The National Times - Flughafen Hamburg: Acht geschützte Korallen in Gepäck von Urlauberin entdeckt 

Flughafen Hamburg: Acht geschützte Korallen in Gepäck von Urlauberin entdeckt 


Flughafen Hamburg: Acht geschützte Korallen in Gepäck von Urlauberin entdeckt 
Flughafen Hamburg: Acht geschützte Korallen in Gepäck von Urlauberin entdeckt  / Foto: © AFP/Archiv

Am Hamburger Flughafen haben Zollbeamte acht unter Artenschutz stehende Korallen im Gepäck einer Urlauberin gefunden. Die 29-Jährige war auf dem Rückweg von den Malediven, wie das Hauptzollamt Itzehoe am Freitag mitteilte. Die Korallen, die sich im Koffer der Reisenden befanden, wurden beschlagnahmt.

Textgröße ändern:

Vielen Menschen sei nicht bekannt, dass Händler bewusst Korallen von Riffen abschneiden oder abbrechen, um diese an Touristen zu verkaufen, hieß es vom Hauptzollamt. Was bleibe, sei zwar eine Erinnerung an den schönen Urlaub, aber auch ein weiteres Loch in einem schützenswerten Korallenriff. Die Einfuhr geschützter Tier- und Pflanzenarten könne mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

/bro

F.Adams--TNT

Empfohlen

Frankreich mahnt zur weltweiten Reduzierung von Methan-Ausstoß

Frankreich und mehrere weitere Länder haben ein schnelleres Handeln zur Verringerung des weltweiten Methan-Ausstoßes gefordert. Es brauche schnelle Lösungen, sagte die französische Umweltministerin Monique Barbut am Montag in Paris. Frankreich hatte das Treffen im Rahmen seiner G7-Präsidentschaft einberufen. "Es ist eindeutig: Der Energiesektor bietet die schnellsten und häufig auch die kostengünstigsten Möglichkeiten, den Ausstoß zu reduzieren", betonte Barbut.

Waldbrand bei brandenburgischem Jüterbog breitet sich aus

Der am Freitag ausgebrochene Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz nahe des brandenburgischen Jüterbog hat sich weiter ausgebreitet. "Das Feuer frisst sich nach und nach durch", sagte der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes, Raimund Engel, am Sonntag dem Sender RBB. Inzwischen brenne es auf einer Fläche von 113 Hektar.

Buckelwal in offene Nordsee gebracht - Weiterer Verbleib aber zunächst unklar

Der mehrfach in der Ostsee gestrandete Buckelwal ist am Samstagmorgen am Skagerrak von seinem Transportkahn in die offene Nordsee gelangt. Von Seiten der privaten Rettungsinitiative hieß es, das Tier sei frei und zunächst zumindest auch in die richtige Richtung geschwommen. Allerdings blieben eine Reihe von Fragen offen, zumal über erhoffte Peilsignale vorerst nichts bekannt wurde.

EU verbietet Blei in gängigen Angelködern

Anglerinnen und Angler in der Europäischen Union dürfen ihre Köder in Zukunft nicht mehr mit Blei beschweren. Vertreter der 27 EU-Länder stimmten in einem Unterausschuss der EU-Kommission dafür, bestimmte Bleiköder in den kommenden Jahren schrittweise zu verbieten, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Dokumenten hervorgeht. Grund ist, dass das Schwermetall Tieren und Menschen schaden kann.

Textgröße ändern: