The National Times - Geiger wehrt sich gegen Schummel-Vorwürfe: "Anzug nicht zu groß"

Geiger wehrt sich gegen Schummel-Vorwürfe: "Anzug nicht zu groß"


Geiger wehrt sich gegen Schummel-Vorwürfe: "Anzug nicht zu groß"
Geiger wehrt sich gegen Schummel-Vorwürfe: "Anzug nicht zu groß"

Skispringer Karl Geiger hat sich gegen Schummel-Vorwürfe wegen eines angeblich zu großen Sprunganzugs gewehrt. "Ich war in jedem Wettkampf in der Kontrolle, heute sogar zweimal. Der Anzug war an keiner einzigen Stelle zu groß, an einer Stelle sogar zu klein. Mein Anzug ist nicht zu groß. Punkt", sagte der Oberstdorfer nach dem Gewinn der Bronze-Medaille im Teamspringen.

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Vor allem in polnischen Medien kursierte nach dem Einzel von der Großschanze, in dem Geiger knapp vor Kamil Stoch Bronze gewonnen hatte, ein Foto, auf dem Geigers Anzug im Schritt Falten wirft. "Das war in einer Position, in der sich die ganze Länge des Anzugs auf einer blöden Stelle zusammenschiebt. In dieser Position sieht ein Skisprunganzug einfach so aus. Das heißt aber nicht, dass er zu groß ist", sagte Geiger.

Nach dem Teamwettkampf griffen auch norwegische Medien das Thema auf, nachdem Schlussspringer Geiger der deutschen Mannschaft Bronze gesichert hatte - knapp vor Norwegen. Norwegens Springer hielten sich derweil mit Kritik zurück. "Menschen haben Augen, damit sie sich ihre eigene Meinung bilden können", sagte Olympiasieger Marius Lindvik.

Schon beim Mixed-Wettbewerb hatte die Diskussion um die Anzüge hohe Wellen geschlagen, als gleich fünf Springerinnen disqualifiziert worden waren, darunter die Deutsche Katharina Althaus, aber auch zwei Norwegerinnen. "Es wird langsam echt ein bisschen viel. Irgendwie meinen alle Leute, mitreden zu wollen. Es lenkt auch zu sehr vom Sport ab. Ich fand das auch nicht in Ordnung, was da teilweise geschrieben wurde", sagte Geiger.

O.Nicholson--TNT

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