The National Times - Königin Camilla will für ihre Garderobe keinen Pelz mehr kaufen

Königin Camilla will für ihre Garderobe keinen Pelz mehr kaufen


Königin Camilla will für ihre Garderobe keinen Pelz mehr kaufen
Königin Camilla will für ihre Garderobe keinen Pelz mehr kaufen / Foto: © POOL/AFP

Die britische Königin Camilla will für ihre umfangreiche Garderobe keinen Tierpelz mehr kaufen. Dies geht aus einem Schreiben des Buckingham-Palastes hervor, das die Tierschutzorganisation Peta am Mittwoch veröffentlicht hat. "Ich kann bestätigen, dass Ihre Majestät keine neuen Pelzkleidungsstücke beschaffen wird", heißt es darin. Dieser Schritt bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass Camilla überhaupt keinen Pelz mehr tragen wird.

Textgröße ändern:

Peta-Gründerin Ingrid Newkirk begrüßte die Entscheidung als "richtig und angemessen für die Monarchie". Sie stehe im Einklang mit der "überwältigenden Mehrheit der Briten", die ebenfalls keinen echten Pelz tragen wolle.

Camilla hatte in der Vergangenheit immer mal wieder Pelz getragen, bis zu deren Verbot war sie zudem begeisterte Anhängerin der Fuchsjagd. Mit ihrer jetzigen Entscheidung folgt sie der verstorbenen Monarchin Elizabeth II., die seit 2019 keinen Pelz mehr kaufte. Die Selbsverpflichtung zum Kaufverzicht bedeutet aber nicht, dass Camilla keine bereits in ihren Schränken hängende Kleidung mit Pelz mehr tragen wird.

Camillas Mann, König Charles III., ist seit Jahren engagierter Umwelt- und Tierschützer. Dem Paar war in diesem Monat feierlich die "Coronation Roll" überreicht worden, eine schriftliche Aufzeichnung ihrer Krönung im vergangenen Jahr. Es war das erste Mal in der 700-jährigen Geschichte des Schriftstücks, dass dieses auf Papier und nicht auf Pergament aus Tierhaut geschrieben wurde.

S.Lee--TNT

Empfohlen

Waldbrände in Frankreich und Spanien zwingen Zehntausende zur Flucht

Die Waldbrände in Frankreich und Spanien haben am Freitag immer größere Gebiete erfasst und Zehntausende Menschen zur Flucht gezwungen. Nach Angaben von Innenminister Laurent Nuñez wurden im Südwesten Frankreichs seit Mittwoch rund 110.000 Menschen evakuiert, insbesondere in der Region um Bordeaux spitzte sich die Lage dramatisch zu. In Spanien wurden laut Innenministerium alleine im Raum Madrid 63.000 Menschen zur Evakuierung oder zum Verbleib in Gebäuden aufgefordert. Den Behörden zufolge war das Feuer dort "nicht zu löschen".

In Ostsee herumschwimmender Buckelwal nun in Flensburger gesichtet

Ein Buckelwal schwimmt weiterhin vor der deutschen Ostseeküste herum. Nach der Sichtung eines Wales vor einigen Tagen in der Kieler Börde tauchte nun vermutlich dasselbe Tier am Freitagmorgen in der Flensburger Börde auf, wie das Umweltministerium von Schleswig-Holstein in Kiel mitteilte. Der Buckelwal schwamm demnach "zunächst in Richtung Innenstadt, kehrte dann aber um".

Geldmangel in Tierheimen: Tierschutzbund kritisiert Bundesregierung

Angesichts des Geldmangels in vielen Tierheimen hat der Deutsche Tierschutzbund eine fehlende Unterstützung der Bundesregierung angeprangert. "Die Politik muss endlich dafür sorgen, dass Tierheime ihre Aufgaben zuverlässig erfüllen können", sagte Verbandspräsident Thomas Schröder der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). "Immer mehr Tiere brauchen Hilfe, gleichzeitig sind die Kosten für Personal, Energie und tierärztliche Versorgung immens gestiegen."

EU-Lebensmittelaufsicht senkt Grenzwert für Ewigkeitschemikalie TFA deutlich ab

Die EU-Lebensmittelbehörde Efsa hat den Grenzwert für die tägliche Aufnahme der Ewigkeitschemikalie TFA (Trifluoressigsäure) deutlich abgesenkt. Neue Studien hätten ergeben, dass TFA ein für den Stoffwechsel wichtiges Hormon beeinflusst, erklärte die Behörde mit Sitz in Mailand am Mittwoch. TFA gelangt vor allem über den Pestizideinsatz in Grundwasser, Böden und Ackerpflanzen und auf diesem Weg in den menschlichen Körper.

Textgröße ändern: