The National Times - 26-Jährige wird Klima-Ministerin in Greta Thunbergs Heimatland

26-Jährige wird Klima-Ministerin in Greta Thunbergs Heimatland


26-Jährige wird Klima-Ministerin in Greta Thunbergs Heimatland
26-Jährige wird Klima-Ministerin in Greta Thunbergs Heimatland / Foto: © AFP

Im Heimatland von Greta Thunberg übernimmt eine 26-Jährige das Klima-Ministerium. Romina Pourmokhtari wurde vom neuen Regierungschef Ulf Kristersson auf den Posten berufen, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Kabinettsliste hervorging. Die 26-Jährige ist damit die jüngste Ministerin in der schwedischen Geschichte - bislang lag der Rekord bei 27 Jahren.

Textgröße ändern:

Die iranischstämmige Pourmokhtari, die in einem Vorort von Stockholm zur Welt kam, leitete bisher die Jugendorganisation der Liberalen Partei. In der Klima-Politik hat sie sich bislang nicht hervorgetan. Ein Beispiel dafür, dass junge Menschen in der Klimapolitik einiges bewegen können, ist Pourmokhtaris Landsfrau Thunberg, die als Jugendliche mit ihrem Schulstreik für das Klima eine weltweite Bewegung auslöste.

Das schwedische Parlament hatte Kristersson von den konservativen Moderaten am Montag zum Ministerpräsidenten gewählt. Der 58-Jährige führt eine Regierung aus Moderaten, Christdemokraten und Liberalen, die sich von den rechtsradikalen Schwedendemokraten (SD) tolerieren lässt. Pourmokhtari hatte in der Vergangenheit die Schwedendemokraten abgelehnt. "Ulf Kristersson ohne die SD - absolut", schrieb sie vor zwei Jahren im Onlinedienst Twitter. "Ulf Kristersson mit der SD - nein, Danke."

Insgesamt gingen zwölf Ressorts an die Moderaten, die Christdemokraten übernehmen sechs Ministerien und die Liberalen fünf. Neuer Außenminister ist der frühere Einwanderungsminister Tobias Billström.

Größte Neuerung im Kabinett ist, dass angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zusätzlich zum traditionellen Verteidigungsministerium ein Zivilschutzministerium geschaffen wurde.

T.F.Russell--TNT

Empfohlen

Frankreich mahnt zur weltweiten Reduzierung von Methan-Ausstoß

Frankreich und mehrere weitere Länder haben ein schnelleres Handeln zur Verringerung des weltweiten Methan-Ausstoßes gefordert. Es brauche schnelle Lösungen, sagte die französische Umweltministerin Monique Barbut am Montag in Paris. Frankreich hatte das Treffen im Rahmen seiner G7-Präsidentschaft einberufen. "Es ist eindeutig: Der Energiesektor bietet die schnellsten und häufig auch die kostengünstigsten Möglichkeiten, den Ausstoß zu reduzieren", betonte Barbut.

Waldbrand bei brandenburgischem Jüterbog breitet sich aus

Der am Freitag ausgebrochene Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz nahe des brandenburgischen Jüterbog hat sich weiter ausgebreitet. "Das Feuer frisst sich nach und nach durch", sagte der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes, Raimund Engel, am Sonntag dem Sender RBB. Inzwischen brenne es auf einer Fläche von 113 Hektar.

Buckelwal in offene Nordsee gebracht - Weiterer Verbleib aber zunächst unklar

Der mehrfach in der Ostsee gestrandete Buckelwal ist am Samstagmorgen am Skagerrak von seinem Transportkahn in die offene Nordsee gelangt. Von Seiten der privaten Rettungsinitiative hieß es, das Tier sei frei und zunächst zumindest auch in die richtige Richtung geschwommen. Allerdings blieben eine Reihe von Fragen offen, zumal über erhoffte Peilsignale vorerst nichts bekannt wurde.

EU verbietet Blei in gängigen Angelködern

Anglerinnen und Angler in der Europäischen Union dürfen ihre Köder in Zukunft nicht mehr mit Blei beschweren. Vertreter der 27 EU-Länder stimmten in einem Unterausschuss der EU-Kommission dafür, bestimmte Bleiköder in den kommenden Jahren schrittweise zu verbieten, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Dokumenten hervorgeht. Grund ist, dass das Schwermetall Tieren und Menschen schaden kann.

Textgröße ändern: