The National Times - Klimaaktivisten blockieren Flughäfen in Düsseldorf und Hamburg

Klimaaktivisten blockieren Flughäfen in Düsseldorf und Hamburg


Klimaaktivisten blockieren Flughäfen in Düsseldorf und Hamburg
Klimaaktivisten blockieren Flughäfen in Düsseldorf und Hamburg / Foto: © AFP/Archiv

Aktivisten der Gruppe Letzte Generation haben am Donnerstagvormittag Blockaden an den Flughäfen in Düsseldorf und Hamburg begonnen. In Düsseldorf kam es als Folge zu Verspätungen im Flugbetrieb. Der Airport forderte Passagiere auf, den Status ihres Fluges im Blick zu halten.

Textgröße ändern:

Der Hamburger Flughafen stellten seinen Flugbetrieb ab 06.10 Uhr vollständig ein. Wie der Flughafen mitteilte, soll der Betrieb erst wieder aufgenommen werden, wenn sichergestellt sei, dass alle Protestierenden entfernt sei. Die Protestaktion in Hamburg traf auch viele Urlauber - zum Ferienstart waren für Donnerstag 330 Starts und Landungen mit 50.000 Passagieren geplant.

Die Letzte Generation erklärte, mit den Aktionen "gegen die Planlosigkeit und den Gesetzesbruch der Regierung in der Klimakrise" zu protestieren. Die Aktivisten verschafften sich demnach über den Sicherheitszaun Zugang zu den Flughafengeländen. In Hamburg seien mehrere Protestierende mit dem Fahrrad auf die Rollbahn gelangt.

Am Flughafen Düsseldorf sei ebenfalls ein Zaun durchtrennt worden, um zu Fuß auf das Vorfeld des Flugplatzes zu gelangen, wodurch die Fahrt der Flugzeuge zur Startbahn blockiert werde.

M.Wilson--TNT

Empfohlen

Copernicus: Oberflächentemperaturen der Meere steuern auf neuen Höchstwert zu

Die Oberflächentemperaturen der Meere steuern dem monatlichen Klimabericht des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus zufolge auf einen neuen Höchststand zu. Es sei "nur eine Frage von Tagen", bis der bisherige Höchstwert aus dem Jahr 2024 erreicht werde, sagte Samantha Burgess vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (EZMW) am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Studie: Deutsche sorgen sich ums Klima – Umweltängste in 80ern waren aber größer

Die Bundesbürger machen sich wegen des Klimawandels deutlich mehr Sorgen als noch vor 16 Jahren - sie liegen aber unter dem Niveau der Ängste vor Umweltschäden in den 1980er Jahren. Das zeigt eine Auswertung von Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) durch das DIW Berlin, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben) vorlag. Dabei zeigen jüngere Jahrgänge sich grundsätzlich deutlich besorgter über die Auswirkungen des Klimawandels als ältere.

Frankreich mahnt zur weltweiten Reduzierung von Methan-Ausstoß

Frankreich und mehrere weitere Länder haben ein schnelleres Handeln zur Verringerung des weltweiten Methan-Ausstoßes gefordert. Es brauche schnelle Lösungen, sagte die französische Umweltministerin Monique Barbut am Montag in Paris. Frankreich hatte das Treffen im Rahmen seiner G7-Präsidentschaft einberufen. "Es ist eindeutig: Der Energiesektor bietet die schnellsten und häufig auch die kostengünstigsten Möglichkeiten, den Ausstoß zu reduzieren", betonte Barbut.

Waldbrand bei brandenburgischem Jüterbog breitet sich aus

Der am Freitag ausgebrochene Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz nahe des brandenburgischen Jüterbog hat sich weiter ausgebreitet. "Das Feuer frisst sich nach und nach durch", sagte der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes, Raimund Engel, am Sonntag dem Sender RBB. Inzwischen brenne es auf einer Fläche von 113 Hektar.

Textgröße ändern: