The National Times - Rauhe sieht auch den Kanzler beim Olympia-Projekt gefordert

Rauhe sieht auch den Kanzler beim Olympia-Projekt gefordert


Rauhe sieht auch den Kanzler beim Olympia-Projekt gefordert
Rauhe sieht auch den Kanzler beim Olympia-Projekt gefordert / Foto: © SID

Ob die erleichterten Gewinner Markus Söder und Dominik Krause, ob Nordrhein-Westfalens fairer Ministerpräsident Hendrik Wüst oder der neue Sportminister Ronald Rauhe: Nach der Wahl Münchens zum deutschen Olympiabewerber um Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 herrschte Einigkeit darüber, dass nicht bloß München beim Internationalen Olympischen Komitee ins Rennen gehe. Vielmehr war in Baden-Baden immer wieder von einer nationalen Angelegenheit die Rede - auch Friedrich Merz wird nun gefragt sein.

Textgröße ändern:

"Natürlich ist der Bundeskanzler sich bewusst, dass er jetzt in Aktion treten muss. Es gibt zumindest schon Terminanfragen in Richtung des IOC, in Bezug auf Frau Coventry", sagte Rauhe bei der Pressekonferenz am Samstagnachmittag: "Das muss jetzt einfach passieren. Das muss auch von der Bundesregierung vorgelebt werden, das ist natürlich in unserer Verantwortung."

Finanzielle Unterstützung, wie sie Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) gleich nach der 91:50-Entscheidung zugunsten Münchens gegen Köln/Rhein-Ruhr garantiert hatte, wird ein weiterer Baustein beim Vorhaben, nach den Spielen von München 1972 Olympia wieder nach Deutschland zu bringen.

Kanu-Olympiasieger Rauhe, Anfang September erst als Nachfolger von Christiane Schenderlein im Kanzleramt installiert, kann sich auch vorstellen, ein Team aus international bekannten "Botschaftern" zusammenzustellen: "Das alles gehört zu der verbindenden Aufgabe, die wir international als Brückenbauer wahrnehmen wollen."

A.Little--TNT

Empfohlen

Klopp sieht viel Potenzial im Sturm

Jürgen Klopp sieht trotz der Verletzung von Kai Havertz kein Sturmproblem in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Die Situation im Angriff sei "tendenziell komfortabel", sagte der Bundestrainer vor dem Nations-League-Spiel gegen Griechenland am Sonntagabend (20.45 Uhr/ARD) in Augsburg.

Klopp will DFB-Team eigene Identität vermitteln

Jürgen Klopp will der deutschen Fußball-Nationalmannschaft eine eigene Identität vermitteln. "Wichtig ist für uns, eine Spielweise zu entwickeln, die es jedem Gegner wahnsinnig schwer macht. Und darauf aufbauend, unsere eigene Qualität sichtbar machen", sagte Klopp im Gespräch mit der ARD-Sportschau vor seiner Heimpremiere als Bundestrainer am Sonntag (20.45 Uhr/ARD) in Augsburg gegen Griechenland.

Pechvogel Kane: "An einem anderen Tag hätten wir gewonnen"

Harry Kane konnte es nicht fassen, nach seinem verschossenen Elfmeter sank der englische Nationalmannschaftskapitän zu Boden, als wollte er sich in den Wembley-Rasen eingraben. "Leider bin ich ausgerutscht, mein linker Fuß hat nachgegeben, aber so ist das Leben eines Stürmers", sagte der Bayern-Star nach dem bitteren 2:3 (2:1) zum Nations-League-Auftakt gegen Welt- und Europameister Spanien.

"Gehen gemeinsam durchs Feuer": Tah schwärmt von Klopp

Jürgen Klopp will die deutsche Fußball-Nation wieder "anzünden" - bei seiner Mannschaft ist ihm das offenbar auf Anhieb gelungen. "Als wir die Eingangsbesprechung hatten, sind alle danach rausgegangen und dachten sich: Okay, wir gehen jetzt gemeinsam durchs Feuer!", berichtete Abwehr-Routinier Jonathan Tah vor dem zweiten Klopp-Spiel in der Nations League in Augsburg gegen Griechenland (20.45 Uhr/ARD).

Textgröße ändern: