The National Times - Außenminister Wadephul zum Gedenktag: Frieden und Freiheit in Europa verteidigen

Außenminister Wadephul zum Gedenktag: Frieden und Freiheit in Europa verteidigen


Außenminister Wadephul zum Gedenktag: Frieden und Freiheit in Europa verteidigen
Außenminister Wadephul zum Gedenktag: Frieden und Freiheit in Europa verteidigen / Foto: © AFP

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat anlässlich des 80. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa dazu aufgerufen, Frieden und Freiheit auf dem Kontinent "entschlossen" zu verteidigen. Dieser Auftrag für Deutschland ergebe sich aus der "historischen Verantwortung für diesen Zivilisationsbruch und das Gedenken an die Millionen Opfer des von Nazi-Deutschland entfesselten Zweiten Weltkriegs", erklärte er am Donnerstag.

Textgröße ändern:

In Europa wird der 8. Mai als Tag der Befreiung gefeiert. Damit wird an die Kapitulation Nazi-Deutschlands gegenüber den Streitkräften der westlichen Alliierten und der Sowjetunion im Jahr 1945 erinnert. Diese beendete den Zweiten Weltkrieg auf dem Kontinent. "Unsere Freiheit verdanken wir den enormen Opfern der Alliierten", erklärte Wadephul. "Dafür sind wir für immer dankbar."

Der Gedenktag wird am Donnerstag in Berlin von führenden Vertreterinnen und Vertreter von Staat und Gesellschaft begangen. Den Auftakt bildet am Morgen ein ökumenischer Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Es folgen Kranzniederlegungen und eine Gedenkstunde im Bundestag am Nachmittag.

A.M.Murray--TNT

Empfohlen

Monopolkommission kritisiert "Labyrinth" bei Stromhilfen - und sieht KI-Defizite

Bei den Strompreisen in Deutschland ist nach Auffassung der Monopolkommission eine breite Entlastung sinnvoller als ein "Labyrinth der Sonderregeln". Die Bundesrepublik habe über die Jahre ein System aufgebaut, "das kaum noch zu überblicken ist und vor allem große Verbraucher begünstigt, während kleinere Unternehmen oft leer ausgehen", erklärte das unabhängige Expertengremium, das die Bundesregierung in Wettbewerbsfragen berät und am Donnerstag sein neues Hauptgutachten vorlegte.

Trump meidet bei Abflug vom Nato-Gipfel Air Force One aus Katar

US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Abflug vom Nato-Gipfel in der Türkei überraschend auf den neuen Luxusflieger aus Katar verzichtet, mit dem er angereist war. Stattdessen hob Trump am Mittwoch mit einer Ausweichmaschine seiner alten Air-Force-One-Flotte aus Ankara ab. Diese landete später für einen Zwischenstopp in Großbritannien. Dort stieg Trump in die Katar-Maschine um. Begleitet wurde dies von Spekulationen, der katarische Flieger habe Sicherheitsmängel und könne zum Ziel eines iranischen Angriffs werden.

OpenAI gibt neues KI-Modell für breite Öffentlichkeit frei

Das US-Unternehmen OpenAI gibt am Donnerstag sein neues leistungsstarkes Modell für Künstliche Intelligenz (KI) für die breite Öffentlichkeit frei. GPT-5.6 soll dann frei zugänglich sein, wie das Unternehmen mitteilte. Auf Druck der US-Regierung hatte OpenAI das Analyse- und Programmiermodell zunächst nur einer begrenzten Zahl heimischer Unternehmen zur Verfügung gestellt.

Studie attestiert Bundesbürgern verzerrte Wahrnehmung ihrer Kaufkraft

Bei vielen Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern klafft einer Studie zufolge eine Lücke in der Wahrnehmung, wie viel Geld sie für den Konsum zur Verfügung haben. Es gebe eine "erhebliche Diskrepanz zwischen wahrgenommener und gemessener Entwicklung der verfügbaren Realeinkommen", teilte das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung am Mittwoch mit. Obwohl inflationsbedingte Einbußen im Schnitt schon 2024 wieder ausgeglichen worden seien, fühle sich eine Mehrheit "immer noch schlechter gestellt".

Textgröße ändern: