The National Times - Nigeria gibt Raubkunst-Güter an traditionellen Königspalast zurück

Nigeria gibt Raubkunst-Güter an traditionellen Königspalast zurück


Nigeria gibt Raubkunst-Güter an traditionellen Königspalast zurück
Nigeria gibt Raubkunst-Güter an traditionellen Königspalast zurück

Die nigerianische Regierung hat zwei während der Kolonialzeit von Europäern geraubte Bronze-Skulpturen an einen traditionellen Königspalast im Süden des Landes zurückgegeben. In einer feierlichen Zeremonie am Samstag überreichten Regierungsvertreter aus Abuja dem traditionellen Oberhaupt in Benin-Stadt, König Uku Akpolokpolor Ewuare II., einen Hahn und eine Königsbüste aus Bronze. Die Skulpturen waren unlängst von Großbritannien an Nigeria zurückgegeben worden.

Textgröße ändern:

"Diese Rückgabe erzeugt bei uns große Freude, weil sie unsere Hoffnung symbolisiert, dass alle gestohlenen Artefakte zurückgegeben werden", sagte Charles Edosomwan, ein Vertreter des traditionellen Königspalasts von Benin-Stadt.

Nigerias Regierung fordert seit Jahren die Rückgabe von Kulturgütern, die während der Kolonialzeit entwendet wurden. Mit Deutschland hat sich das westafrikanische Land inzwischen auf eine Kooperation geeinigt, um die Rückgabe sogenannter Benin-Bronzen aus deutschen Museen zu regeln.

Bei den Benin-Bronzen handelt es sich um Metalltafeln und Skulpturen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, die einst den Königspalast im Königreich Benin im heutigen Nigeria schmückten. Nach dem Einmarsch der Briten Ende des 19. Jahrhunderts wurden sie entwendet und landeten als Raubkunst in europäischen Museen.

R.Evans--TNT

Empfohlen

Startup-Szene in Deutschland: Gründer sammeln deutlich mehr Investitionen ein

Startups in Deutschland haben 2026 bereits deutlich mehr Kapital eingeworben als im Vorjahr. Bis September seien bereits Investitionen von acht Milliarden Euro geflossen und damit mehr als im gesamten Jahr 2025 mit einem Investitionsvolumen von 7,5 Milliarden Euro, wie der Startup-Verband am Montag mitteilte. "Das zeigt, was in Deutschland möglich ist", erklärte Vorstandsvorsitzende Verena Pausder. "Beim Wachstumskapital und vor allem bei großen Runden hängen wir international aber immer noch hinterher."

Professoren an deutschen Universitäten nehmen weniger Drittmittel ein

Die Professorinnen oder Professoren an den deutschen Universitäten haben zuletzt im Schnitt weniger Drittmittel eingenommen. Im Jahr 2024 beliefen sich die Gelder pro Professur auf 325.400 Euro, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Das waren 2,1 Prozent oder 6800 Euro weniger als im Vorjahr.

USA und China richten Kommunikationskanal für KI-Zwischenfälle ein

Die USA und China werden nach Angaben des Weißen Hauses einen direkten Kommunikationskanal für Zwischenfälle im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI) einrichten. Zudem hieß es aus Washington am Freitag (Ortszeit), beide Seiten hätten einen "US-chinesischen Dialog über Superintelligenz" vereinbart, in dem sie sich über Risiken und Chancen der Technologie austauschen wollen.

Bericht: OpenAI stoppte Training von KI-Modell Astra wegen Sicherheitsproblemen

Der ChatGPT-Entwickler OpenAI hat einem Medienbericht zufolge im August das Training seines neuen KI-Modells Astra wegen Sicherheitsproblemen für zwei Wochen gestoppt. "Wir haben im August das Training von Astra für zwei Wochen angehalten, als wir sahen, dass die Ausrichtung des Modells nicht perfekt war", sagte OpenAI-Europachef Emmanuel Marill der "Welt am Sonntag". Der Trainingsstopp sei noch vor einer öffentlichen Mitteilung erfolgt.

Textgröße ändern: