The National Times - ADAC kritisiert "Schilder-Wirrwarr" an öffentlichen Ladeplätzen

ADAC kritisiert "Schilder-Wirrwarr" an öffentlichen Ladeplätzen


ADAC kritisiert "Schilder-Wirrwarr" an öffentlichen Ladeplätzen
ADAC kritisiert "Schilder-Wirrwarr" an öffentlichen Ladeplätzen

Beim Laden eines Elektroautos herrscht laut ADAC an öffentlichen Ladepunkten vielerorts ein "Schilder-Wirrwarr". Eine Umfrage in den 16 Landeshauptstädten machte außerdem große Unterschiede zwischen den geltenden Regelungen bei öffentlichen Ladepunkten deutlich, wie der ADAC am Donnerstag mitteilte. Die Beschilderung sei für Verkehrsteilnehmer teilweise "unklar und missverständlich". Der ADAC forderte eine Angleichung der Regelungen und eine klar verständliche Ausschilderung.

Textgröße ändern:

Untersucht wurden in der Umfrage unter anderem die Regelungen zu Park- und Ladezeitvorschriften an Normal- und Schnellladepunkten. Das Ergebnis: Fünf der 16 untersuchten Städte gestatteten das Parken aller Elektrofahrzeuge, in den restlichen elf Städten war das Parken lediglich mit einem E-Kennzeichen erlaubt. In Erfurt und Schwerin durften auf den Ladeflächen sogar Verbrenner parken - allerdings nur nachts.

Unterschiede gab es auch bei den Vorschriften zum Ladevorgang während des Parkens: In fünf der 16 Städte durfte ein E-Auto nur während des Ladevorgangs auf der Ladefläche geparkt werden. An Normalladestationen galt in 14 Städten eine zeitliche Einschränkung, die Regeln für Schnellladesäulen unterschieden sich mitunter.

Auch die Beschilderung trug laut ADAC nicht zur Aufklärung der Verwirrung bei: Unterschiedliche Zusatzzeichen und Anweisungen wie "Fahrzeug mit Stecker" oder "Während des Ladevorgangs" seien oftmals unklar und ließen offen, welche Regelung genau gelte. Beispielsweise sei oftmals unklar, ob das Parken nach dem Ende des Ladevorgangs weiterhin erlaubt sei oder das Auto entfernt werden müsse.

Der ADAC forderte deshalb eine bundesweite Angleichung der Regelungen zum Laden und Parken an öffentlichen Ladestationen. Die Regelungen sollten außerdem "unmissverständlich formuliert" und die Ausschilderung "klar verständlich" sein. Der ADAC forderte außerdem eine Begrenzung des Ladezeitraums und eine Lademöglichkeit für alle E-Autos, auch für Modelle ohne ein E-Kennzeichen.

Für die Erhebung befragte der ADAC die Straßenverkehrsbehörden der 16 Landeshauptstädte. Die Umfrage fand im Juni 2021 statt, im November wurden die erhobenen Daten verifiziert.

F.Harris--TNT

Empfohlen

USA und China richten Kommunikationskanal für KI-Zwischenfälle ein

Die USA und China werden nach Angaben des Weißen Hauses einen direkten Kommunikationskanal für Zwischenfälle im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI) einrichten. Zudem hieß es aus Washington am Freitag (Ortszeit), beide Seiten hätten einen "US-chinesischen Dialog über Superintelligenz" vereinbart, in dem sie sich über Risiken und Chancen der Technologie austauschen wollen.

Bericht: OpenAI stoppte Training von KI-Modell Astra wegen Sicherheitsproblemen

Der ChatGPT-Entwickler OpenAI hat einem Medienbericht zufolge im August das Training seines neuen KI-Modells Astra wegen Sicherheitsproblemen für zwei Wochen gestoppt. "Wir haben im August das Training von Astra für zwei Wochen angehalten, als wir sahen, dass die Ausrichtung des Modells nicht perfekt war", sagte OpenAI-Europachef Emmanuel Marill der "Welt am Sonntag". Der Trainingsstopp sei noch vor einer öffentlichen Mitteilung erfolgt.

"Paradies der Maschinen": Papst Leo XIV. warnt vor KI-Auswüchsen

Papst Leo XIV. hat am ersten Tag seines Frankreich-Besuchs eindringlich vor Risiken neuer Technologien wie der Künstlichen Intelligenz (KI) gewarnt. Es müsse sichergestellt werden, dass diese Technologien "dem Menschen dienen und nicht zu einem Instrument der Beherrschung und Ungerechtigkeit werden", sagte der Papst am Freitag am Sitz der UN-Kulturorganisation Unesco in Paris. Bei seiner Fahrt durch die Hauptstadt im Papamobil wurde der Papst von zahlreichen Menschen mit Jubel begrüßt.

Davidstern aus NS-Gedenkort in Chemnitz gestohlen und Schautafel beschädigt

Unbekannte haben aus einer Gedenkstätte für die nationalsozialistische Judenverfolgung in Chemnitz einen gelben Davidstern-Aufnäher gestohlen und eine Schautafel zur NS-Zeit beschädigt. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen, wie die Polizei in der sächsischen Stadt am Freitag mitteilte. Demnach ereignete sich die Tat in einer Dauerausstellung im früheren Hafttrakt B im Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis.

Textgröße ändern: