The National Times - Seltene Komodowarane geschmuggelt: Sechs Festnahmen in Indonesien

Seltene Komodowarane geschmuggelt: Sechs Festnahmen in Indonesien


Seltene Komodowarane geschmuggelt: Sechs Festnahmen in Indonesien
Seltene Komodowarane geschmuggelt: Sechs Festnahmen in Indonesien / Foto: © AFP/Archiv

Wegen des Schmuggels seltener Komodowarane nach Thailand sind in Indonesien sechs Verdächtige festgenommen worden. Wie die Behörden am Mittwoch mitteilten, wurden zwei Menschen bereits im Februar in der Hafenstadt Surabaya auf der Insel Java gefasst, als sie mit drei lebenden Komodowaranen von einem Schiff stiegen. Im Zuge weiterer Ermittlungen folgten in den Wochen danach den Angaben zufolge vier weitere Festnahmen.

Textgröße ändern:

Laut Polizei hatten die Verdächtigen seit Januar 2025 mindestens 20 Komodowarane verkauft und damit umgerechnet etwa 28.000 Euro eingenommen. Ihnen drohen nun bis zu fünf Jahre Haft sowie eine Geldstrafe.

Die Weltnaturschutzunion (IUCN) stuft den Komodowaran als stark gefährdet ein. Weltweit gibt es demnach noch 3400 Exemplare. Mit einer Länge von bis zu drei Metern und einem Gewicht von bis zu 90 Kilogramm sind es die größten Echsen der Welt. Außer Jagd und Schmuggel setzen den Reptilien der Klimawandel und die Zerstörung ihrer Lebensräume zu.

R.Hawkins--TNT

Empfohlen

Nächster IPCC-Bericht: Chef des Weltklimarats drängt zu schneller Einigung bei Termin

Nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen über den Zeitplan für den nächsten großen Sachstandsbericht strebt der Weltklimarat (IPCC) eine rasche Einigung an. Einen Konsens zu erzielen, sei "entscheidend", sagte der Chef des Weltklimarats, Jim Skea, am Montag. Das Gremium der Vereinten Nationen ist die maßgebliche Instanz für Klimawissenschaft.

Geld pro eingesparter Tonne CO2: Staatliche Förderung für Industrieinvestitionen

Das Bundeswirtschaftsministerium setzt 2027 das Förderprogramm für die energieintensive Industrie im Rahmen sogenannter CO2-Differenzverträge fort. Für 2026 sei das Interesse der Unternehmen sehr groß gewesen, es seien "substantiell" mehr Fördermittel als die zur Verfügung stehenden fünf Milliarden Euro beantragt worden, erklärte das Bundeswirtschaftsministerium am Montag. Deshalb werde nun bereits das Verfahren für die nächste Vergaberunde im kommenden Jahr gestartet.

UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan zieht Zwischenbilanz bei Artenschutz-Zusagen

In der armenischen Hauptstadt Eriwan beginnt am Montag die 17. UN-Konferenz zur Umsetzung des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD). Bei der sogenannten COP17 beraten Vertreter aus fast 200 Staaten zwei Wochen lang über Maßnahmen gegen den rasanten Rückgang der Biodiversität, die auch für den Klimaschutz eine wichtige Rolle spielt. Das Treffen in Eriwan soll für eine erste Bestandsaufnahme des Globalen Biodiversitätsrahmens von Kunming-Montreal genutzt werden.

Heftige Zusammenstöße bei Protesttag in Frankreich - 166 Festnahmen

Begleitet von heftigen Zusammenstößen mit Sicherheitskräften sind in Frankreich am Samstag zehntausende Menschen gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem auf die Straße gegangen. Aus dem Umfeld von Innenminister Laurent Nuñez lagen am Mittag Zahlen vor, wonach an Kundgebungen und Protestaktionen außerhalb von Paris mehr als 32.000 Demonstrierende teilnahmen. In mehreren Städten gab es gewaltsame Auseinandersetzungen; bis zum Mittag wurden 166 Menschen festgenommen.

Textgröße ändern: