The National Times - "Strände voller Kadaver": Giftige Algenblüte tötet vor Australien Meeres-Bewohner

"Strände voller Kadaver": Giftige Algenblüte tötet vor Australien Meeres-Bewohner


"Strände voller Kadaver": Giftige Algenblüte tötet vor Australien Meeres-Bewohner
"Strände voller Kadaver": Giftige Algenblüte tötet vor Australien Meeres-Bewohner / Foto: © OZFISH/AFP

Eine giftige Algenblüte tötet derzeit vor der Südküste Australiens hunderte Meeres-Bewohner. Es gebe ein regelrechtes Massensterben unter anderem von Haien, Rochen, Krabben und Tintenfischen, sagte am Donnerstag Brad Martin von der gemeinnützigen Fischschutzorganisation Ozfish der Nachrichtenagentur AFP. "Die Strände sind voller Kadaver."

Textgröße ändern:

Die Alge Karenia mikimotoi tauchte den Angaben zufolge im März in den Gewässern rund um den Bundesstaat South Australia auf, seitdem starben unzählige Tiere. "Unsere Ehrenamtlichen sagen oft: 'Wir sind einen Kilometer am Strand lang gelaufen und haben hundert tote Rochen und andere Meereslebewesen gesehen'", berichtete Martin. Betroffen seien unter anderem Strände in für ihre Artenvielfalt berühmten Touristenattraktionen wie Kangaroo Island sowie Yorke Peninsula und Fleurieu Peninsula.

Karenia mikimotoi ist seit den 1930er Jahren bekannt, die giftige Algenart wurde unter anderem vor Japan, Norwegen, den USA und China entdeckt. In den betroffenen Regionen beeinträchtigt die Alge oft den Tourismus und die Fischerei, Schäden in Millionenhöhe sind die Regel. In Südaustralien gab es laut Martin nie zuvor eine giftige Algenblüte dieses Ausmaßes und dieser Dauer.

B.Scott--TNT

Empfohlen

Waldbrände in Frankreich und Spanien zwingen Zehntausende zur Flucht

Die Waldbrände in Frankreich und Spanien haben am Freitag immer größere Gebiete erfasst und Zehntausende Menschen zur Flucht gezwungen. Nach Angaben von Innenminister Laurent Nuñez wurden im Südwesten Frankreichs seit Mittwoch rund 110.000 Menschen evakuiert, insbesondere in der Region um Bordeaux spitzte sich die Lage dramatisch zu. In Spanien wurden laut Innenministerium alleine im Raum Madrid 63.000 Menschen zur Evakuierung oder zum Verbleib in Gebäuden aufgefordert. Den Behörden zufolge war das Feuer dort "nicht zu löschen".

In Ostsee herumschwimmender Buckelwal nun in Flensburger gesichtet

Ein Buckelwal schwimmt weiterhin vor der deutschen Ostseeküste herum. Nach der Sichtung eines Wales vor einigen Tagen in der Kieler Börde tauchte nun vermutlich dasselbe Tier am Freitagmorgen in der Flensburger Börde auf, wie das Umweltministerium von Schleswig-Holstein in Kiel mitteilte. Der Buckelwal schwamm demnach "zunächst in Richtung Innenstadt, kehrte dann aber um".

Geldmangel in Tierheimen: Tierschutzbund kritisiert Bundesregierung

Angesichts des Geldmangels in vielen Tierheimen hat der Deutsche Tierschutzbund eine fehlende Unterstützung der Bundesregierung angeprangert. "Die Politik muss endlich dafür sorgen, dass Tierheime ihre Aufgaben zuverlässig erfüllen können", sagte Verbandspräsident Thomas Schröder der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). "Immer mehr Tiere brauchen Hilfe, gleichzeitig sind die Kosten für Personal, Energie und tierärztliche Versorgung immens gestiegen."

EU-Lebensmittelaufsicht senkt Grenzwert für Ewigkeitschemikalie TFA deutlich ab

Die EU-Lebensmittelbehörde Efsa hat den Grenzwert für die tägliche Aufnahme der Ewigkeitschemikalie TFA (Trifluoressigsäure) deutlich abgesenkt. Neue Studien hätten ergeben, dass TFA ein für den Stoffwechsel wichtiges Hormon beeinflusst, erklärte die Behörde mit Sitz in Mailand am Mittwoch. TFA gelangt vor allem über den Pestizideinsatz in Grundwasser, Böden und Ackerpflanzen und auf diesem Weg in den menschlichen Körper.

Textgröße ändern: