The National Times - Norwegischer Staatsfonds investiert in erneuerbare Energien in Spanien

Norwegischer Staatsfonds investiert in erneuerbare Energien in Spanien


Norwegischer Staatsfonds investiert in erneuerbare Energien in Spanien
Norwegischer Staatsfonds investiert in erneuerbare Energien in Spanien / Foto: © AFP

Der norwegische Staatsfonds investiert erneut direkt und in großem Stil in erneuerbare Energien: Für 600 Millionen Euro würden Anteile an Offshore-Wind- und Solarenergieprojekten in Spanien gekauft, erklärte der Fonds am Dienstag. Es ist die zweite derartige Transaktion, seit das norwegische Parlament dies 2019 erlaubt hatte.

Textgröße ändern:

Der Fonds übernimmt den Angaben zufolge 49 Prozent eines Portfolios des spanischen Energiekonzerns Iberdrola. Darin enthalten sind sieben Solarprojekte und fünf Offshore-Windparks, die demnach eine Jahresleistung von insgesamt 1265 Megawatt haben - genug, um den Strombedarf von 700.000 spanischen Haushalten zu decken.

Die spanischen Behörden müssen dem Investitionsvorhaben noch zustimmen. Das Geschäft soll innerhalb der ersten drei Monate dieses Jahres abgeschlossen werden. Neun der zwölf Projekte befinden sich laut dem Fonds noch in der Entwicklung und sollen bis 2025 fertiggestellt werden.

Der norwegische Staatsfonds ist mit einem Volumen von 1,3 Billionen Euro der größte Pensionsfonds weltweit. Der norwegische Staat hatte ihn mit Steuereinnahmen aus der Öl- und Gasindustrie aufgelegt. Der Fonds hält vor allem Aktien und darüber hinaus Anleihen und Immobilien.

Im April 2021 hatte der Fonds eine erste Direktinvestition in erneuerbare Energien verkündet: Für 1,38 Milliarden Euro kaufte er einen 50-prozentigen Anteil am damals zweitgrößten Offshore-Windpark der Welt vor der niederländischen Nordseeküste.

S.Collins--TNT

Empfohlen

Waldbrände in Frankreich und Spanien zwingen Zehntausende zur Flucht

Die Waldbrände in Frankreich und Spanien haben am Freitag immer größere Gebiete erfasst und Zehntausende Menschen zur Flucht gezwungen. Nach Angaben von Innenminister Laurent Nuñez wurden im Südwesten Frankreichs seit Mittwoch rund 110.000 Menschen evakuiert, insbesondere in der Region um Bordeaux spitzte sich die Lage dramatisch zu. In Spanien wurden laut Innenministerium alleine im Raum Madrid 63.000 Menschen zur Evakuierung oder zum Verbleib in Gebäuden aufgefordert. Den Behörden zufolge war das Feuer dort "nicht zu löschen".

In Ostsee herumschwimmender Buckelwal nun in Flensburger gesichtet

Ein Buckelwal schwimmt weiterhin vor der deutschen Ostseeküste herum. Nach der Sichtung eines Wales vor einigen Tagen in der Kieler Börde tauchte nun vermutlich dasselbe Tier am Freitagmorgen in der Flensburger Börde auf, wie das Umweltministerium von Schleswig-Holstein in Kiel mitteilte. Der Buckelwal schwamm demnach "zunächst in Richtung Innenstadt, kehrte dann aber um".

Geldmangel in Tierheimen: Tierschutzbund kritisiert Bundesregierung

Angesichts des Geldmangels in vielen Tierheimen hat der Deutsche Tierschutzbund eine fehlende Unterstützung der Bundesregierung angeprangert. "Die Politik muss endlich dafür sorgen, dass Tierheime ihre Aufgaben zuverlässig erfüllen können", sagte Verbandspräsident Thomas Schröder der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). "Immer mehr Tiere brauchen Hilfe, gleichzeitig sind die Kosten für Personal, Energie und tierärztliche Versorgung immens gestiegen."

EU-Lebensmittelaufsicht senkt Grenzwert für Ewigkeitschemikalie TFA deutlich ab

Die EU-Lebensmittelbehörde Efsa hat den Grenzwert für die tägliche Aufnahme der Ewigkeitschemikalie TFA (Trifluoressigsäure) deutlich abgesenkt. Neue Studien hätten ergeben, dass TFA ein für den Stoffwechsel wichtiges Hormon beeinflusst, erklärte die Behörde mit Sitz in Mailand am Mittwoch. TFA gelangt vor allem über den Pestizideinsatz in Grundwasser, Böden und Ackerpflanzen und auf diesem Weg in den menschlichen Körper.

Textgröße ändern: