The National Times - Ski-Bergsteigerin Nelson im Himalaya tödlich verunglückt

Ski-Bergsteigerin Nelson im Himalaya tödlich verunglückt


Ski-Bergsteigerin Nelson im Himalaya tödlich verunglückt
Ski-Bergsteigerin Nelson im Himalaya tödlich verunglückt / Foto: © SID

Die berühmte Ski-Bergsteigerin Hilaree Nelson ist im Himalaya tödlich verunglückt. Ein Suchteam fand am Mittwoch den leblosen Körper der 49-Jährigen, die am Montag bei der Abfahrt vom Manaslu, dem achthöchsten Berg der Welt, kurz nach dem Gipfel in eine Gletscherspalte gestürzt war. Ihr Leichnam soll zunächst zum Basislager des Gipfels gebracht und später nach Kathmandu geflogen werden.

Textgröße ändern:

Nelson, die ihre beiden Söhne Graydon und Quinn sowie ihren Lebensgefährten Jim Morrison hinterlässt, geht als eine der bedeutendsten Ski-Bergsteigerinnen in die Geschichte ein. 2012 bezwang sie als erste Frau innerhalb von 24 Stunden den Mount Everest und dessen Nachbarberg Lhotse, 2018 leistete sie mit der ersten Skiabfahrt vom Lhotse Pionierarbeit.

Am vergangenen Donnerstag hatte Nelson via Instagram eingeräumt, sich dieses Mal nicht so sicher zu fühlen "wie bei meinen vergangenen Abenteuern in der dünnen Luft des Himalaya. Die letzten Wochen waren ein ganz neuer Test für meine Widerstandsfähigkeit."

Nelson ist das zweite bestätigte Todesopfer in der Herbstklettersaison. Am Tag ihres Unfalls hatte sich eine Lawine zwischen den Lagern 3 und 4 auf dem 8163 Meter hohen Manaslu gelöst, wobei der nepalesische Bergsteiger Anup Rai ums Leben kam und ein Dutzend weitere Bergsteiger verletzt wurden. Diese konnte später gerettet werden.

Nepal beherbergt acht der 14 höchsten Gipfel der Welt. Ausländische Bergsteiger strömen in Scharen in die Berge und sind damit eine wichtige Einnahmequelle für das Land. Allerdings sind auch die Umweltschäden durch den Massentourismus im Himalaya eklatant.

P.Barry--TNT

Empfohlen

"Kalender ist bestätigt": Formel 1 will Finale in Abu Dhabi

Die Formel 1 will ihre finalen Saisonrennen trotz des Konflikts in der Region weiterhin am Persischen Golf austragen. Das bekräftigte CEO Stefano Domenicali am Samstag im Gespräch mit Sky Sport Italia. "Wie wir bereits gesagt haben, ist der Kalender bestätigt: Die letzten beiden Grands Prix werden die in Katar und Abu Dhabi sein", sagte Domenicali auf entsprechende Nachfrage: "Das ist die Richtung, die wir auf Basis der Informationen und der Zusicherungen - die wir absolut benötigen - eingeschlagen haben. Es ist die Strategie, die wir bis zum Jahresende verfolgen werden."

Antonelli gewinnt Qualifying-Generalprobe

WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli hat rechtzeitig vor dem Qualifying der Formel 1 in Malaysia sein Tempo gefunden und scheint bereit für den Angriff seines Teamkollegen George Russell. Antonelli drehte im dritten freien Training am Samstag in 1:36,302 Minuten die mit Abstand schnellste Runde, Russell lag im anderen Mercedes als Vierter sechs Zehntelsekunden zurück. Erstmals am Rennwochenende in Sepang ließ Antonelli damit den Engländer hinter sich, der durch seinen Sieg zuletzt in Baku wieder auf ein Comeback im Titelkampf hoffen darf. Sein Rückstand beträgt allerdings noch 66 WM-Punkte.

NHL: Peterka mit Siegtor, Seider mit Fehlstart

Eishockey-Nationalspieler John-Jason Peterka hat mit seinem zweiten Saisontor in der NHL im zweiten Spiel seinem neuen Trainer Marco Sturm den zweiten Sieg beschert. Der Vizeweltmeister von 2023 erzielte in der Verlängerung das 4:3 für die Boston Bruins bei den Winnipeg Jets. Dagegen erwischte Moritz Seider mit den Detroit Red Wings beim 0:2 gegen die New York Rangers einen Fehlstart.

Supercup als "Belohnung": Suhl will nächsten Titel

Kapitänin Roosa Laakkonen kann nach der Fabel-Saison des VfB Suhl den offiziellen Startschuss für die nächste Spielzeit in der Volleyball Bundesliga (VBL) kaum erwarten. "Meine Vorfreude steigt von Tag zu Tag", sagte die Mittelblockerin dem Sport-Informations-Dienst (SID) vor dem Supercup-Duell des Double-Siegers mit dem Dresdner SC am Samstag (17.15 Uhr/Dyn).

Textgröße ändern: