The National Times - EU-Umweltminister suchen auf Sondergipfel Kompromiss bei Klimazielen

EU-Umweltminister suchen auf Sondergipfel Kompromiss bei Klimazielen


EU-Umweltminister suchen auf Sondergipfel Kompromiss bei Klimazielen
EU-Umweltminister suchen auf Sondergipfel Kompromiss bei Klimazielen / Foto: © AFP/Archiv

Die EU-Umweltminister treffen sich am Dienstag in Brüssel zu einer Sondersitzung, um kurz vor Beginn der UN-Klimakonferenz in Brasilien einen Kompromiss bei den EU-Klimazielen zu beschließen. Dabei geht es sowohl um ein Zwischenziel für die UNO zur Senkung der Treibhausemissionen bis 2035 als auch um ein Zwischenziel der EU für 2040 auf dem Weg zur Senkung der Emissionen bis 2050 im Vergleich zu 1990 auf Netto-Null.

Textgröße ändern:

Die 27 Mitgliedsländer sind beim Thema Klimaschutz zerstritten. Es sei jedoch an der Zeit, "sich auf das Ziel für 2040 zu einigen", hieß es am Montag von der dänischen EU-Ratspräsidentschaft. Für Deutschland nimmt Umweltminister Carsten Schneider (SPD) an dem Treffen teil.

Lewis--TNT

Empfohlen

Frankreich mahnt zur weltweiten Reduzierung von Methan-Ausstoß

Frankreich und mehrere weitere Länder haben ein schnelleres Handeln zur Verringerung des weltweiten Methan-Ausstoßes gefordert. Es brauche schnelle Lösungen, sagte die französische Umweltministerin Monique Barbut am Montag in Paris. Frankreich hatte das Treffen im Rahmen seiner G7-Präsidentschaft einberufen. "Es ist eindeutig: Der Energiesektor bietet die schnellsten und häufig auch die kostengünstigsten Möglichkeiten, den Ausstoß zu reduzieren", betonte Barbut.

Waldbrand bei brandenburgischem Jüterbog breitet sich aus

Der am Freitag ausgebrochene Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz nahe des brandenburgischen Jüterbog hat sich weiter ausgebreitet. "Das Feuer frisst sich nach und nach durch", sagte der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes, Raimund Engel, am Sonntag dem Sender RBB. Inzwischen brenne es auf einer Fläche von 113 Hektar.

Buckelwal in offene Nordsee gebracht - Weiterer Verbleib aber zunächst unklar

Der mehrfach in der Ostsee gestrandete Buckelwal ist am Samstagmorgen am Skagerrak von seinem Transportkahn in die offene Nordsee gelangt. Von Seiten der privaten Rettungsinitiative hieß es, das Tier sei frei und zunächst zumindest auch in die richtige Richtung geschwommen. Allerdings blieben eine Reihe von Fragen offen, zumal über erhoffte Peilsignale vorerst nichts bekannt wurde.

EU verbietet Blei in gängigen Angelködern

Anglerinnen und Angler in der Europäischen Union dürfen ihre Köder in Zukunft nicht mehr mit Blei beschweren. Vertreter der 27 EU-Länder stimmten in einem Unterausschuss der EU-Kommission dafür, bestimmte Bleiköder in den kommenden Jahren schrittweise zu verbieten, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Dokumenten hervorgeht. Grund ist, dass das Schwermetall Tieren und Menschen schaden kann.

Textgröße ändern: