The National Times - Umkämpfte Nullnummer: SC verpasst Rückkehr an die Spitze

Umkämpfte Nullnummer: SC verpasst Rückkehr an die Spitze


Umkämpfte Nullnummer: SC verpasst Rückkehr an die Spitze
Umkämpfte Nullnummer: SC verpasst Rückkehr an die Spitze / Foto: © FIRO/SID

Nix war's mit dem Gipfelsturm: Der SC Freiburg hat die Rückkehr an die Bundesliga-Spitze nach einer hart umkämpften Nullnummer verpasst. Die Breisgauer kamen zum Abschluss des 6. Spieltags nicht über ein torloses Remis gegen Borussia Mönchengladbach hinaus und reihen sich auf Platz zwei hinter Union Berlin ein.

Textgröße ändern:

Die Gladbacher warten zwar seit über 20 Jahren auf einen Sieg beim SC, haben aber immerhin saisonübergreifend seit sechs Auswärtspartien nicht mehr verloren. Die Borussia rangiert auf Platz acht.

Vor 34.000 Zuschauern im ausverkauften Freiburger Stadion ging es gleich zu Beginn munter hin und her. Der Japaner Ritsu Doan (2.) hatte die Führung genauso auf dem Fuß wie der Gladbacher Florian Neuhaus auf der Gegenseite (5.).

Nach knapp zehn Minuten übernahmen die Gastgeber, die am Donnerstag zum Auftakt der Gruppenphase in der Europa League gegen Aserbaidschans Meister Qarabag Agdam gewonnen hatten (2:1), weitgehend die Kontrolle. Die beste Chance in dieser Phase hatten allerdings die Gladbacher bei einem Konter. Marcus Thuram scheiterte an SC-Torwart Mark Flekken (14.). Auf der anderen Seite nutzte der erstmals in der Startelf stehende Neuzugang Daniel-Kofi Kyereh eine ebenso große Möglichkeit nicht (16.).

Mitte der ersten Hälfte lag die Freiburger Führung in der Luft. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich, die ohne Lucas Höler und Roland Sallai auskommen mussten, drängte die Gäste zunehmend in die Defensive.

Die Gladbacher, bei denen der gesperrte Ko Itakura, Tony Jantschke, Nico Elvedi und Alassane Plea fehlten, konnten sich nach wenigen Minuten aber wieder befreien. Jonas Hofmann (27.) und Thuram (29.) brachten das SC-Tor gehörig in Gefahr.

In der 34. Minute musste Neuhaus mit einer Knieverletzung vom Platz, für ihn kam Nathan Ngoumou. Danach schalteten beide Teams bis zur Pause einen Gang zurück.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs belauerten sich beide Mannschaften. Weder die Gladbacher noch die Freiburger wollten einen vorentscheidenden Fehler begehen. Lediglich die heftig geführten Zweikämpfe der Borussen gegen ihren Ex-Kollegen Matthias Ginter sorgten für Aufregung.

Nach einer Stunde wirkten die Freiburger müde, die Borussen konnten die Schwäche aber nicht nutzen. In dieser Phase war das Spiel vor allem ein Abnutzungskampf. Erst in der 76. Minute vergab der eingewechselte Wooyeong Jeong wieder eine große Chance für den SC.

Direkt nach dem Abpfiff begann für die Freiburger die Vorbereitung auf eine harte Woche. Am Donnerstag muss der SC in der Europa League bei Olympiakos Piräus antreten, am Sonntag steht das badische Duell bei der TSG Hoffenheim auf dem Programm.

C.Bell--TNT

Empfohlen

Wiedersehen mit Italien: Zidanes Frankreich lässt Punkte liegen

Zinédine Zidane hat bei seinem Wiedersehen mit Italien den nächsten Sieg mit der französischen Fußball-Nationalmannschaft verpasst. Gut 20 Jahre nach dem berühmten Kopfstoß im WM-Finale 2006 kam Zidanes Starensemble in Paris nicht über ein 1:1 (0:0) gegen die Mannschaft von Trainer Roberto Mancini hinaus und ließ in der Nations League erstmals Zähler liegen. Während Frankreich mit sieben Punkten weiter Tabellenführer in der Gruppe A1 ist, wartet Schlusslicht Türkei nach dem 0:3 (0:1) gegen Belgien weiter auf die ersten Punkte.

EuroLeague: FC Bayern verliert erstes Heimspiel

Die Basketballer von Bayern München haben ihr erstes Heimspiel der EuroLeague-Saison dramatisch verloren. Das Team von Trainer Anton Gavel unterlag dem serbischen Rekordmeister Partizan Belgrad am dritten Spieltag mit 84:86 (47:46) und kassierte die zweite Niederlage in Folge im Europacup. Partizan hingegen wahrte seine weiße Weste mit dem dritten Erfolg.

DFB-Team ohne Gnabry nach Griechenland

Jürgen Klopp verzichtet beim so wichtigen Rückspiel der deutschen Nationalmannschaft in der Nations League am Sonntag (20.45 Uhr/RTL) gegen Griechenland auf seinen Ersatzkapitän Serge Gnabry. Der Münchner zählt nicht zum 23-köpfigen Aufgebot des Bundestrainers, das am Samstag zum Spielort Thessaloniki aufbrechen wird. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bekannt.

Djokovic verlängert Peking-Siegesserie - nun gegen Zverev?

Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic hat sich beim ATP-Turnier in Peking ins Viertelfinale gekämpft. Mit einem 4:6, 7:6 (7:2), 6:2 gegen Lokalmatador Bu Yunchaokete hält der Weltranglistenelfte somit seine historische Serie in der chinesischen Hauptstadt von 31 Siegen in 31 Matches aufrecht - und könnte nun auf Alexander Zverev treffen.

Textgröße ändern: