The National Times - Wirtschaftsministerium arbeitet an Stufenmodell zu Aufteilung von CO2-Kosten

Wirtschaftsministerium arbeitet an Stufenmodell zu Aufteilung von CO2-Kosten


Wirtschaftsministerium arbeitet an Stufenmodell zu Aufteilung von CO2-Kosten
Wirtschaftsministerium arbeitet an Stufenmodell zu Aufteilung von CO2-Kosten

Bei der geplanten Aufteilung der CO2-Kosten fürs Heizen zwischen Mietern und Vermietern arbeitet das Bundeswirtschaftsministerium an einem Stufenmodell. "Nähere Details" könne das Ministerium aktuell noch nicht nennen, erklärte am Mittwoch eine Sprecherin. Ziel sei es, Anreize zu setzen, damit Sanierungen und gute energetische Qualität von Wohnungen erzielt werden.

Textgröße ändern:

Seit Anfang 2021 wird auch im Gebäudebereich ein Preis für CO2-Emissionen erhoben, die durch die Verbrennung fossiler Energieträger anfallen. Dadurch soll der Umstieg auf klimafreundliche Alternativen attraktiver werden. Aktuell tragen Mieterinnen und Mieter die gesamten CO2-Kosten.

Eine Verteilung der höheren Kosten zwischen Mietern und Vermietern war vergangenes Jahr am Veto der Unionsfraktion gescheitert. Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP beschlossen in ihrem Koalitionsvertrag, dass eine "faire Teilung des zusätzlich zu den Heizkosten zu zahlenden CO2-Preises zwischen den Vermietern einerseits und Mieterinnen und Mietern andererseits" erreicht werden soll.

Ziel des Stufenmodells: Je schlechter ein Gebäude gedämmt und je älter etwa die Heizung ist, umso höher soll die CO2-Last für den Vermieter und umso geringer die Last für den Mieter ausfallen. In solchen Fällen habe der Mieter selbst keine Handhabe gegen hohe Energiekosten, verlautete aus dem Wirtschaftsministerium. Umgekehrt könne ein Vermieter, der saniert, Kosten umlegen.

M.Wilson--TNT

Empfohlen

Deutschland sucht beim Digitalgipfel nach eigenen Stärken in der KI

Digitalgipfel der Bundesregierung: Wo Deutschland mit KI punkten könnte Mit ihrem KI-Gipfel will die Bundesregierung für Schwung in der Branche sorgen.

Microsoft Purview und Securiti AI: Automatisierter Schutz sensibler Daten

Microsoft Purview bietet Unternehmen bereits etablierte Mittel zum Schutz sensibler Daten durch Sensitivity Labels. Eine zentrale Herausforderung bleibt jedoch die automatische Zuweisung dieser Labels basierend auf dem Dokumentinhalt. Der neue Webcast zeigt, wie die KI-Lösung Securiti AI diesen Prozess ergänzt und Fehlklassifizierungen reduziert.

Webcast zur Virtualisierung: VMware, Proxmox und Cloud-native Strategien

Steigende Kosten und neue Lizenzmodelle zwingen IT-Verantwortliche zur Überprüfung ihrer Virtualisierungsstrategien. Am 26. November diskutieren Experten von plusserver im Live-Webcast die Vor- und Nachteile von VMware, Proxmox sowie Cloud-native-Ansätzen wie Kubernetes und OpenStack.

Technikfolgenforscher warnt vor digitaler Abhängigkeit und Konzernmacht

Digitaler Wandel und soziale Frage »Digitalisierung ist zum Selbstzweck geworden« Technikfolgenforscher Armin Grunwald warnt vor der Macht weniger IT-Konzerne, wachsender Abhängigkeit von digitalen Systemen und einer Debatte, die die Risiken des Wandels zu lange ausgeblendet habe Business Office im Techsektor: Etage für Etage, Großraumbüro für Großraumbüro durchdigitalisiert

Textgröße ändern: