The National Times - Australien plant Meeresschutzgebiet von der Größe Spaniens

Australien plant Meeresschutzgebiet von der Größe Spaniens


Australien plant Meeresschutzgebiet von der Größe Spaniens
Australien plant Meeresschutzgebiet von der Größe Spaniens / Foto: © AFP/Archiv

Australien will ein Meeresschutzgebiet einrichten, das fast so groß ist wie Spanien. Die Fläche des bereits bestehenden Macquarie Island Marine Park vor der Südostküste des Landes solle verdreifacht werden, teilte die Regierung am Sonntag mit. Mehr als 475.000 Quadratkilometer stünden dann unter Schutz.

Textgröße ändern:

Fischerei sowie die Ausbeutung von Bodenschätzen würden dort verboten, erklärte die australische Umweltministerin Tanya Plibersek. Bereits bestehende Aktivitäten zum Fang des Schwarzen Seehechts dürften aber fortgesetzt werden.

Die zwischen Australien und der Antarktis gelegene Macquarieinsel sei "ein außergewöhnlicher Ort", begründete Plibersek das von Umweltorganisationen unterstützte Vorhaben. "Es ist ein entlegenes Natur-Wunderland - ein bedeutender Aufzuchtort für Millionen Seevögel, Robben und Pinguine." Außerdem beherbergt die Insel eine subantarktische Forschungsstation.

K.M.Thompson--TNT

Empfohlen

Verbände dringen auf mehr Anstrengungen zur Senkung der Emissionen

Die Umweltverbände Germanwatch und WWF dringen auf zusätzliche Anstrengungen in Deutschland zur Senkung der Treibhausgasemissionen. Die Bundesregierung müsse "ein ehrliches Klimaschutzprogramm vorlegen", das "einen Pfad zur Klimaneutralität 2045 zeichnet", verlangte die Organisation Germanwatch. Die Regierung muss dieses Programm noch im März vorlegen, zuvor will das Umweltbundesamt (UBA) an diesem Samstag die Emissionsdaten für 2025 veröffentlichen.

Grüne fordern von Koalition günstigeres Deutschlandticket und weitere Entlastungen

Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise fordern die Grünen zusätzliche Entlastungen für die Bürgerinnen und Bürger bei Deutschlandticket, Stromkosten und dem Einbau klimafreundlicher Heizungen. Bundeskanzler "Friedrich Merz muss heute beim Koalitionsausschuss Lösungen vorlegen, um das Leben wieder bezahlbar zu machen", sagte Fraktionschefin Katharina Dröge am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Dafür müsse die Abhängigkeit von teuren fossilen Energieträgern verringert werden.

EU-Atompolitik: Umweltminister Schneider kritisiert "rückwärtsgewandte Strategie"

Nach den Äußerungen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zur Atomkraft hat Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) der EU eine "rückwärtsgewandte Strategie" vorgeworfen und bekräftigt, dass Deutschland am Ausstieg aus der Kernkraft festhält. Es spreche Bände, dass der Kern dieser Strategie aus neuen Subventionen für Kernkraftwerke bestehe, erklärte Schneider am Dienstag. "Wenn eine Risiko-Technologie nach einem dreiviertel Jahrhundert noch immer am staatlichen Tropf hängt und es längst bessere Alternativen gibt, sollte man daraus Konsequenzen ziehen."

US-Forscher: Meereisfläche in der Antarktis hat sich dieses Jahr etwas erholt

Die Eisschicht auf dem Meer rund um den Südpol hat sich nach vier Jahren extremer Tiefststände etwas erholt: Wie Forscher des Nationalen Schnee- und Eisdatenzentrums der USA (NSIDC) am Montag mitteilten, wurde das jährliche Minimum der von Meereis bedeckten Fläche der Antarktis für 2026 mutmaßlich am 26. Februar erreicht und betrug 2,58 Millionen Quadratkilometer. Seit Beginn der Aufzeichnungen 1979 sei die gemessene Fläche lediglich 15 Mal kleiner gewesen als in diesem Jahr.

Textgröße ändern: