The National Times - Zweites Nashorn innerhalb weniger Tage im Erfurter Zoo gestorben

Zweites Nashorn innerhalb weniger Tage im Erfurter Zoo gestorben


Zweites Nashorn innerhalb weniger Tage im Erfurter Zoo gestorben
Zweites Nashorn innerhalb weniger Tage im Erfurter Zoo gestorben

Im Erfurter Zoo ist innerhalb weniger Tage das zweite Nashorn gestorben. Die 17 Jahre alte Nashornkuh Marcita wurde am Freitagmorgen tot aufgefunden, wie eine Sprecherin der Stadt sagte. Die Todesursache war zunächst unklar. Marcita, ein Südliches Breitmaulnashorn, war trächtig. Das Jungtier sollte im Herbst zur Welt kommen.

Textgröße ändern:

Der Zoo zeigte sich bestürzt. "Wir sind geschockt, fassungslos und sehr traurig", hieß es auf der Facebookseite. Die Todesursache sei noch ebenso unklar wie im Fall des gestorbenen Jungtiers.

Bereits am Mittwoch war im Erfurter Zoo ganz unerwartet das Nashornkalb Tayo gestorben. Es war erst knapp über ein Jahr alt. Tayo wurde ebenfalls tot in seiner Box gefunden, es gab den Angaben zufolge vorher keinerlei Anzeichen für eine mögliche Erkrankung.

Am Freitag blieb der Zoo tagsüber wegen der Bergung des zweiten toten Nashorns geschlossen, am Abend sollte er aber für ein Fest öffnen. Marcita lebte seit mehreren Jahren im Zoopark.

Im vergangenen August hatten die Nashornbullen Dino und Kiano den Erfurter Zoo verlassen. Dino lebt im Schweriner Zoo und Kiano, dessen Mutter ebenfalls Marcita war, im Safaripark Beekse Bergen.

F.Hammond--TNT

Empfohlen

65 Jahre Mauerbau: Warnungen vor DDR-Verklärung und Gefährung der Demokratie

Aufforderungen zur Verteidigung der Demokratie und Warnungen vor einer Verklärung der DDR-Geschichte haben am Donnerstag das Gedenken zum 65. Jahrestag des Mauerbaus geprägt. "Die Lektion der Mauer bleibt: Freiheit und Demokratie sind nicht selbstverständlich. Wir müssen immer dafür kämpfen", schrieb Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf X. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) warnte vor "Gleichgültigkeit und Desinteresse" gegenüber den aktuellen Gefahrdungen der Demokratie.

Klöckner weist zu Jahrestag des Mauerbaus auf Spaltungen zwischen Ost und West hin

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat zum 65. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer auf fortbestehende Spaltungen zwischen Ost und West hingewiesen. "Die Mauer hat in Deutschland Spuren gezogen, die unsere Wege heute noch beeinflussen", sagte Klöckner am Donnerstag in ihrer Ansprache bei der Gedenkveranstaltung in Berlin. Selbst bei denen, die erst nach dem Mauerfall geboren wurden, wirke sie nach.

Sonnenfinsternis legt Verkehr in Bremen lahm: Polizei erfasst rund hundert Verstöße

Die Sonnenfinsternis vom Mittwochabend hat in Bremen teils den Verkehr lahm gelegt und einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Rund um einen beliebten Aussichtspunkt im Norden der Stadt staute sich der Verkehr zeitweise bis auf die Autobahn 27 zurück, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Teils seien Fahrzeuge auf der Autobahn geparkt worden. Insgesamt erfasste die Polizei 110 Verkehrsverstöße.

65 Jahre Mauerbau: Opferbeauftragte warnt vor Verklärung der DDR

Zum 65. Jahrestag des Mauerbaus hat die SED-Opferbeauftragte Evelyn Zupke vor einer zunehmenden Verklärung der DDR gewarnt. "Einigen erscheint die DDR zunehmend schöner, je länger sie zurückliegt", sagte Zupke der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). "Dabei wird ausgeblendet, wie das Leben in der DDR tatsächlich war."

Textgröße ändern: