The National Times - Region Ulm scheidet aus der engeren Endlagersuche aus

Region Ulm scheidet aus der engeren Endlagersuche aus


Region Ulm scheidet aus der engeren Endlagersuche aus
Region Ulm scheidet aus der engeren Endlagersuche aus

Region Ulm scheidet aus der engeren Endlagersuche aus. Die Region Ulm ist aus der Suche nach einem potenziellen Standort für ein Atommüllendlager ausgeschieden.

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Die Region Ulm ist aus der Suche nach einem potenziellen Standort für ein Atommüllendlager ausgeschieden. Das hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) am Dienstag bekannt gegeben. Demnach fällt die gesamte Region in die Kategorie B, das heißt, die Region gilt zwar als „gut geeignet“, aber nicht als am besten. „Wir sind in der Abwägung dazu gekommen, das ist ein guter Standort, aber kein Standort mit der besten Eignung“, sagt Lisa Seidel von der BGE beim Pressetermin.

Das bundeseigene Unternehmen ist mit der Standortsuche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle beauftragt und hat nun einen neuen Arbeitsstand veröffentlicht. Ab sofort gibt es keine „grauen Flecken“ mehr auf der Deutschlandkarte, das gesamte Bundesgebiet ist also bewertet und kategorisiert worden. Die Suche wird damit konkreter, eine endgültige Entscheidung über mögliche Standorte steht aber noch aus. Die Ulmer Region kommt weiterhin infrage für ein Atommüllendlager. Über den aktuellen Stand des Verfahrens informiert Dagmar Dehmer von der BGE – und erklärt, was das für eine Region bedeuten würde.

Region Ulm Stufenweise Kategorisierung

Ende 2027 will die BGE etwa fünf bis zehn Standortregionen vorschlagen, die anschließend oberirdisch erkundet werden sollen. Bis zum finalen Standortregionen-Vorschlag werden die Teilgebiete stufenweise als ungeeignete, wenig geeignete und gut geeignete Gebiete kategorisiert. Die neue Einordnung ist noch nicht rechtsverbindlich. Erst nach Vorlage der Gesamtergebnisse und Prüfung gehe eine begründete Empfehlung an das Bundesumweltministerium. Am Ende sollen die Standortregionen vom Bundestag festgelegt werden.

In etwa 40 bis 50 Jahren, so die aktuelle Prognose, könnte man sich in Deutschland für einen Standort entscheiden. Wie lange die Bauzeit dann dauern wird, weiß im Augenblick niemand.

W.Baxter--TNT

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