The National Times - Olympia-Maskottchen aus China lösen in Frankreich Debatte aus

Olympia-Maskottchen aus China lösen in Frankreich Debatte aus


Olympia-Maskottchen aus China lösen in Frankreich Debatte aus
Olympia-Maskottchen aus China lösen in Frankreich Debatte aus / Foto: © AFP/Archiv

Die Herstellung von Plüsch-Maskottchen für die Olympischen Spiele in Paris 2024 in China hat in Frankreich erregte Debatten ausgelöst. Auf die Frage, warum die Maskottchen nicht in Frankreich hergestellt würden, sagte Regierungssprecher Olivier Véran am Donnerstag: "Heute können wir das nicht leisten." Es sei ein strukturelles Problem, "da wir in Frankreich viele Fabriken verloren haben", sagte Véran am Donnerstag dem Sender France 2.

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"Wir haben ja noch einige Monate, um das zu korrigieren", hatte Umweltminister Christophe Béchu am Dienstag gesagt, als er auf die chinesischen Plüsch-Maskottchen angesprochen wurde.

Die Olympia-Organisatoren hatten am Montag die Maskottchen für die Olympischen Spiele in Paris vorgestellt: zwei republikanische Zipfelmützen auf Beinen, davon eine mit einer Prothese. Sowohl die Herstellung in China als auch die Motivwahl hatten zahlreiche kritische Kommentare ausgelöst. Auf Twitter bemerkten viele, dass die roten Mützen an das weibliche Geschlechtsorgan der Klitoris erinnerten.

Tatsächlich sind die Mützenmännchen von der sogenannten phrygischen Mütze der Marianne inspiriert, der Symbolfigur der Französischen Republik. Diese Mütze wiederum geht auf das antike Volk der Phryger zurück und wurde später während der Französischen Revolution getragen.

Die Vertriebsrechte an den Olympia-Maskottchen teilen sich zwei französische Firmen, von denen eine immerhin 15 Prozent der Plüschwesen in Frankreich ausstopfen und nähen lassen will. Der Verkauf von Maskottchen und anderen Olympia-Artikeln soll nach einer Schätzung vom vergangenen Jahr 127 Millionen Euro in die Kassen spülen.

D.Cook--TNT

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