The National Times - Wirtschaftsministerium arbeitet an Stufenmodell zu Aufteilung von CO2-Kosten

Wirtschaftsministerium arbeitet an Stufenmodell zu Aufteilung von CO2-Kosten


Wirtschaftsministerium arbeitet an Stufenmodell zu Aufteilung von CO2-Kosten
Wirtschaftsministerium arbeitet an Stufenmodell zu Aufteilung von CO2-Kosten

Bei der geplanten Aufteilung der CO2-Kosten fürs Heizen zwischen Mietern und Vermietern arbeitet das Bundeswirtschaftsministerium an einem Stufenmodell. "Nähere Details" könne das Ministerium aktuell noch nicht nennen, erklärte am Mittwoch eine Sprecherin. Ziel sei es, Anreize zu setzen, damit Sanierungen und gute energetische Qualität von Wohnungen erzielt werden.

Textgröße ändern:

Seit Anfang 2021 wird auch im Gebäudebereich ein Preis für CO2-Emissionen erhoben, die durch die Verbrennung fossiler Energieträger anfallen. Dadurch soll der Umstieg auf klimafreundliche Alternativen attraktiver werden. Aktuell tragen Mieterinnen und Mieter die gesamten CO2-Kosten.

Eine Verteilung der höheren Kosten zwischen Mietern und Vermietern war vergangenes Jahr am Veto der Unionsfraktion gescheitert. Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP beschlossen in ihrem Koalitionsvertrag, dass eine "faire Teilung des zusätzlich zu den Heizkosten zu zahlenden CO2-Preises zwischen den Vermietern einerseits und Mieterinnen und Mietern andererseits" erreicht werden soll.

Ziel des Stufenmodells: Je schlechter ein Gebäude gedämmt und je älter etwa die Heizung ist, umso höher soll die CO2-Last für den Vermieter und umso geringer die Last für den Mieter ausfallen. In solchen Fällen habe der Mieter selbst keine Handhabe gegen hohe Energiekosten, verlautete aus dem Wirtschaftsministerium. Umgekehrt könne ein Vermieter, der saniert, Kosten umlegen.

M.Wilson--TNT

Empfohlen

Studie: Abholzung macht Amazonas deutlich anfälliger für Klimaschäden als gedacht

Der Amazonas-Regenwald, die grüne Lunge der Erde, könnte sich einer Studie zufolge bei weiterer Abholzung bereits bei einer Erderwärmung von unter zwei Grad destabilisieren. Wenn die Entwaldung auf etwa 22 bis 28 Prozent des Amazonasgebiets zunehme, könnten sich bei einer globalen Erwärmung von 1,5 bis 1,9 Grad etwa zwei Drittel des Amazonas-Regenwaldes in stark geschwächten Regenwald oder savannenähnliche Regionen verwandeln, ergab eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), die am Mittwoch im Fachblat "Nature veröffentlicht wurde.

Transoft Solutions übernimmt CADaptor Solutions

Transoft Solutions erweitert sein Portfolio für temporäres Verkehrsmanagement durch die jüngste Übernahme

Frankreichs kranke Präsidenten: Auch Pompidou täuschte die Franzosen

Der frühere französische Präsident Georges Pompidou hat nach neuen Recherchen bereits bei seiner Kandidatur 1969 gewusst, dass er schwer krank war. Er habe schlimme Schmerzen gehabt und nach seiner Wahl über einen Rücktritt nachgedacht, bevor er 1974 nach fünf Jahren im Amt starb, heißt es in einem am Dienstag erschienenen Buch des Journalisten Patrice Duhamel. Der Autor stützt sich auf bislang unveröffentlichte Aufzeichnungen von Pompidous Leibarzt, Jean Bernard.

Autobranche gespalten: Lockerung der EU-Vorgaben könnte Elektro-Vorreiter ausbremsen

Der Wandel hin zur Elektromobilität ist laut einer Befragung von Führungskräften in der Autobranche weiter fortgeschritten als oft angenommen. Zugleich sei die Branche in "Vorreiter" und "Nachzügler" gespalten, teilte das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) am Dienstag mit. Besonders Unternehmen, die bereits stark in die Elektrifizierung investiert haben, sprechen sich demnach gegen eine Lockerung des Verbrenner-Aus und der CO2‑Flottengrenzwerte aus.

Textgröße ändern: