The National Times - Hund in Brunnenschacht gefallen: Neunstündige Rettungsaktion in Baden-Württemberg

Hund in Brunnenschacht gefallen: Neunstündige Rettungsaktion in Baden-Württemberg


Hund in Brunnenschacht gefallen: Neunstündige Rettungsaktion in Baden-Württemberg
Hund in Brunnenschacht gefallen: Neunstündige Rettungsaktion in Baden-Württemberg / Foto: © AFP/Archiv

In einer neun Stunden dauernden Rettungsaktion haben 50 Kräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) in Baden-Württemberg einen Hund aus einem Brunnenschacht gerettet. Der 13 Jahre alte Mischling Loki war in einem Hof in der Stadt Stutensee in den Schacht gefallen, wie der Kreisfeuerwehrverband im Landkreis Karlsruhe in der Nacht zu Sonntag mitteilte. Der Schacht war vier Meter tief.

Textgröße ändern:

"Es war schnell klar, dass es keine leichte Aufgabe sein wird, den Hund in dieser Tiefe aus seiner Lage zu befreien", erklärte Feuerwehrkommandant Gregor Peters. Der Rüde lag größtenteils im kalten Brunnenwasser.

Die Einsatzkräfte beschlossen, in dem Hof neben der Waschküche einen zweiten Schacht zu graben. Dazu wurden Spezialisten des THW und der Bagger einer örtlichen Baufirma angefordert, außerdem ein spezieller Saugbagger einer Fachfirma.

Der Schacht wurde dann bis in die Tiefe des eingeschlossenen Tieres gegraben. In viereinhalb Metern Tiefe sei eine horizontale Verbindung zum Rohr des Brunnenschachts getrieben worden, hieß es weiter. Zwei Tierärztinnen versorgten den Hund über eine Leitung mit Sauerstoff. Mit einem Gebläse wurde warme Luft in den Brunnenschacht geblasen.

Eine Tierärztin habe mehrere Leinen am Körper des Tieres befestigt, daran sei der Hund schließlich nach oben gezogen worden. Seine Halter brachten Loki zur Untersuchung in eine Tierklinik, wie die Feuerwehr weiter mitteilte. Auch die Polizei Karlsruhe war vor Ort und sicherte die Einsatzstelle ab. Das Rote Kreuz brachte während des langen Einsatzes Verpflegung.

A.Parker--TNT

Empfohlen

Verbände dringen auf mehr Anstrengungen zur Senkung der Emissionen

Die Umweltverbände Germanwatch und WWF dringen auf zusätzliche Anstrengungen in Deutschland zur Senkung der Treibhausgasemissionen. Die Bundesregierung müsse "ein ehrliches Klimaschutzprogramm vorlegen", das "einen Pfad zur Klimaneutralität 2045 zeichnet", verlangte die Organisation Germanwatch. Die Regierung muss dieses Programm noch im März vorlegen, zuvor will das Umweltbundesamt (UBA) an diesem Samstag die Emissionsdaten für 2025 veröffentlichen.

Grüne fordern von Koalition günstigeres Deutschlandticket und weitere Entlastungen

Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise fordern die Grünen zusätzliche Entlastungen für die Bürgerinnen und Bürger bei Deutschlandticket, Stromkosten und dem Einbau klimafreundlicher Heizungen. Bundeskanzler "Friedrich Merz muss heute beim Koalitionsausschuss Lösungen vorlegen, um das Leben wieder bezahlbar zu machen", sagte Fraktionschefin Katharina Dröge am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Dafür müsse die Abhängigkeit von teuren fossilen Energieträgern verringert werden.

EU-Atompolitik: Umweltminister Schneider kritisiert "rückwärtsgewandte Strategie"

Nach den Äußerungen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zur Atomkraft hat Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) der EU eine "rückwärtsgewandte Strategie" vorgeworfen und bekräftigt, dass Deutschland am Ausstieg aus der Kernkraft festhält. Es spreche Bände, dass der Kern dieser Strategie aus neuen Subventionen für Kernkraftwerke bestehe, erklärte Schneider am Dienstag. "Wenn eine Risiko-Technologie nach einem dreiviertel Jahrhundert noch immer am staatlichen Tropf hängt und es längst bessere Alternativen gibt, sollte man daraus Konsequenzen ziehen."

US-Forscher: Meereisfläche in der Antarktis hat sich dieses Jahr etwas erholt

Die Eisschicht auf dem Meer rund um den Südpol hat sich nach vier Jahren extremer Tiefststände etwas erholt: Wie Forscher des Nationalen Schnee- und Eisdatenzentrums der USA (NSIDC) am Montag mitteilten, wurde das jährliche Minimum der von Meereis bedeckten Fläche der Antarktis für 2026 mutmaßlich am 26. Februar erreicht und betrug 2,58 Millionen Quadratkilometer. Seit Beginn der Aufzeichnungen 1979 sei die gemessene Fläche lediglich 15 Mal kleiner gewesen als in diesem Jahr.

Textgröße ändern: