The National Times - Park warnt US-Bürger vor Feiertag Thanksgiving: Truthahn nicht im Großen Salzsee einlegen

Park warnt US-Bürger vor Feiertag Thanksgiving: Truthahn nicht im Großen Salzsee einlegen


Park warnt US-Bürger vor Feiertag Thanksgiving: Truthahn nicht im Großen Salzsee einlegen
Park warnt US-Bürger vor Feiertag Thanksgiving: Truthahn nicht im Großen Salzsee einlegen / Foto: © AFP

Vor dem US-Feiertag Thanksgiving am Donnerstag hat ein Naturpark im Bundesstaat Utah davor gewarnt, den Truthahn für das Familienessen im berühmten Großen Salzsee einzulegen. Die Ermahnung erfolgte, nachdem Mitarbeiter des Parks einen davongeschwemmten Truthahn fanden, den offenbar jemand statt in Salzlake direkt im See eingelegt hatte. Es sei "nur Ihre jährliche Erinnerung, nicht den Großen Salzsee zum Einlegen Ihres Truthahns zu benutzen", schrieb der staatliche Park in dieser Woche in den Onlinenetzwerken.

Textgröße ändern:

Nicht nur sei der Salzgehalt im See zu hoch, erklärte der Park weiter. Auch könne es starke Wellen geben und "es besteht eine gute Chance, dass Sie den gesamten Truthahn verlieren, wie diese Person es getan hat". Dazu veröffentlichte der Park ein Foto von dem Geflügel, noch in der Verpackung des Lebensmittelgeschäfts und mit Grasresten und Dreck versehen.

Thanksgiving (Danksagung) ist für viele Menschen in den USA das wichtigste Familienfest. Es wird am Donnerstag gefeiert, wobei es Brauch ist, Truthahn zu servieren. Das Einlegen in einer Salzlake mit Gewürzen und Kräutern vor dem Garen soll das Fleisch zarter machen und ihm weiteren Geschmack verleihen.

Der Große Salzsee ist ein wichtiger Anziehungspunkt für den Tourismus in der Region. Im Jahr 2022 sank der Wasserstand in dem See auf den niedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen, was auf eine Kombination aus übermäßigem Verbrauch durch die Landwirtschaft und den Bergbau sowie auf eine bereits zwei Jahrzehnte andauernde Dürre zurückzuführen ist. Das Wasser wurde so salzig, dass die Salinenkrebse, eine wichtige Einkommensquelle in der örtlichen Wirtschaft, zu sterben begannen.

P.Barry--TNT

Empfohlen

Verbände dringen auf mehr Anstrengungen zur Senkung der Emissionen

Die Umweltverbände Germanwatch und WWF dringen auf zusätzliche Anstrengungen in Deutschland zur Senkung der Treibhausgasemissionen. Die Bundesregierung müsse "ein ehrliches Klimaschutzprogramm vorlegen", das "einen Pfad zur Klimaneutralität 2045 zeichnet", verlangte die Organisation Germanwatch. Die Regierung muss dieses Programm noch im März vorlegen, zuvor will das Umweltbundesamt (UBA) an diesem Samstag die Emissionsdaten für 2025 veröffentlichen.

Grüne fordern von Koalition günstigeres Deutschlandticket und weitere Entlastungen

Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise fordern die Grünen zusätzliche Entlastungen für die Bürgerinnen und Bürger bei Deutschlandticket, Stromkosten und dem Einbau klimafreundlicher Heizungen. Bundeskanzler "Friedrich Merz muss heute beim Koalitionsausschuss Lösungen vorlegen, um das Leben wieder bezahlbar zu machen", sagte Fraktionschefin Katharina Dröge am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Dafür müsse die Abhängigkeit von teuren fossilen Energieträgern verringert werden.

EU-Atompolitik: Umweltminister Schneider kritisiert "rückwärtsgewandte Strategie"

Nach den Äußerungen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zur Atomkraft hat Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) der EU eine "rückwärtsgewandte Strategie" vorgeworfen und bekräftigt, dass Deutschland am Ausstieg aus der Kernkraft festhält. Es spreche Bände, dass der Kern dieser Strategie aus neuen Subventionen für Kernkraftwerke bestehe, erklärte Schneider am Dienstag. "Wenn eine Risiko-Technologie nach einem dreiviertel Jahrhundert noch immer am staatlichen Tropf hängt und es längst bessere Alternativen gibt, sollte man daraus Konsequenzen ziehen."

US-Forscher: Meereisfläche in der Antarktis hat sich dieses Jahr etwas erholt

Die Eisschicht auf dem Meer rund um den Südpol hat sich nach vier Jahren extremer Tiefststände etwas erholt: Wie Forscher des Nationalen Schnee- und Eisdatenzentrums der USA (NSIDC) am Montag mitteilten, wurde das jährliche Minimum der von Meereis bedeckten Fläche der Antarktis für 2026 mutmaßlich am 26. Februar erreicht und betrug 2,58 Millionen Quadratkilometer. Seit Beginn der Aufzeichnungen 1979 sei die gemessene Fläche lediglich 15 Mal kleiner gewesen als in diesem Jahr.

Textgröße ändern: