The National Times - Zweites Nashorn innerhalb weniger Tage im Erfurter Zoo gestorben

Zweites Nashorn innerhalb weniger Tage im Erfurter Zoo gestorben


Zweites Nashorn innerhalb weniger Tage im Erfurter Zoo gestorben
Zweites Nashorn innerhalb weniger Tage im Erfurter Zoo gestorben

Im Erfurter Zoo ist innerhalb weniger Tage das zweite Nashorn gestorben. Die 17 Jahre alte Nashornkuh Marcita wurde am Freitagmorgen tot aufgefunden, wie eine Sprecherin der Stadt sagte. Die Todesursache war zunächst unklar. Marcita, ein Südliches Breitmaulnashorn, war trächtig. Das Jungtier sollte im Herbst zur Welt kommen.

Textgröße ändern:

Der Zoo zeigte sich bestürzt. "Wir sind geschockt, fassungslos und sehr traurig", hieß es auf der Facebookseite. Die Todesursache sei noch ebenso unklar wie im Fall des gestorbenen Jungtiers.

Bereits am Mittwoch war im Erfurter Zoo ganz unerwartet das Nashornkalb Tayo gestorben. Es war erst knapp über ein Jahr alt. Tayo wurde ebenfalls tot in seiner Box gefunden, es gab den Angaben zufolge vorher keinerlei Anzeichen für eine mögliche Erkrankung.

Am Freitag blieb der Zoo tagsüber wegen der Bergung des zweiten toten Nashorns geschlossen, am Abend sollte er aber für ein Fest öffnen. Marcita lebte seit mehreren Jahren im Zoopark.

Im vergangenen August hatten die Nashornbullen Dino und Kiano den Erfurter Zoo verlassen. Dino lebt im Schweriner Zoo und Kiano, dessen Mutter ebenfalls Marcita war, im Safaripark Beekse Bergen.

F.Hammond--TNT

Empfohlen

Schneehöhle als Klima-Archiv der Erde: Erste Eisbohrkerne in Antarktis-Lagerstätte

In einer Schneehöhle in der Antarktis ist eine Art Klima-Archiv der Erde in Betrieb gegangen. Zwei Eisbohrkerne aus den europäischen Alpen wurden am Mittwoch dort eingelagert. Aus derartigen Proben soll in den kommenden Jahren ein Archiv von unschätzbarem Wert entstehen, denn in Eisbohrkernen sind Informationen über die Entwicklung des Klimas in den vergangenen Jahrtausenden enthalten.

USA ermöglichen mehr Nvidia-Exporte nach China - doch Nachfrage fraglich

Die USA ermöglichen dem Chip-Entwickler Nvidia nun auch den Export von Hochleistungschips nach China. Das Handelsministerium in Washington stellte am Dienstag die Exportprüfung um, über Ausfuhranträge wird nun von Fall zu Fall entschieden. Allerdings gilt mittlerweile als fraglich, ob die Nachfrage nach den Halbleitern in China tatsächlich noch so groß ist.

Copernicus: 2025 nach Rekordjahren 2024 und 2023 global drittheißestes Jahr überhaupt

Die globale Erwärmung hat sich vergangenes Jahr laut dem EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus weiter fortgesetzt: 2025 war demnach das drittheißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen und fast ebenso heiß wie die beiden Rekordjahre 2024 und 2023. Erstmals lag die globale Durchschnittstemperatur der drei vorangegangenen Jahre mehr als 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau, wie es in dem am Mittwoch vorgestellten Klima-Jahresbericht von Copernicus weiter hieß.

Bikini-Bilder von X-KI Grok: Bundesjustizministerin will Strafrecht nachschärfen

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will das Erstellen und Verbreiten von mit Künstlicher Intelligenz erzeugten sexualisierten Bildern eindämmen. "Wir brauchen Straftatbestände, die das Problem der digitalen Bildmanipulationen gezielt adressieren", sagte Hubig der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ, Mittwochsausgabe). Zudem müssten Betroffene besser vor KI-Bildmanipulationen geschützt werden. "Es muss einfacher werden, sich gegen Verletzungen von Persönlichkeitsrechten zu wehren", sagte Hubig.

Textgröße ändern: