturzflut im Himalaya: UN-Klimafonds stellt Nepal Hilfsgelder in Millionenhöhe bereit

Nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya im August stellt der UN-Klimafonds Nepal Hilfsgelder in Höhe von 20 Millionen Dollar (knapp 18 Millionen Euro) bereit. Die am Donnerstag bei der ersten außerordentlichen Sitzung des UN-Klimafonds seit seiner Einrichtung im Jahr 2022 getroffene Entscheidung bedeutet jedoch nicht, dass Nepal die Mittel unmittelbar erhält. Die Hilfsgelder entsprechen weniger als 0,5 Prozent der von der nepalesischen Regierung auf 4,78 Milliarden Dollar veranschlagten Wiederaufbaukosten.

IUCN: Wegen Klimawandels fast alle Korallenriffe der Welt vom Absterben bedroht

Wegen des fortschreitenden Klimawandels sind laut einer Prognose der Weltnaturschutzunion (IUCN) innerhalb der kommenden 50 Jahre fast alle Korallenriffe der Welt vom Absterben bedroht. Es bestehe für 96 Prozent der Korallenriffe in den Weltmeeren "ein extrem erhöhtes Risiko", dass sie bis 2075 absterben, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten IUCN-Analyse. Es war die erste weltweite Untersuchung dieser Art.

Artenschutz: Unesco startet Großprojekt zum Sammeln von Umwelt-DNA

Um die Wanderung von Tieren und Pflanzen im Meer besser zu verstehen, will die Unesco in 30 Schutzgebieten weltweit Proben von sogenannter Umwelt-DNA entnehmen. Ziel des Projektes sei es, bis 2028 rund 3000 Meerwasserproben zu sammeln und auszuwerten, teilte die UN-Wissenschaftsorganisation am Donnerstag mit. Sie setzt dabei vor allem auf das Engagement von Menschen und Gruppen vor Ort, die bei den Entnahmen helfen sollen.

Beispielloser El Niño: Eindringlicher UN-Appell für gemeinsame Schutzvorkehrungen

Wegen einer beispiellosen Intensität des gegenwärtigen Klimaphänomens El Niño haben die Vereinten Nationen eindringlich zu gemeinsamen Schutzvorkehrungen für die am stärksten betroffenen Menschen aufgerufen. "Heute richten wir einen gemeinsamen Appell an die internationale Gemeinschaft, dringend und koordiniert vorausschauend zu handeln", erklärte die Generalsekretärin der Weltmeteorologie-Organisation (WMO), Celeste Saulo, am Mittwoch in Genf. Die Stärke des gegenwärtigen El Niño wird demnach voraussichtlich die bisherigen Messskalen überschreiten.

Textgröße ändern: