The National Times - Nach medizinischer Evakuierung: Neue Besatzung an Internationaler Raumstation ISS angekommen

Nach medizinischer Evakuierung: Neue Besatzung an Internationaler Raumstation ISS angekommen


Nach medizinischer Evakuierung: Neue Besatzung an Internationaler Raumstation ISS angekommen
Nach medizinischer Evakuierung: Neue Besatzung an Internationaler Raumstation ISS angekommen / Foto: © NASA/AFP

Einen Monat nach der vorzeitigen Rückkehr einer ISS-Crew aus medizinischen Gründen ist die Nachfolge-Besatzung an der Internationalen Raumstation angekommen. Die US-Astronauten Jessica Meir und Jack Hathaway, die französische Astronautin Sophie Adenot und der russische Kosmonaut Andrej Fedjaew erreichten die ISS am Samstag nach rund 34-stündiger Reise. Die Crew-12 war am Freitag mit einer Falcon-9-Trägerrakete vom US-Weltraumbahnhof Kennedy Space Center in Florida gestartet.

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Mitte Januar waren die vier Raumfahrer der vorherigen ISS-Besatzung Crew-11 aus medizinischen Gründen vorzeitig zur Erde zurückgekehrt. Es war die erste medizinische Evakuierung in der Geschichte der Raumstation. Welcher der vier Astronauten aus den USA, Japan und Russland gesundheitliche Probleme hatte und worin diese bestanden, hat die Nasa bis heute nicht mitgeteilt.

Seit der vorzeitigen Rückkehr dieser Crew hielten der US-Astronaut Chris Williams und die russischen Kosmonauten Sergej Kud-Swertschkow und Sergej Mikajew die Stellung auf der ISS, die sich rund 400 Kilometer entfernt von der Erde befindet. Mit dem nun erfolgten Eintreffen der Verstärkung ist wieder die übliche Zahl an Raumfahrerinnen und Raumfahrern im All.

"Wenn wir durch diese Fenster auf die Erde blicken, werden wir daran erinnert, dass Zusammenarbeit nicht nur möglich, sondern unerlässlich ist", sagte US-Astronautin Meir am Samstag nach dem Andocken an der Raumstation. "Hier oben gibt es keine Grenzen und die Hoffnung ist universell."

Die Französin Adenot sprach nach der Ankunft von einer "intensiven, aber sehr lustigen Reise". "Als wir das erste Mal auf die Erde geschaut haben, waren wir sprachlos. Die Erde ist von oben gesehen so schön. Man sieht keinerlei Linie, keinerlei Grenze."

Adenot ist die zweite Französin, die ins All geflogen ist. Sie tritt in die Fußstapfen von Claudie Haigneré, die 1996 und dann nochmal 2001 in den Weltraum geflogen war.

Die vier Astronauten der Crew-12 sollen acht bis neun Monate auf der ISS bleiben und eine Reihe von Versuchen vornehmen. Die Raumfahrt ist einer der wenigen Bereiche, in denen die USA und Russland trotz des Ukraine-Krieges noch zusammenarbeiten.

I.Paterson--TNT

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