The National Times - Umweltminister Schneider will Gebäudesanierungen und "Klimahandwerk" stärker fördern

Umweltminister Schneider will Gebäudesanierungen und "Klimahandwerk" stärker fördern


Umweltminister Schneider will Gebäudesanierungen und "Klimahandwerk" stärker fördern
Umweltminister Schneider will Gebäudesanierungen und "Klimahandwerk" stärker fördern / Foto: © AFP/Archiv

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat zahlreiche Maßnahmen vorgeschlagen, um die Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen. Schneider will etwa die Förderung für den klimafreundlichen Heizungsaustausch erhöhen, wie aus dem Entwurf des "Klimaschutzprogramms 2026" hervorgeht, der der "Bild" (Dienstagsausgabe) vorlag. So sollen Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 30.000 Euro künftig 40 Prozent statt bisher 30 Prozent Kostenzuschuss erhalten.

Textgröße ändern:

Außerdem soll es künftig beim Austausch von Fenstern oder dem Einbau einer neuen Gebäude-Dämmung 30 Prozent Kostenzuschuss für Haushalte mit bis zu 40.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen geben. Bei besonders schlechter Dämmung soll die Förderung um zehn Prozentpunkte zusätzlich erhöht werden.

Zudem will Schneider mehr Jobs im "Klimahandwerk" schaffen. Das soll "Bild" zufolge unter anderem über einen besseren Zugang zum Bafög geschehen. Außerdem soll es staatliche Zuschüsse zu "allen Wärmewende-relevanten Ausbildungen" geben.

Schneider will darüber hinaus ein Methan-Messprogramm für Kühe wie in Neuseeland etablieren. Auch soll es Forschung zu neuen Milchkuh-Züchtungen geben, die weniger Methan ausstoßen. Geprüft werden soll auch, ob die Mehrwertsteuer auf pflanzliche Produkte reduziert werden kann.

F.Harris--TNT

Empfohlen

Region Ulm scheidet aus der engeren Endlagersuche aus

Region Ulm scheidet aus der engeren Endlagersuche aus. Die Region Ulm ist aus der Suche nach einem potenziellen Standort für ein Atommüllendlager ausgeschieden.

Fünf Bundesländer scheiden aus der Suche nach einem Atommüllendlager aus

Fünf Bundesländer scheiden aus der Suche nach einem Atommüllendlager aus. Peine (dpa) - Die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Berlin, Sachsen und das Saarland sind nicht mehr Teil der laufenden Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll.

Suche nach atomarem Endlager: Nur fünf Prozent der Bundesfläche geeignet

Bei der Suche nach einem Standort für ein Atommüll-Endlager in Deutschland kommen weniger als fünf Prozent des Bundesgebietes in Frage. Das ist das Ergebnis eines am Dienstag veröffentlichten Zwischenberichts der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) in Peine. Demnach befinden sich die weiter in Betracht kommenden Gebiete sowohl im Süden als auch Osten sowie Norden und Nordwesten der Bundesrepublik. Im Jahr 2025 war noch etwa ein Viertel der Fläche Deutschlands im Rennen.

Bis zu drei Grad heißer: EU-Kommission dringt auf Anpassung an den Klimawandel

Angesichts der Aussicht auf einen weltweit kaum aufzuhaltenden Temperaturanstieg dringt die EU-Kommission auf eine Vorbereitung auf Dürren, Hitzewellen und Überschwemmungen. Nationale Regierungen, Länder und Kommunen sollten in Zukunft "in allen großen Politikbereichen" auf die Anpassung an den Klimawandel achten, forderte die Kommission am Dienstag. Die Bemühungen um einen geringeren Treibhausgasausstoß reichten nicht mehr aus.

Textgröße ändern: