The National Times - Meteorit in Rheinland-Pfalz: Finder dürfen Bruchstücke behalten

Meteorit in Rheinland-Pfalz: Finder dürfen Bruchstücke behalten


Meteorit in Rheinland-Pfalz: Finder dürfen Bruchstücke behalten
Meteorit in Rheinland-Pfalz: Finder dürfen Bruchstücke behalten / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem Einschlag eines Meteoriten in ein Hausdach in Rheinland-Pfalz hat die Polizei in Koblenz hat klargestellt, dass Finder solcher auf die Erde gestürzten Himmelskörper diese behalten können. Am Dienstag wollten Beamten einem Grundstückseigentümer, in dessen Hausdach in Koblenz ein etwa faustgroßer Meteorit am Sonntagabend eingeschlagen war, das Gestein zurückgeben, wie die Beamten mitteilten.

Textgröße ändern:

Die Besitzansprüche und der weitere Verbleib des Gesteins seien überprüft worden, teilte die Polizei in Koblenz mit. Demnach stehe der Fund in dem konkreten Fall dem Grundstückseigentümer zu, der selbst über den weiteren Verbleib entscheiden könne. Ein Kontakt zwischen dem Eigentümer sowie verschiedenen wissenschaftlichen Instituten und Behörden werde hergestellt.

Auch das Zentrum für Luft- und Raumfahrt hatte zuvor klargestellt, dass Finder eines Meteoriten diesen behalten dürften, aus wissenschaftlichen Gründen am besten aber eine Forschungseinrichtung kontaktieren sollten.

Das Leuchtphänomen und ein lauter Knall hatten am Sonntagabend vor allem in Rheinland-Pfalz für Aufregung gesorgt. Bei den Feuerwehren und Polizeibehörden ging eine erhöhte Zahl von Notrufen ein, vereinzelt wurden Schäden durch Meteoritenteile gemeldet. Menschen wurden nicht verletzt.

Meteoriten sind Bruchstücke von Asteroiden, die oft viereinhalb Milliarden Jahre alt sind. Beim Eintritt in die Erdatmosphäre, was eher selten der Fall ist, verglühen sie nicht vollständig und landen auf der Erdoberfläche.

A.Robinson--TNT

Empfohlen

ESA: Meteorit von Koblenz war für Teleskope nicht erkennbar

Der Meteorit, von dem ein Bruchstück in ein Haus in Koblenz eingeschlagen ist, war nach Angaben der Europäischen Raumfahrtagentur ESA von den darauf spezialisierten Teleskopen nicht rechtzeitig erkennbar gewesen. Dies habe an der Einschlagsrichtung gelegen, aber auch daran, dass es noch nicht dunkel gewesen sei. "Dies ist nicht ungewöhnlich", betonte die ESA, die den Fall untersucht.

Copernicus: Februar 2026 brachte Rekordniederschläge in Westeuropa

Der Monat Februar war vor allem in Westeuropa und Nordafrika von heftigen Stürmen und Rekordniederschlägen geprägt. Vor allem Frankreich, Spanien, Portugal und Marokko erlebten schwere Überschwemmungen, bei denen Menschen ums Leben kamen, wie das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus am Dienstag mitteilte. Zudem habe es zahlreiche Sachschäden gegeben. Auch Australien, Mosambik und Botswana seien von Überschwemmungen betroffen gewesen.

KI-Unternehmen Anthropic verklagt US-Regierung wegen Streit mit Pentagon

Das US-Unternehmen Anthropic hat im Streit um die Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) für das US-Militär Klage gegen die US-Regierung erhoben. In der am Montag bei einem Bundesgericht in San Francisco eingereichten 48-seitigen Klageschrift fordert Anthropic, dass die durch das Pentagon vorgenommene Einstufung des Unternehmens als "Sicherheitsrisiko in der Lieferkette" für gesetzwidrig erklärt und gestoppt wird.

Zentrum für Luft- und Raumfahrt: Leuchtphänomen über Rheinland-Pfalz war Meteor

Bei dem Leuchtphänomen am Himmel über dem Westen Deutschlands am Sonntagabend hat es sich dem Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zufolge um einen Meteor gehandelt. "Ein Meteor ist die Leuchtspur eines kleinen Gesteinskörpers, der mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eindringt", erklärte DLR-Planetengeologe Ulrich Köhler am Montag in Köln.

Textgröße ändern: