The National Times - Biathletinnen holen Bronze in der Staffel

Biathletinnen holen Bronze in der Staffel


Biathletinnen holen Bronze in der Staffel
Biathletinnen holen Bronze in der Staffel

Die deutschen Biathletinnen haben bei Olympischen Winterspielen in Peking die Bronzemedaille in der Staffel gewonnen und damit eine jahrelange Durststrecke beendet. Das DSV-Quartett um Einzel-Olympiasiegerin Denise Herrmann, Startläuferin Vanessa Voigt, Vanessa Hinz und Franziska Preuß musste sich im Rennen über 4x6 km nur den siegreichen Schwedinnen und der Mannschaft des russischen Olympia-Komitees geschlagen geben.

Textgröße ändern:

Zuletzt hatten die deutschen Skijägerinnen vor zwölf Jahren in Vancouver ebenfalls mit Bronze Edelmetall im Staffelrennen geholt. Vor mehr als einer Woche hatte Herrmann mit dem überraschenden Olympiasieg im Einzel die zuvor einzige Medaille für die deutschen Biathleten in China geholt.

A.Robinson--TNT

Empfohlen

Selbst abgeräumt: Snowboardcrosser ohne Medaille

Nach einer verhängnisvollen Kollision waren die beiden besten deutschen Snowboardcrosser am Boden zerstört: Beim Kampf um eine erhoffte Medaille bei den Olympischen Spielen räumten sich Leon Ulbricht und Martin Nörl in ihrem gemeinsamen Viertelfinallauf selbst ab - ein weiterer Rückschlag für die deutschen Snowboarder, die in Livigno aller Voraussicht nach ohne Medaille bleiben werden. Das war dem Verband schon 2022 in Peking passiert.

"Stolz auf Wladyslaw": Selenskyj dankt Heraskewytsch

Der ukrainische Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj hat dem Skeletonsportler Wladyslaw Heraskewytsch für seine "klare Haltung" bei den Winterspielen gedankt und zugleich das Internationale Olympische Komitee (IOC) angegriffen. "Wir sind stolz auf Wladyslaw und seine Tat. Mut zu haben, ist mehr wert, als Medaillen zu gewinnen", schrieb Selenskyj am Donnerstag bei X: "Sein Helm mit den Porträts der verstorbenen ukrainischen Sportler steht für Respekt und Erinnerung. Er erinnert die ganze Welt daran, was russische Aggression bedeutet und welchen Preis der Kampf um Unabhängigkeit hat. Und dabei wird kein einziges Regelwerk verletzt."

IOC: Heraskewytsch erhält Akkreditierung zurück

Die Disqualifikation wegen der Helm-Kontroverse bleibt bestehen, aber der Olympia-Ausschluss wird zurückgenommen: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat dem ukrainischen Skeletonfahrer Wladyslaw Heraskewytsch die Akkreditierung zurückgegeben.

Ukrainischer Sportler Heraskewytsch wegen Gedenkhelm bei Olympia disqualifiziert

Der ukrainische Athlet Wladislaw Heraskewytsch ist wegen eines Gedenkhelms mit Porträts von im russischen Angriffskrieg getöteten Sportlern von den Olympischen Spielen disqualifiziert worden - eine Entscheidung, die in der Ukraine für Kritik sorgte. Dies sei ein "Moment der Schande" für das Olympische Komitee (IOC), erklärte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha am Donnerstag im Onlinedienst X. Das IOC hatte den Skeleton-Fahrer wegen dessen "Weigerung, sich an die Richtlinien des IOC zur Meinungsäußerung von Athleten zu halten", disqualifiziert.

Textgröße ändern: