The National Times - Foodwatch: Größter deutscher Geflügelzüchter stoppt Klimawerbung

Foodwatch: Größter deutscher Geflügelzüchter stoppt Klimawerbung


Foodwatch: Größter deutscher Geflügelzüchter stoppt Klimawerbung
Foodwatch: Größter deutscher Geflügelzüchter stoppt Klimawerbung / Foto: © AFP/Archiv

Der größte deutsche Geflügelproduzent stoppt nach Angaben der Verbraucherorganisation Foodwatch irreführende Klimawerbung. Hintergrund ist demnach eine Abmahnung der Verbraucherorganisation, wie Foodwatch am Mittwoch mitteilte. Demnach erklärte die PHW-Gruppe, zu der unter anderem Marken wie Wiesenhof und Bruzzler gehören, Fleisch-Produkte würden nicht länger als "klimaneutral" vermarktet.

Textgröße ändern:

Foodwatch hatte PHW für die Bewerbung von Hähnchenfleisch als "klimaneutral" abgemahnt. Die Organisation bewertet diesen Begriff als irreführend, insbesondere dann, wenn damit Produkte mit hohen Treibhausgas-Emissionen wie Fleisch vermarktet werden. Verbraucherinnen und Verbraucher könnten die Werbung so verstehen, dass sich die Produktion des Hähnchenfilets nicht schädlich auf das Klima auswirke, erklärte Foodwatch.

Tatsächlich werde das Hähnchenbrustfilet aber nicht emissionsfrei hergestellt. Vielmehr sollten die Emissionen lediglich mit zugekauften Klima-Zertifikaten ausgeglichen werden. Die Kompensationsprojekte könnten den Ausgleich der Emissionen jedoch nicht garantieren, argumentierte Foodwatch. Die PHW-Gruppe erklärte demnach in einem Schreiben an die Verbraucherorganisation, bis zum 1. Juli dieses Jahres aus der Kompensation ihrer Produkte mit CO2-Zertifikaten auszusteigen.

"Wenn ausgerechnet Fleisch als besonders klimafreundlich beworben wird, zeigt das deutlich, wie irreführend Klimalabels sind", erklärte Manuel Wiemann von Foodwatch. Es sei "gut, dass Wiesenhof die Klimalüge auf dem Hähnchenfleisch stoppt", fügte er hinzu. Denn immer mehr Produkte im Supermarkt schmückten sich mit Klimawerbung, kritisierte er. In den meisten Fällen sei dies "dreistes Greenwashing". Die Bundesregierung müsse sich in Brüssel deshalb "für konsequente Gesetze gegen irreführende Klima-Versprechen einsetzen".

Nach Angaben von Foodwatch entfallen drei Viertel aller Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft auf die Tierhaltung. Es sei deshalb grundsätzlich irreführend, Fleisch als "klimaneutral" zu bewerben. Zudem sei bei Klimawerbung für die Verbraucherinnen und Verbraucher in der Regel nicht ersichtlich, ob die Hersteller den eigenen Treibhausgas-Ausstoß ernsthaft reduzierten.

Viele Unternehmen rechneten ihre Produkte mit Hilfe von Kompensationsprojekten im globalen Süden klimafreundlich. Dieser "Ablasshandel" sei kritisch zu bewerten, erklärte Foodwatch weiter. Denn die bei der Produktion entstehenden Emissionen würden dadurch nicht rückgängig gemacht. Außerdem sei fraglich, wie langfristig die Projekte CO2 binden könnten: Laut einer Studie des Öko-Instituts könnten nur zwei Prozent der Projekte ihre versprochene Klimaschutzwirkung "sehr wahrscheinlich" einhalten.

S.M.Riley--TNT

Empfohlen

KI-Chips von Nvidia nach China geschmuggelt: Drei Männer in USA angeklagt

Drei Männer sind in den USA wegen des Schmuggels von Hochleistungschips des Herstellers Nvidia nach China angeklagt. "Die Angeklagten waren an einem systematischen Komplott beteiligt, mit dem riesige Mengen an US-amerikanischer KI-Technologie an Kunden in China weitergeleitet wurden", erklärte US-Staatsanwalt Jay Clayton am Donnerstag in New York. Die USA hatten den Verkauf von Nvidia-Chips für KI-Anwendungen nach China weitgehend verboten.

Deutscher Mathematiker Gerd Faltings wird mit Abel-Preis ausgezeichnet

Der deutsche Mathematiker Gerd Faltings vom Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn erhält in diesem Jahr den renommierten Abel-Preis für Mathematik. Der Preis werde Faltings verliehen "für die Einführung mächtiger Werkzeuge in der arithmetischen Geometrie", teilte die Norwegische Akademie der Wissenschaften am Donnerstag in Oslo mit. Der 71-jährige Faltings hatte 1986 bereits die Fields-Medaille bekommen, womit er nun Träger der bedeutendsten Preise seines Fachgebiets ist.

Mit Hilfe von KI: Verstorbener Val Kilmer soll wieder auf die Leinwand kommen

Der im vergangenen Jahr verstorbene US-Filmstar Val Kilmer könnte bald wieder im Kino zu sehen sein - mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI). Der Schauspieler habe es ihm erlaubt, ihn mit KI-Tools virtuell wieder zum Leben zu erwecken, sagte der Regisseur und Produzent Coerte Voorhees laut Medienberichten vom Mittwoch (Ortszeit).

Datavault AI meldet erstes profitables Quartal und Rekordumsatzwachstum und bekräftigt das Umsatzziel von 200 Mio. $ (ca. 400 % Wachstum gegenüber dem Vorjahr) für das Gesamtjahr 2026

Geschäftliche Höhepunkte 2025Umsatz von 33,8 Mio. $ im 4. Quartal 2025 sorgt für profitables QuartalGAAP-Betriebsergebnis im 4. Quartal 2025 von 4,2 Mio. $Bereinigtes EBITDA im 4. Quartal 2025 von 8,1 Mio. $Der Umsatz im Geschäftsjahr 2025 steigt im Vergleich zum Vorjahr um 1.362 % auf 39,1 Mio. $Starke Jahresendbilanz mit 116 Millionen $ BetriebskapitalBestätigung des Umsatzziels für das Geschäftsjahr 2026 von 200 Millionen $, was einem Anstieg von fast 400 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2025 entsprichtDas Management veranstaltet heute Vormittag um 8:30 Uhr ET einen Live-Webcast für Investoren

Textgröße ändern: