The National Times - Habeck ruft zu weiteren Anstrengungen beim Klimaschutz auf

Habeck ruft zu weiteren Anstrengungen beim Klimaschutz auf


Habeck ruft zu weiteren Anstrengungen beim Klimaschutz auf
Habeck ruft zu weiteren Anstrengungen beim Klimaschutz auf / Foto: © AFP/Archiv

Kurz vor dem TV-Duell zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und CDU-Chef Friedrich Merz am Sonntagabend hat Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck zu weiteren Anstrengungen beim Klimaschutz aufgerufen. "In den letzten drei Jahren haben wir beim Klimaschutz viel erreicht", schrieb er am Samstagabend im Internetdienst X. "Jetzt muss eine nächste Bundesregierung Kurs halten und dranbleiben."

Textgröße ändern:

"Zum ersten Mal sind wir auf Kurs bei der Erreichung der Klimaziele", schrieb Habeck mit Blick auf Fortschritte etwa beim Ausbau erneuerbarer Energien. Dieser Kurs müsse jetzt gehalten werden. Genau das stehe "am 23. Februar grundsätzlich zur Wahl", betonte der Grünen-Politiker.

"Die Maßnahmen sind da, die Geschwindigkeit sind da", sagte Habeck zum Klimaschutz auf einer Grünen-Veranstaltung am Samstag in Berlin, die auch über den Internetdienst Instagram verbreitet wurde. Wichtig sei jedoch, jetzt "nicht wieder alles in Frage zu stellen" und "Zombie-Debatten über die Wiederkehr der Atomkraft" zu führen, kritisierte er mit Blick auf Forderungen aus Union und FDP. Der Union warf Habeck vor, unter einer von ihr geführten Bundesregierung sei nicht einmal sicher, ob sie die Klimaziele überhaupt einhalten wolle.

Die Grünen hatten den Ausschluss von Habeck aus der abendlichen TV-Debatte von ARD und ZDF kritisiert - ebenso wie auch die AfD die Nichtteilnahme ihrer Spitzenkandidatin Alice Weidel. Die Sender RTL und ntv änderten inzwischen ihr Programm und luden Habeck und Weidel zusammen mit Scholz und Merz zu einer Vierer-Debatte für den 16. Februar ein.

Kritik an dem Zweiertermin mit Scholz und Merz an diesem Sonntag äußerte auch Linken-Parteichef Jan van Aken. "Nur die beiden, da wäre ein Tatort spannender", sagte er der "Rheinischen Post". Die Demokratie sei "bunter, als die beiden, die sich kaum unterscheiden. Das ist eine vertane Chance", sagte van Aken weiter.

Bei Scholz und Merz hingegen wisse man schon vorher, dass sie sich "erschreckend einig sind", fügte der Linken-Parteichef und -Spitzenkandidat hinzu. "Sie frieren die Mieten nicht ein und senken sie auch nicht. Und die Milliardäre bleiben bei ihnen unantastbar und werden nicht zur Kasse gebeten", warf van Aken Scholz und Merz vor.

W.Phillips--TNT

Empfohlen

Waldbrände in Frankreich und Spanien zwingen Zehntausende zur Flucht

Die Waldbrände in Frankreich und Spanien haben am Freitag immer größere Gebiete erfasst und Zehntausende Menschen zur Flucht gezwungen. Nach Angaben von Innenminister Laurent Nuñez wurden im Südwesten Frankreichs seit Mittwoch rund 110.000 Menschen evakuiert, insbesondere in der Region um Bordeaux spitzte sich die Lage dramatisch zu. In Spanien wurden laut Innenministerium alleine im Raum Madrid 63.000 Menschen zur Evakuierung oder zum Verbleib in Gebäuden aufgefordert. Den Behörden zufolge war das Feuer dort "nicht zu löschen".

In Ostsee herumschwimmender Buckelwal nun in Flensburger gesichtet

Ein Buckelwal schwimmt weiterhin vor der deutschen Ostseeküste herum. Nach der Sichtung eines Wales vor einigen Tagen in der Kieler Börde tauchte nun vermutlich dasselbe Tier am Freitagmorgen in der Flensburger Börde auf, wie das Umweltministerium von Schleswig-Holstein in Kiel mitteilte. Der Buckelwal schwamm demnach "zunächst in Richtung Innenstadt, kehrte dann aber um".

Geldmangel in Tierheimen: Tierschutzbund kritisiert Bundesregierung

Angesichts des Geldmangels in vielen Tierheimen hat der Deutsche Tierschutzbund eine fehlende Unterstützung der Bundesregierung angeprangert. "Die Politik muss endlich dafür sorgen, dass Tierheime ihre Aufgaben zuverlässig erfüllen können", sagte Verbandspräsident Thomas Schröder der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). "Immer mehr Tiere brauchen Hilfe, gleichzeitig sind die Kosten für Personal, Energie und tierärztliche Versorgung immens gestiegen."

EU-Lebensmittelaufsicht senkt Grenzwert für Ewigkeitschemikalie TFA deutlich ab

Die EU-Lebensmittelbehörde Efsa hat den Grenzwert für die tägliche Aufnahme der Ewigkeitschemikalie TFA (Trifluoressigsäure) deutlich abgesenkt. Neue Studien hätten ergeben, dass TFA ein für den Stoffwechsel wichtiges Hormon beeinflusst, erklärte die Behörde mit Sitz in Mailand am Mittwoch. TFA gelangt vor allem über den Pestizideinsatz in Grundwasser, Böden und Ackerpflanzen und auf diesem Weg in den menschlichen Körper.

Textgröße ändern: