The National Times - Stiftung Warentest: Einzelne Wallboxen für Elektroautos mit Sicherheitsmängeln

Stiftung Warentest: Einzelne Wallboxen für Elektroautos mit Sicherheitsmängeln


Stiftung Warentest: Einzelne Wallboxen für Elektroautos mit Sicherheitsmängeln
Stiftung Warentest: Einzelne Wallboxen für Elektroautos mit Sicherheitsmängeln

Wer ein Elektroauto zu hause bequem und schnell aufladen möchte, benötigt eine sogenannte Wallbox. In einem aktuellen Test der Stiftung Warentest und des ADAC konnten zehn von zwölf getesteten Produkten mit der Bewertung gut überzeugen, zwei Modelle fielen jedoch wegen Sicherheitsmängeln durch, wie der ADAC am Mittwoch erklärte. Eine Wallbox muss dabei nicht unbedingt teuer sein: Einen der beiden Testsieger gab es bereits für 675 Euro.

Textgröße ändern:

Bei zwei Modellen der Hersteller Alfen und PC Electric versagte laut ADAC bei mehr als 400 Testläufen mehrfach die Schutzeinrichtung - diese soll bei Fehlerströmen den Stromfluss kappen, andernfalls kann es zu Verletzungen kommen. Die entsprechende DIN-Norm sei somit nicht erfüllt, kritisierte der ADAC.

Da ein langsames Laden der Batterie den Akku schont, stand auch die Möglichkeit einer manuellen Einstellung der Ladeleistung im Fokus der Tester. Beide Testsieger boten den Nutzern diese Option direkt an der Box, drei weitere Modelle ermöglichten eine Einstellung der Ladeleistung über eine eigene App.

Neben den Kosten für die Wallbox müssen Nutzer auch für die Montage aufkommen: Nur ein Fachbetrieb darf die Vorrichtung einbauen. Der ADAC rät deshalb, sich vor dem Kauf und der Montage einer Wallbox über mögliche Förderprogramme der Kommunen oder Bundesländer zu informieren. Ein Fördertopf der Förderbank KfW ist bereits ausgeschöpft - ob zusätzliche Gelder zur Verfügung gestellt werden, ist laut ADAC noch unklar.

A.M.James--TNT

Empfohlen

Mehr Raketenstarts: Trump-Regierung will Umweltschutz für Raumfahrt aufweichen

Zur Ankurbelung der privaten Raumfahrtindustrie will die US-Regierung von Präsident Donald Trump die Hürden für Raketenstarts senken und dafür Umweltschutzvorgaben aushebeln. "Amerika hat das erste Weltraumrennen gewonnen, und wir können das wieder schaffen - aber nur, wenn wir bürokratischen Ballast der Regierung aus dem Weg räumen", erklärte Trumps Verkehrsminister Sean Duffy am Dienstag. Vorgesehen ist demnach, Anforderungen aus 13 Bundesgesetzen für "bestimmte kommerzielle Weltraumlizenzen und -genehmigungen" aufzuheben.

Neue Studie des GTDC beleuchtet die wachsende Rolle der Distribution in modernen Technologie-Ökosystemen

TAMPA, FL / ACCESS Newswire / 29. Juli 2026 / Der Global Technology Distribution Council (GTDC), das weltweit größte Konsortium von Technologie-Distributoren, hat heute einen neuen Forschungsbericht mit dem Titel „The Evolving Role of Distribution in Technology Go-To-Market Models" veröffentlicht, der in Zusammenarbeit mit Channelnomics erstellt wurde. Die Studie untersucht den Wandel der Distribution von einem traditionellen Vermittler im Distributionskanal hin zu einer strategischen operativen Plattform, die Anbietern und Partnern dabei hilft, zu skalieren, den Support zu verbessern und die mit Innovation (z. B. KI und Cybersicherheit) sowie Integration verbundenen Komplexitäten zu bewältigen.

US-Regierung will Raumfahrtsektor von Umweltvorschriften befreien

Die US-Regierung will den privaten Raumfahrtsektor von zahlreichen Umweltauflagen befreien. Dadurch solle die Frequenz der Weltraumstarts erhöht und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China verbessert werden, erklärte am Dienstag Verkehrsminister Sean Duffy. "Die USA haben den ersten Wettlauf ins All gewonnen, und wir können das wieder schaffen - aber nur, wenn wir die bürokratischen Hürden aus dem Weg räumen", fügte er zur Begründung hinzu.

Nach KI-Hackerangriff: Mehr als 30 US-Techfirmen gründen Sicherheitsallianz

Nach dem ersten bekannt gewordenen eigenständigen Hackerangriff Künstlicher Intelligenz (KI) haben mehr als 30 US-Technologieunternehmen eine Sicherheitsallianz gegründet. Dem Bündnis namens Open Secure AI Alliance gehören Konzerne wie IBM, Nvidia, Microsoft und Palantir an, wie es am Montag in einer Erklärung der Unternehmen hieß. Sie setzen zur Lösung des Problems ebenfalls auf KI und warnten die Politik vor einer stärkeren Regulierung.

Textgröße ändern: