The National Times - Illegal Fahrradstreifen auf Straße gemalt: Bremer Polizei nimmt zwei Männer fest

Illegal Fahrradstreifen auf Straße gemalt: Bremer Polizei nimmt zwei Männer fest


Illegal Fahrradstreifen auf Straße gemalt: Bremer Polizei nimmt zwei Männer fest
Illegal Fahrradstreifen auf Straße gemalt: Bremer Polizei nimmt zwei Männer fest / Foto: © AFP/Archiv

Einen 200 Meter langen Fahrradstreifen haben mutmaßliche Klimaaktivisten in Bremen mit weißer Wandfarbe unerlaubt auf eine Straße gemalt. Wie die Polizei in der Hansestadt mitteilte, nahmen Einsatzkräfte nach Zeugenhinweisen während der laufenden Aktion in der Nacht zum Dienstag zwei Verdächtige im Alter von 27 und 57 Jahren vorläufig fest. Die Männer bezeichneten sich demnach als Mitglieder des sogenannten Widerstands-Kollektivs, dessen Symbol auch auf die Fahrbahn gemalt wurde.

Textgröße ändern:

Das Widerstands-Kollektiv ist nach eigenen Angabe ein aus der ehemaligen Klimaaktivistengruppe Letzte Generation hervorgegangener Zusammenschluss, der bundesweit in mehreren Städten aktiv ist. Die beiden Männer wurden nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen, die Beamten ermitteln nach der Aktion im Stadtteil Findorff wegen Sachbeschädigung. Der Polizei zufolge gaben die Verdächtigen an, auf "Missstände" im Bremer Radwegenetz hinweisen zu wollen.

Bereits in der vergangenen Woche waren mutmaßliche Mitglieder der Gruppe durch die Beschädigung dutzender Autos in Bremen in Erscheinung getreten. In der Nacht zum 21. Mai ließen Unbekannte nach Polizeiangaben an mehreren Straßen im Stadtteil Schwachhausen die Luft aus den Reifen von 30 bis 40 Fahrzeugen und besprühten diese mit Farbe. Betroffen waren vor allem SUV. Vor Ort wurde ein Bekennerschreiben des Widerstands-Kollektivs gefunden.

T.Allen--TNT

Empfohlen

Frankreich mahnt zur weltweiten Reduzierung von Methan-Ausstoß

Frankreich und mehrere weitere Länder haben ein schnelleres Handeln zur Verringerung des weltweiten Methan-Ausstoßes gefordert. Es brauche schnelle Lösungen, sagte die französische Umweltministerin Monique Barbut am Montag in Paris. Frankreich hatte das Treffen im Rahmen seiner G7-Präsidentschaft einberufen. "Es ist eindeutig: Der Energiesektor bietet die schnellsten und häufig auch die kostengünstigsten Möglichkeiten, den Ausstoß zu reduzieren", betonte Barbut.

Waldbrand bei brandenburgischem Jüterbog breitet sich aus

Der am Freitag ausgebrochene Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz nahe des brandenburgischen Jüterbog hat sich weiter ausgebreitet. "Das Feuer frisst sich nach und nach durch", sagte der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes, Raimund Engel, am Sonntag dem Sender RBB. Inzwischen brenne es auf einer Fläche von 113 Hektar.

Buckelwal in offene Nordsee gebracht - Weiterer Verbleib aber zunächst unklar

Der mehrfach in der Ostsee gestrandete Buckelwal ist am Samstagmorgen am Skagerrak von seinem Transportkahn in die offene Nordsee gelangt. Von Seiten der privaten Rettungsinitiative hieß es, das Tier sei frei und zunächst zumindest auch in die richtige Richtung geschwommen. Allerdings blieben eine Reihe von Fragen offen, zumal über erhoffte Peilsignale vorerst nichts bekannt wurde.

EU verbietet Blei in gängigen Angelködern

Anglerinnen und Angler in der Europäischen Union dürfen ihre Köder in Zukunft nicht mehr mit Blei beschweren. Vertreter der 27 EU-Länder stimmten in einem Unterausschuss der EU-Kommission dafür, bestimmte Bleiköder in den kommenden Jahren schrittweise zu verbieten, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Dokumenten hervorgeht. Grund ist, dass das Schwermetall Tieren und Menschen schaden kann.

Textgröße ändern: