The National Times - Erster belarussischer Präsident Schuschkewitsch ist tot

Erster belarussischer Präsident Schuschkewitsch ist tot


Erster belarussischer Präsident Schuschkewitsch ist tot
Erster belarussischer Präsident Schuschkewitsch ist tot / Foto: © AFP/Archiv

Stanislaw Schuschkewitsch, erster Staatschef des unabhängigen Belarus, ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Das teilte seine Ehefrau Irina der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch mit. Schuschkewitsch war im Jahr 1991 einer der drei Unterzeichner des Abkommens, das die Auflösung der Sowjetunion besiegelte.

Textgröße ändern:

Schuschkewitsch war damals Vorsitzender des Obersten Sowjets von Belarus. Er unterzeichnete das Abkommen zusammen mit Boris Jelzin aus Russland und Leonid Krawtschuk aus der Ukraine. Durch das Abkommen wurde die die Sowjetunion durch die Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) abgelöst.

Schuschkewitsch starb nach Angaben seiner Frau an Komplikationen infolge einer Coronavirus-Infektion. Der Politiker hatte an der Spitze des unabhängigen Belarus gestanden, bis er 1994 die Wahl gegen damaligen Oppositionspolitiker Alexander Lukaschenko verlor. Lukaschenko regiert Belarus bis heute in autoritärer Weise.

Nach seiner Abwahl war Schuschkewitsch selbst zum Oppositionspolitiker geworden, bis 2018 war er Chef einer sozialdemokratischen Partei. 2012 wurde ihm nach Protesten in Belarus eigenen Angaben zufolge untersagt, das Land zu verlassen. "Wir hoffen, dass ein Staatsbegräbnis organisiert wird. Bisher hat uns aber niemand kontaktiert", teilte Schuschkewitschs Witwe mit.

L.Johnson--TNT

Empfohlen

Tausende Samsung-Arbeiter demonstrieren in Südkorea - Streik droht

Tausende Arbeiter des südkoreanischen Technologiekonzerns Samsung haben am Donnerstag für höhere Löhne demonstriert. Nach Gewerkschaftsangaben beteiligten sich mehr als 40.000 Menschen an Protesten in Pyeongtaek, südlich der Hauptstadt Seoul. Die Polizei gab zunächst keine Schätzung der Teilnehmerzahl bekannt. Die Drohung eines wochenlangen Streiks hängt in der Luft, der dem Konzern erheblich schaden könnte.

Streit über Kohl-Buch vor Bundesgerichtshof: Witwe steht kein Geld zu

Im Dauerstreit über ein Buch über den verstorbenen früheren Bundeskanzler Helmut Kohl hat dessen Witwe vor dem Bundesgerichtshof (BGH) eine teilweise Niederlage erlitten. Der Autor muss nicht sagen, wie viel Gewinn er mit dem Werk erzielte, wie der BGH am Donnerstag entschied. Schadenersatz könne Maike Kohl-Richter ohnehin nicht beanspruchen. Über das Verbot einiger umstrittener Passagen wird aber noch einmal verhandelt. (Az. I ZR 41/24)

FellAkte: Die App für Haustierbesitzer

FellAkte ist die App für Haustierbesitzer, die alle wichtigen Informationen rund um ihr Tier an einem Ort bündelt – einfach, übersichtlich und mit intelligenter Unterstützung im Alltag.

Datavault AI erweitert sein IP-Portfolio durch neue Patenterteilungen und Zulassungsbescheide

Baut auf den Patenten zur Content-Lizenzierung vom Dezember 2025 und der Genehmigung zur Tokenisierung von Emissionszertifikaten auf; stärkt den Schutz des geistigen Eigentums in den Bereichen Datenbewertung, virtuelle Finanzierung und tokenisierte Steueraufbereitung

Textgröße ändern: