The National Times - SID-Aufwärmrunde: Fünf Kernpunkte für das Rennen in Singapur

SID-Aufwärmrunde: Fünf Kernpunkte für das Rennen in Singapur


SID-Aufwärmrunde: Fünf Kernpunkte für das Rennen in Singapur
SID-Aufwärmrunde: Fünf Kernpunkte für das Rennen in Singapur / Foto: © SID

Ist der Dominator aufzuhalten? Max Verstappen ist in Singapur bislang das Maß aller Dinge - und will nun am Sonntag (14.00 Uhr MESZ/Sky) in seinem 250. Rennen endlich den ersten Grand-Prix-Sieg auf dem Stadtkurs feiern. Die ärgsten Konkurrenten scheinen wohl die beiden Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Lewis Hamilton zu sein, WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli kann mit seinem Mercedes nicht mithalten. Ein Ausblick auf das 17. Saisonrennen.

Textgröße ändern:

DOMINANZ: Pole Position für den Sprint, Sieg im Sprint - und dann auch noch die 50. Pole Position seiner Karriere für einen Grand Prix: Max Verstappen fährt in Singapur dem Rest des Feldes davon. Der Erfolg in Malaysia war keine Eintagsfliege, die Kombination aus Verstappen und Red Bull ist wieder ganz oben angekommen. Was soll den viermaligen Weltmeister nun auf dem Weg zu seinem ersten Erfolg in Singapur noch stoppen? "Der wichtigste Teil ist der Start", sagte Verstappen vor seinem 250. Grand Prix, diese könnten "nicht schlechter", sondern "nur besser" werden. Gelingt der Auftakt, sind die Siegchancen riesig.

HOFFNUNG: Zweite Kraft in Singapur ist die Scuderia. Im Sprint belegte Hamilton vor Leclerc den zweiten Platz, in der Qualifikation tauschte das Ferrari-Duo dann die Positionen. "Wir können zusammenarbeiten und so versuchen, etwas Druck auf Max auszuüben", sagte Rekordweltmeister Hamilton, der sich an diesem Wochenende vor Ort über die Unterstützung seiner prominenten Partnerin Kim Kardashian freuen darf.

NACHSEHEN: Verstappen sei "eindeutig dominierend", lautete das aus Mercedes-Sicht bittere Fazit von Boss Toto Wolff bei Sky. Auch in Singapur kommen die Silberpfeile nicht ganz vorne ran, immerhin scheint WM-Spitzenreiter Antonelli die neuen Updates besser zu verstehen. Platz vier ist trotz aller Probleme eine gute Ausgangslage - und weil Teamkollege George Russell wegen eines Motorwechsels von ganz hinten starten muss, ist die Chance groß, einen weiteren Schritt in Richtung Titel zu gehen.

AUSDAUER: Das Nachtrennen in Singapur, aus körperlicher Sicht ist es für die 22 Piloten die wohl härteste Prüfung des Jahres. Die Luftfeuchtigkeit und Temperaturen sind hoch, die Strecke bietet mehrere starke Bremspunkte und anschließendes Beschleunigen. Allein durchs Schwitzen können die Fahrer bis zu fünf Kilogramm Körpergewicht verlieren. Wer gewinnen will, muss mit diesen schwierigen Rahmenbedingungen klarkommen.

CHAOS: Und dann ist da ja auch noch die drohende Gefahr von oben, schon im Sprint wirbelten heftige Regenfälle das Renngeschehen durcheinander. Wie schnell es auf nasser Strecke vorbei sein kann, zeigte Russell, als er in Führung liegend zu weit nach außen kam und sofort die Kontrolle über seinen Mercedes verlor. Insgesamt erreichten nur 13 Boliden das Ziel. Auch für den Grand Prix sind Gewitter und Regen vorhergesagt - Spannung ist garantiert.

C.Blake--TNT

Empfohlen

Nach Abschied aus Nationalteam: Messi glänzt schon wieder

Vier Tage nach seinem emotionalen Abschied aus der argentinischen Nationalmannschaft hat Superstar Lionel Messi bei seinem Klub Inter Miami für die nächste Gala gesorgt. Der 39-Jährige führte sein Team in der nordamerikanischen MLS mit zwei Toren zu einem souveränen 4:0 gegen DC United.

"Nicht bundesligatauglich": Hütter hadert mit Eintracht-Abwehr

Adi Hütter wurde deutlich. Die "deftige" 0:6 (0:4)-Pleite bei RB Leipzig veranlasste den tief enttäuschten Trainer von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt zu einem vernichtenden Urteil für seine wacklige Defensive. "Die Gegentore waren viel zu einfach. Wenn du hier in Leipzig so verteidigst und in solche Konter läufst, ist das was das Verteidigen betrifft einfach nicht bundesligatauglich", sagte Hütter.

Ultras finden Bochumer Hüpfverbot "irrsinnig" und "lächerlich"

Die Ultras des Fußball-Zweitligisten VfL Bochum haben scharfe Kritik am Hüpfverbot im Ruhrstadion geäußert und die kuriose Maßnahme als "irrsinnig" und "lächerlich" bezeichnet. Die Kritik richtet sich hauptsächlich gegen das Bauordnungsamt der Stadt Bochum und nicht gegen den Verein, der laut der Erklärung der Ultras auf ihrer Homepage die Begründung "nahezu wörtlich" übernehmen und erst nach einer "Nachrichtensperre" wenige Tage vor dem Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen Arminia Bielefeld bekannt geben durfte.

Rekordtorschütze Fellhauer: "Sehr coole Sache"

Sein Eintrag in die Geschichtsbücher der Fußball-Bundelsiga könnte Robin Fellhauer noch teuer zu stehen kommen. "Mir wurde nur eben vom Herrn Gregoritsch (Michael, d. Red.) zugeflüstert, dass ich der Mannschaft einen ausgeben muss", sagte der 28-Jährige vom FC Augsburg nach seinem historischen Treffer beim 2:2 (1:0) gegen den FC Bayern - und grinste.

Textgröße ändern: