The National Times - Wissing hält trotz Flaute an Ziel für Elektroautos bis 2030 fest

Wissing hält trotz Flaute an Ziel für Elektroautos bis 2030 fest


Wissing hält trotz Flaute an Ziel für Elektroautos bis 2030 fest
Wissing hält trotz Flaute an Ziel für Elektroautos bis 2030 fest / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

Trotz des Einbruchs der Verkaufszahlen von E-Autos hält Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) am Ziel für 2030 fest. Bis dahin sollen nach dem Willen der Bundesregierung hierzulande 15 Millionen Elektroautos unterwegs sein und das sei ein "sehr ehrgeiziges Ziel", sagte Wissing am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". Aber das sei "das Ziel, das wir uns vorgenommen haben" und dafür müsse nun vor allem die nötige Ladeinfrastruktur geschaffen werden.

Textgröße ändern:

Derzeit sind auf deutschen Straßen rund 1,5 Millionen Elektroautos unterwegs. Nach dem Ende der öffentlichen Förderung für E-Autos Ende vergangenen Jahres brach der Absatz hierzulande ein. Das Ziel der Regierung hält daher auch die Automobilbranche für sehr schwer zu erreichen.

Wissing verteidigte dennoch das Auslaufen der Förderung: Es sei "keine Lösung, dauerhaft mit Subventionen einen Markt zu schaffen", sagte er im ZDF. Vielmehr müsse dafür gesorgt werden, dass der Automobilmarkt marktwirtschaftlich aus sich heraus funktioniert. Dabei seien auch die Autobauer in der Pflicht, die "attraktive Preisangebote" machen müssten.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

DLRG-Rettungsschwimmer retteten in vergangenem Jahr 1154 Menschen das Leben

DLRG-Rettungsschwimmer haben im vergangenem Jahr 1154 Menschen das Leben gerettet. Mehr als 700 Rettungen erfolgten dabei direkt im Wasser, wie die Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) am Mittwoch zur Vorstellung ihrer Jahresbilanz in Bremen mitteilte. Insgesamt leisteten die ehrenamtlichen Helfer im Jahr 2025 rund 44.000 Menschen Hilfe. Zugleich mahnte DLRG-Präsidentin Ute Vogt mit Blick auf die beginnende Badesaison zur Vorsicht.

Klimawandel und El Niño: Forscher warnen vor extremen Waldbränden

Nach einem Jahresbeginn mit extremen Wetterereignissen haben Forscher vor "besonders heftigen" Waldbränden in den kommenden Monaten gewarnt. Die weltweite Waldbrandsaison habe in diesem Jahr "sehr früh begonnen" und könne so verheerend ausfallen wie noch nie in der jüngeren Geschichte, sagte Theodore Keeping vom Londoner Imperial College am Dienstag. Seine deutsche Kollegin Friederike Otto erklärte, der fortschreitende Klimawandel und seine Folgen seien ein Grund zur Sorge.

Entenküken aus Regenwasserrohr in Dresden gerettet

In Dresden haben Einsatzkräfte der Feuerwehr mehrere Entenküken aus einem Regenwasserrohr gerettet. Die vier Küken saßen am Samstag in etwa einem Meter Tiefe in dem Fallrohr fest, wie die Dresdner Feuerwehr am Sonntag berichtete.

Copernicus: Oberflächentemperaturen der Meere steuern auf neuen Höchstwert zu

Die Oberflächentemperaturen der Meere steuern dem monatlichen Klimabericht des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus zufolge auf einen neuen Höchststand zu. Es sei "nur eine Frage von Tagen", bis der bisherige Höchstwert aus dem Jahr 2024 erreicht werde, sagte Samantha Burgess vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (EZMW) am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Textgröße ändern: