The National Times - Unwetter in Alpen: Bahnstrecke Paris-Mailand erneut gesperrt

Unwetter in Alpen: Bahnstrecke Paris-Mailand erneut gesperrt


Unwetter in Alpen: Bahnstrecke Paris-Mailand erneut gesperrt
Unwetter in Alpen: Bahnstrecke Paris-Mailand erneut gesperrt / Foto: © AFP/Archiv

Nach einem Unwetter in den französischen Alpen in Folge der extremen Hitzewelle ist der Zugverkehr zwischen Paris und Mailand wegen einer Schlammlawine unterbrochen. Die Verbindung werde mindestens einige Tage ausfallen, teilte die französische Bahn SNCF am Dienstag mit. Falls die Gleise beschädigt seien, könne dies auch länger dauern.

Textgröße ändern:

Die durch starke Gewitter ausgelöste Schlammlawine bedeckt seit Montagnachmittag die Gleise am Bahnhof von Modane kurz vor der Grenze zu Italien. Die Aufräumarbeiten dauerten am Dienstag an.

In den Straßen des Ortes stand das Wasser zeitweise bis zu einem halben Meter hoch. Etwa 100 Keller wurden überschwemmt. In benachbarten Orten wurden mehrere Wohnhäuser und Unterkünfte auf einem Campingplatz beschädigt. Zunächst gab es keine Berichte über Verletzte.

Die Bahnverbindung zwischen Paris und Mailand war bereits nach einem Erdrutsch im Sommer 2023 für 19 Monate lang unterbrochen gewesen. Die französischen und die italienischen Züge hatten die Verbindung erst im April wieder aufgenommen.

Nach Einschätzung von Wissenschaftlern nimmt die Zahl und Intensität extremer Wetterphänomene durch den menschengemachten Klimawandel zu. Dazu zählen Hitzeperioden ebenso wie Starkregen.

S.Mitchell--TNT

Empfohlen

Waldbrände in Frankreich und Spanien zwingen Zehntausende zur Flucht

Die Waldbrände in Frankreich und Spanien haben am Freitag immer größere Gebiete erfasst und Zehntausende Menschen zur Flucht gezwungen. Nach Angaben von Innenminister Laurent Nuñez wurden im Südwesten Frankreichs seit Mittwoch rund 110.000 Menschen evakuiert, insbesondere in der Region um Bordeaux spitzte sich die Lage dramatisch zu. In Spanien wurden laut Innenministerium alleine im Raum Madrid 63.000 Menschen zur Evakuierung oder zum Verbleib in Gebäuden aufgefordert. Den Behörden zufolge war das Feuer dort "nicht zu löschen".

In Ostsee herumschwimmender Buckelwal nun in Flensburger gesichtet

Ein Buckelwal schwimmt weiterhin vor der deutschen Ostseeküste herum. Nach der Sichtung eines Wales vor einigen Tagen in der Kieler Börde tauchte nun vermutlich dasselbe Tier am Freitagmorgen in der Flensburger Börde auf, wie das Umweltministerium von Schleswig-Holstein in Kiel mitteilte. Der Buckelwal schwamm demnach "zunächst in Richtung Innenstadt, kehrte dann aber um".

Geldmangel in Tierheimen: Tierschutzbund kritisiert Bundesregierung

Angesichts des Geldmangels in vielen Tierheimen hat der Deutsche Tierschutzbund eine fehlende Unterstützung der Bundesregierung angeprangert. "Die Politik muss endlich dafür sorgen, dass Tierheime ihre Aufgaben zuverlässig erfüllen können", sagte Verbandspräsident Thomas Schröder der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). "Immer mehr Tiere brauchen Hilfe, gleichzeitig sind die Kosten für Personal, Energie und tierärztliche Versorgung immens gestiegen."

EU-Lebensmittelaufsicht senkt Grenzwert für Ewigkeitschemikalie TFA deutlich ab

Die EU-Lebensmittelbehörde Efsa hat den Grenzwert für die tägliche Aufnahme der Ewigkeitschemikalie TFA (Trifluoressigsäure) deutlich abgesenkt. Neue Studien hätten ergeben, dass TFA ein für den Stoffwechsel wichtiges Hormon beeinflusst, erklärte die Behörde mit Sitz in Mailand am Mittwoch. TFA gelangt vor allem über den Pestizideinsatz in Grundwasser, Böden und Ackerpflanzen und auf diesem Weg in den menschlichen Körper.

Textgröße ändern: