The National Times - Ausgelaufenes Öl aus Pipeline bedroht Urlaubsstrände in Thailand

Ausgelaufenes Öl aus Pipeline bedroht Urlaubsstrände in Thailand


Ausgelaufenes Öl aus Pipeline bedroht Urlaubsstrände in Thailand
Ausgelaufenes Öl aus Pipeline bedroht Urlaubsstrände in Thailand

Ein Ölteppich bedroht Thailands Urlaubsinsel Ko Samet. Die thailändische Marine versuchte am Donnerstag, die Ausbreitung von bis zu 50 Tonnen Rohöl einzudämmen, die aus einer undichten Unterwasser-Pipeline ausgelaufen waren. Die Behörden fürchten eine Ölpest, die auch die unberührten Strände des Nationalparks auf Koh Samet treffen könnte.

Textgröße ändern:

Schwache Strömungen haben das Öl allerdings bislang von den Küstengebieten ferngehalten. Den Behörden zufolge wurden noch keine Auswirkungen auf das Meeresleben oder die Fischzucht gemeldet. Der Grund für das Leck wurde demnach inzwischen gefunden und behoben.

Ein Pipeline-Leck hatte im Jahr 2013 im selben Gebiet zu einem größeren Ölteppich und starken Verschmutzungen an einem der Strände geführt. Rettungskräfte in Schutzanzüge mussten damals mühsam den Sand von dem schwarzen Schlick befreien.

K.M.Thompson--TNT

Empfohlen

Guterres beklagt "Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit" beim Schutz der Natur

Wenige Tage vor der UN-Biodiversitätskonferenz COP17 hat UN-Generalsekretär António Guterres die "Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit" beim Schutz der Natur beklagt. "Weniger als die Hälfte" der Staaten in der Welt liege bei den eigenen nationalen Zielen zur Biodiversität auf gutem Kurs, konstatierte Guterres am Donnerstag in Eriwan. In der armenischen Hauptstadt beginnt Anfang kommender Woche die COP17.

WHO alarmiert wegen anhaltender Gesundheitsgefahren durch Blei

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Regierungen in aller Welt aufgerufen, stärker gegen Umweltbelastungen durch Blei vorzugehen. "Bleivergiftung gehört zu den schwersten umweltbedingten Gesundheitsgefahren, wird aber zugleich wenig beachtet", sagte Bruce Gordon von der WHO-Umweltabteilung am Donnerstag.

Brot für die Welt: Insbesondere arme Konfliktstaaten bekommen zu wenig Klimaanpassungshilfen

Ausgerechnet Länder, in denen hohe Klimarisiken, Armut und Konflikte zusammentreffen, erhalten einer Untersuchung zufolge besonders wenig Unterstützung bei der Anpassung an die Erderwärmung. Die Hilfsorganisation Brot für die Welt erklärte am Donnerstag, ihr neuer Klimaanpassungsindex zeige, dass 92 der 129 untersuchten Länder im globalen Süden in diesem Bereich "stark oder extrem unterfinanziert" seien. In den betroffenen Ländern leben demnach mehr als 6,3 Milliarden Menschen.

Zehntausende Menschen nehmen an Klimamarsch in Brüssel teil

Gut vier Wochen vor Beginn der UN-Klimakonferenz in Antalya haben in Brüssel zehntausende Menschen an einer Demonstration für mehr Klimaschutz teilgenommen. An dem Protestmarsch, zu dem rund hundert Organisationen und Gewerkschaften aufgerufen hatten, beteiligten sich nach Angaben der belgischen Polizei rund 45.000 Demonstrantinnen und Demonstranten. Sie zogen zum Europaviertel, wo die EU-Institutionen ihren Sitz haben.

Textgröße ändern: