The National Times - Einigung in der "Ampel" auf Stufenmodell zu Aufteilung von CO2-Kosten

Einigung in der "Ampel" auf Stufenmodell zu Aufteilung von CO2-Kosten


Einigung in der "Ampel" auf Stufenmodell zu Aufteilung von CO2-Kosten
Einigung in der "Ampel" auf Stufenmodell zu Aufteilung von CO2-Kosten

Bei der geplanten Aufteilung der CO2-Kosten fürs Heizen zwischen Mietern und Vermietern hat sich die Ampel-Regierung AFP-Informationen zufolge auf Eckpunkte geeinigt. Geplant ist ein Stufenmodell mit sieben Stufen - die Beteiligung der Mieterinnen und Mieter ist dabei abhängig vom energetischen Zustand des Gebäudes. Je weniger CO2 es ausstößt, desto höher ist der Anteil der Mieter.

Textgröße ändern:

Die Zeitungen der Funke Mediengruppe hatten zuerst über den Plan berichtet. Nach AFP-Informationen vom Dienstag wird der CO2-Ausstoß in dem Stufenmodell mit Kilogramm pro Quadratmeter pro Jahr angegeben. Beträgt dieser Ausstoß weniger als fünf Kilogramm (niedrigste Stufe), müssen die Mieterinnen und Mieter die gesamten CO2-Kosten fürs Heizen übernehmen. Beträgt der Ausstoß mehr als 45 Kilogramm, etwa bei schlecht gedämmten und schlecht sanierten Gebäuden, müssen sie nur zehn Prozent der CO2-Kosten tragen.

Das Stufenmodell gilt für Wohngebäude. Für Nicht-Wohngebäude wie Büros oder Einkaufszentren gibt es noch keine Einigung, wie AFP erfuhr. Hier ist offenbar die Datenlage nicht so vollständig wie bei Wohngebäuden.

Seit Anfang 2021 wird auch im Gebäudebereich ein Preis für CO2-Emissionen erhoben, die durch die Verbrennung fossiler Energieträger anfallen. Dadurch soll der Umstieg auf klimafreundliche Alternativen attraktiver werden.

In der vergangenen Legislaturperiode war eine Verteilung der höheren Kosten zwischen Mietern und Vermietern am Veto der Unionsfraktion gescheitert. Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP beschlossen in ihrem Koalitionsvertrag, dass eine "faire Teilung des zusätzlich zu den Heizkosten zu zahlenden CO2-Preises zwischen den Vermietern einerseits und Mieterinnen und Mietern andererseits" erreicht werden solle.

Dafür soll zum 1. Juni 2022 das Stufenmodell nach Gebäudeenergieklassen einführt werden. "Sollte dies zeitlich nicht gelingen, werden die erhöhten Kosten durch den CO2-Preis ab dem 1. Juni 2022 hälftig zwischen Vermieter und Mieterin beziehungsweise Mieter geteilt", heißt es im Koalitionsvertrag. Den AFP-Informationen zufolge soll der Referentenentwurf zum Stufenmodell am 16. März ins Kabinett.

T.F.Russell--TNT

Empfohlen

Aktionäre von Ondas Inc.: Stimmen Sie jetzt ab, um die Beschlussfähigkeit der Jahreshauptversammlung sicherzustellen

WEST PALM BEACH, FL / ACCESS Newswire / 18. Mai 2026 / Ondas Inc. (NASDAQ:ONDS) („Ondas" oder das „Unternehmen"), ein führender Anbieter von intelligenten autonomen Luft- und Bodenrobotern, erinnert alle am 9. April 2026 eingetragenen Aktionäre daran, ihre Stimmrechte im Vorfeld der Jahreshauptversammlung 2026 des Unternehmens, die am Donnerstag, dem 28. Mai 2026, stattfindet (die „Versammlung"), unverzüglich auszuüben. Für die Eröffnung der Versammlung und die Beschlussfähigkeit ist eine bestimmte Mindestanzahl an Stimmen erforderlich. Die Beschlussfähigkeit ist gegeben, wenn die Mehrheit der ausgegebenen und im Umlauf befindlichen stimmberechtigten Aktien persönlich oder durch einen Bevollmächtigten auf der Versammlung vertreten ist.

Tyson Fury, „The Gypsy King“, wird internationaler Sprecher von Datavault AI, um die Monetarisierung von Athletendaten voranzutreiben

Der laut Forbes dritthöchstbezahlte Sportler der Welt bringt eine globale Plattform in die „Sports Illustrated Exchange" und die Initiative zur Monetarisierung von Name, Bild und Ähnlichkeit von Datavault AI ein

LED Explorer erweitert Konturenstrahler System um Fisheye-Objektiv für großformatige Gemälde

Fischaugenobjektiv für besonders große Gemälde kommt an den Markt

Tabor setzt neue Maßstäbe bei Anti-Drohnen-Tests mit softwaredefinierter SDR-Plattform

NESHER, ISRAEL / ACCESS Newswire / 15. Mai 2026 / Tabor Electronics gab heute die Markteinführung seiner Anti-Drohnen-Test- und Evaluierungslösung (T&E) bekannt und stellte damit einen softwaredefinierten Ansatz zur Validierung von Systemen zur Abwehr unbemannter Luftfahrzeugsysteme (C-UAS) vor. Die Lösung basiert auf der Software Defined Radio (SDR)-Plattform Proteus™ des Unternehmens und ermöglicht es Verteidigungs- und Sicherheitsorganisationen, Anti-Drohnen-Technologien in sich schnell verändernden Bedrohungsumgebungen zu testen und einzusetzen.

Textgröße ändern: