The National Times - Lufthansa erhebt für Flüge ab Januar "Umweltkostenzuschlag"

Lufthansa erhebt für Flüge ab Januar "Umweltkostenzuschlag"


Lufthansa erhebt für Flüge ab Januar "Umweltkostenzuschlag"
Lufthansa erhebt für Flüge ab Januar "Umweltkostenzuschlag" / Foto: © AFP

Der Lufthansa-Konzern erhebt für Flüge ab Januar einen Aufpreis wegen gestiegener Kosten aufgrund von EU-Umweltvorgaben. Der "Umweltkostenzuschlag" wird bei allen Flügen der Konzern-Airlines mit Start in den 27 EU-Ländern sowie in Großbritannien, Norwegen und der Schweiz fällig, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Höhe des Zuschlags liegt demnach je nach Flugstrecke und Tarif bei einem Euro bis 72 Euro.

Textgröße ändern:

Der Zuschlag soll unter anderem die Kosten durch eine neue EU-Vorgabe ausgleichen, die den Airlines vorschreibt, ab dem 1. Januar bei Abflügen aus der EU nachhaltige Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuel, SAF) beizumischen. Außerdem gehe es um zusätzliche Kosten durch den verpflichtenden Handel mit Emissionszertifikaten. Neben der Lufthansa gehören zu dem Konzern die Fluggesellschaften Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und weitere kleinere Gesellschaften.

Der Lufthansa-Konzern könne "die in den nächsten Jahren regulatorisch bedingten und sukzessive steigenden Zusatzkosten" nicht alleine tragen, erklärte das Unternehmen. Anstatt den Aufpreis direkt auf die Ticketpreise aufzuschlagen, will das Unternehmen ihn separat in den Preisdetails ausweisen.

E.Reid--TNT

Empfohlen

Waldbrände in Frankreich und Spanien zwingen Zehntausende zur Flucht

Die Waldbrände in Frankreich und Spanien haben am Freitag immer größere Gebiete erfasst und Zehntausende Menschen zur Flucht gezwungen. Nach Angaben von Innenminister Laurent Nuñez wurden im Südwesten Frankreichs seit Mittwoch rund 110.000 Menschen evakuiert, insbesondere in der Region um Bordeaux spitzte sich die Lage dramatisch zu. In Spanien wurden laut Innenministerium alleine im Raum Madrid 63.000 Menschen zur Evakuierung oder zum Verbleib in Gebäuden aufgefordert. Den Behörden zufolge war das Feuer dort "nicht zu löschen".

In Ostsee herumschwimmender Buckelwal nun in Flensburger gesichtet

Ein Buckelwal schwimmt weiterhin vor der deutschen Ostseeküste herum. Nach der Sichtung eines Wales vor einigen Tagen in der Kieler Börde tauchte nun vermutlich dasselbe Tier am Freitagmorgen in der Flensburger Börde auf, wie das Umweltministerium von Schleswig-Holstein in Kiel mitteilte. Der Buckelwal schwamm demnach "zunächst in Richtung Innenstadt, kehrte dann aber um".

Geldmangel in Tierheimen: Tierschutzbund kritisiert Bundesregierung

Angesichts des Geldmangels in vielen Tierheimen hat der Deutsche Tierschutzbund eine fehlende Unterstützung der Bundesregierung angeprangert. "Die Politik muss endlich dafür sorgen, dass Tierheime ihre Aufgaben zuverlässig erfüllen können", sagte Verbandspräsident Thomas Schröder der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). "Immer mehr Tiere brauchen Hilfe, gleichzeitig sind die Kosten für Personal, Energie und tierärztliche Versorgung immens gestiegen."

EU-Lebensmittelaufsicht senkt Grenzwert für Ewigkeitschemikalie TFA deutlich ab

Die EU-Lebensmittelbehörde Efsa hat den Grenzwert für die tägliche Aufnahme der Ewigkeitschemikalie TFA (Trifluoressigsäure) deutlich abgesenkt. Neue Studien hätten ergeben, dass TFA ein für den Stoffwechsel wichtiges Hormon beeinflusst, erklärte die Behörde mit Sitz in Mailand am Mittwoch. TFA gelangt vor allem über den Pestizideinsatz in Grundwasser, Böden und Ackerpflanzen und auf diesem Weg in den menschlichen Körper.

Textgröße ändern: