The National Times - KI-Firma OpenAI beginnt mit Werbeanzeigen bei ChatGPT

KI-Firma OpenAI beginnt mit Werbeanzeigen bei ChatGPT


KI-Firma OpenAI beginnt mit Werbeanzeigen bei ChatGPT
KI-Firma OpenAI beginnt mit Werbeanzeigen bei ChatGPT / Foto: © AFP

Die US-Firma OpenAI hat testweise damit begonnen, Werbung in ihren beliebten Chatbot ChatGPT einzubauen. Die Anzeigen werden vorerst nur Nutzerinnen und Nutzern in den USA angezeigt, die gratis oder zu einem verbilligten Abo-Preis von acht Dollar pro Monat auf ChatGPT zugreifen, wie OpenAI mitteilte. OpenAI sucht angesichts explodierender Kosten schon seit längerem nach Möglichkeiten, mit dem Chatbot Geld zu verdienen.

Textgröße ändern:

ChatGPT hat nach Angaben der Firma fast eine Milliarde Nutzerinnen und Nutzer. Nur ein sehr kleiner Teil von ihnen hat ein volles Abo - sie werden auch künftig keine Werbung sehen oder hören.

Den übrigen Nutzern versprach OpenAI: "Anzeigen haben keinen Einfluss auf die Antworten, die ChatGPT Ihnen gibt." Unterhaltungen mit ChatGPT blieben Werbekunden gegenüber "vertraulich". Wer auch als Gratisnutzer keine Werbung wolle, könne die Anzeigen abschalten - die Zahl der Interaktionen mit ChatGPT pro Tag werde dann aber reduziert.

ChatGPT war 2022 gestartet, die Bewertung von OpenAI stieg seitdem auf 500 Milliarden Dollar - so viel ist keine andere private Firma wert. Gleichzeitig kostet der Chatbot enorme Mengen Geld, vor allem für die nötige Rechenleistung. Experten warnen, dass die Ausgaben von OpenAI die Einnahmen des Unternehmens bei Weitem übersteigen.

Die Werbung bei ChatGPT ist ein Strategiewechsel. OpenAI-Chef Sam Altman hatte sich früher strikt gegen Werbung in den Chats ausgesprochen.

T.F.Russell--TNT

Empfohlen

Deutschland und Südkorea bauen politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit aus

Deutschland und Südkorea bauen ihre politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit aus. Die Beziehungen beider Länder würden "auf die Ebene einer vertieften strategischen Partnerschaft" gehoben, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Donnerstag in Seoul bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem südkoreanischen Präsidenten Lee Jae Myung. In einer "Zeit der globalen Umbrüche" sei es "nur folgerichtig, dass wir jetzt unsere Partnerschaft vertiefen", fügte Merz hinzu.

VW will mehr in China gebaute Autos exportieren

Angesichts schwacher Verkaufszahlen auf dem chinesischen Markt will Volkswagen künftig mehr Autos made in China exportieren. Bis 2030 sollen es mindestens 300.000 Fahrzeuge pro Jahr sein, erklärte China-Chef Ralf Brandstätter am Mittwoch im VW-Entwicklungszentrum in Hefei in der östlichen Provinz Anhui. Die Autos sollen in asiatische Länder exportiert werden und erstmals auch nach Südamerika - nach Europa aber laut Brandstätter vorerst nicht.

"Elon Musk ist ein Genie": Putin äußert sich lobend über US-Tech-Milliardär

Inmitten von Unstimmigkeiten zwischen den USA und der Ukraine über deren Zugang zum Satellitensystem Starlink hat sich Russlands Präsident Wladimir Putin lobend über den Tech-Milliardär Elon Musk geäußert. "Elon Musk ist ein Genie, wirklich ein Genie", sagte Putin am Mittwoch bei einem Rundgang durch eine Ausstellung am Rande des Russland-Afrika-Gipfels in Moskau über den Unternehmer. Dabei bezog er sich auf tausende Satelliten, die der Chef des Raumfahrtkonzerns SpaceX ins All befördert habe.

Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord

Der südkoreanische Chip-Hersteller SK Hynix hat im dritten Quartal erneut einen Umsatz- und Gewinnrekord verbucht. Der operationelle Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 632 Prozent auf gut 83,3 Billionen Won (gut 56 Milliarden Euro), der Umsatz überstieg erstmals die Marke von 100 Billionen Won auf 104,6 Billionen, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Ein Ende des Höhenflugs ist nach Einschätzung von Experten noch nicht in Sicht.

Textgröße ändern: