The National Times - Wirtschaftsministerium arbeitet an Stufenmodell zu Aufteilung von CO2-Kosten

Wirtschaftsministerium arbeitet an Stufenmodell zu Aufteilung von CO2-Kosten


Wirtschaftsministerium arbeitet an Stufenmodell zu Aufteilung von CO2-Kosten
Wirtschaftsministerium arbeitet an Stufenmodell zu Aufteilung von CO2-Kosten

Bei der geplanten Aufteilung der CO2-Kosten fürs Heizen zwischen Mietern und Vermietern arbeitet das Bundeswirtschaftsministerium an einem Stufenmodell. "Nähere Details" könne das Ministerium aktuell noch nicht nennen, erklärte am Mittwoch eine Sprecherin. Ziel sei es, Anreize zu setzen, damit Sanierungen und gute energetische Qualität von Wohnungen erzielt werden.

Textgröße ändern:

Seit Anfang 2021 wird auch im Gebäudebereich ein Preis für CO2-Emissionen erhoben, die durch die Verbrennung fossiler Energieträger anfallen. Dadurch soll der Umstieg auf klimafreundliche Alternativen attraktiver werden. Aktuell tragen Mieterinnen und Mieter die gesamten CO2-Kosten.

Eine Verteilung der höheren Kosten zwischen Mietern und Vermietern war vergangenes Jahr am Veto der Unionsfraktion gescheitert. Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP beschlossen in ihrem Koalitionsvertrag, dass eine "faire Teilung des zusätzlich zu den Heizkosten zu zahlenden CO2-Preises zwischen den Vermietern einerseits und Mieterinnen und Mietern andererseits" erreicht werden soll.

Ziel des Stufenmodells: Je schlechter ein Gebäude gedämmt und je älter etwa die Heizung ist, umso höher soll die CO2-Last für den Vermieter und umso geringer die Last für den Mieter ausfallen. In solchen Fällen habe der Mieter selbst keine Handhabe gegen hohe Energiekosten, verlautete aus dem Wirtschaftsministerium. Umgekehrt könne ein Vermieter, der saniert, Kosten umlegen.

M.Wilson--TNT

Empfohlen

SpaceX verbucht 4,4 Milliarden Dollar Quartalsgewinn - Musk: Fusion mit Tesla "gute Idee"

Nach einem Milliarden-Quartalsgewinn von SpaceX hat US-Tech-Milliardär Elon Musk einen Zusammenschluss seines Raumfahrtunternehmens mit dem Elektroautokonzern Tesla nicht ausgeschlossen. Eine Fusion zwischen SpaceX und Tesla wäre eine "gute Idee", sagte Musk am Dienstag im Zuge der Bekanntgabe der Geschäftszahlen von SpaceX. Demnach fuhr das Unternehmen von Juli bis September einen Gewinn von 4,4 Milliarden Dollar (rund 3,9 Milliarden Euro) ein.

Merz: Türkische Gastarbeiter haben industrielle Substanz Deutschlands mitaufgebaut

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat anlässlich des 65. Jahrestags des Abschlusses des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens die Lebensleistung der Eingewanderten gewürdigt. "Türkische Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter haben die industrielle Substanz unseres Landes mitaufgebaut", sagte Merz am Dienstag in Berlin bei einem Festakt zum Jahrestag. Sie hätten "die Infrastruktur des Wohlstandes geschaffen, in der wir heute leben", zudem "das kulturelle Gesicht der Bundesrepublik Deutschland tiefgreifend mitgestaltet".

Debatte über eine KI-Abgabe stößt auf praktische Steuerfragen

Digitalminister Karsten Wildberger hat eine Besteuerung hoher KI-Umsätze angeregt, um Veränderungen am Arbeitsmarkt zu finanzieren. Der Vorschlag wirft jedoch grundlegende Abgrenzungsfragen auf.

Deutsche Technik an Bord: Japanische Raumsonde Richtung Marsmonde gestartet

Start einer historischen Weltraummission mit deutscher Technik an Bord: Eine japanische Trägerrakete hat erfolgreich eine Sonde im All ausgesetzt, mit der erstmals Material in der Marsregion eingesammelt und zur Erde gebracht werden soll. An Bord war der deutsch-französische Rover Idefix - der nach dem kleinen Hund des Comic-Helden Obelix benannt ist und Bodenproben sammeln soll.

Textgröße ändern: