The National Times - Verbraucherschützer: Schnäppchen zum Black Friday sind oft "Mogelpackung"

Verbraucherschützer: Schnäppchen zum Black Friday sind oft "Mogelpackung"


Verbraucherschützer: Schnäppchen zum Black Friday sind oft "Mogelpackung"
Verbraucherschützer: Schnäppchen zum Black Friday sind oft "Mogelpackung" / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Zum Black Friday hält nach Angaben von Verbraucherschützern längst nicht jedes Schnäppchen, was es verspricht: "Viele Rabatte entpuppen sich als Mogelpackung", teilte die Verbraucherzentrale Bayern am Dienstag mit. Zudem verursache so manche Bestellung "hohe Rücksendekosten oder unnötige Umweltbelastungen".

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Ein zentraler Kritikpunkt der Verbraucherschützer ist vor allem, dass sich Rabattangebote häufig auf die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) des Herstellers beziehen. Diese werde im Alltag aber nur "selten verlangt", erklärte die Verbraucherzentrale. Auf den ersten Blick verlockende Rabatte seien deshalb "oft irreführend".

Verbraucherinnen und Verbraucher sollten prüfen, "ob der Preis wirklich ein Schnäppchen ist", riet Tatjana Halm, Juristin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Um wirklich günstige Angebote zu erkennen, sollten Verbraucher Preise über einen längeren Zeitraum beobachten.

Außerdem solle vor dem Online-Kauf genau geprüft werden, "wo der Händler seinen Firmensitz hat und welche Rücksendekosten anfallen", empfahl Halm weiter. Denn immer mehr Angebote stammen demnach von Händlern außerhalb Europas, häufig aus Asien. "Die Transportwege belasten nicht nur das Klima - auch Rücksendungen können teuer werden", erläuterte die Verbraucherzentrale.

Grundsätzlich prüfen sollten Verbraucher demnach auch, ob sie ein Produkt wirklich brauchen. "Rabattaktionen verleiten häufig zu Spontankäufen, etwa bei Geräten, die nur selten genutzt werden", erklärten die Verbraucherschützer. Sinnvoll sei daher zu prüfen, ob es nicht auch Alternativen gibt. So ließen sich Geräte etwa über Sharing-Plattformen buchen, von Nachbarn ausleihen, gebraucht kaufen oder beispielsweise Werkzeuge gemeinsam anschaffen und teilen. Dies spare Geld, verhindere "unnötigen Konsum" und schone die Umwelt.

L.Johnson--TNT

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