The National Times - Trotz Schwächephase und Nasentreffer: Nadal in Runde 3

Trotz Schwächephase und Nasentreffer: Nadal in Runde 3


Trotz Schwächephase und Nasentreffer: Nadal in Runde 3
Trotz Schwächephase und Nasentreffer: Nadal in Runde 3 / Foto: © SID

Rafael Nadals Titelhoffnungen bei den US Open sind nach einem ereignisreichen Zweitrundenmatch weiter intakt: Der 36 Jahre alte Grand-Slam-Rekordchampion aus Spanien schlug trotz eines teilweise fahrigen Auftritts und einer erlittenen Nasenverletzung den Italiener Fabio Fognini 2:6, 6:4, 6:2, 6:1. Die Chance auf seinen 23. Majortitel besteht damit weiterhin.

Textgröße ändern:

"Es war wahrscheinlich einer meiner schlechtesten Starts in ein Match überhaupt", sagte Nadal: "Nach so einer Partie weiter dabei zu sein, bedeutet mir viel." Nadal qualifizierte sich zugleich auch als erster Profi für die ATP Finals im November in Turin.

Gegen Fognini, der den Topstar bereits vier Mal schlagen konnte, reihte Nadal im ersten Satz Fehler an Fehler. Im zweiten Durchgang rief der Mitfavorit auf den Titel dann den Physio, er hatte offenbar Probleme an der Hand. Anschließend fand er nach und nach zu seinem Spiel.

Im dritten Satz traf sich Nadal dann selbst mit seinem Schläger im Gesicht, musste erneut behandelt werden und spielte dann mit einem Pflaster auf der Nase. "Das ist mir schon einmal mit einem Golfschläger passiert, aber beim Tennis noch nicht", sagte er später.

Nadal ist bei den US Open als viermaliger Turnierchampion erstmals seit 2019 am Start und zählt trotz einer nicht idealen Vorbereitung zum Favoritenkreis. In Wimbledon hatte Nadal aufgrund einer Bauchmuskelverletzung nicht zu seinem Halbfinal-Match gegen Nick Kyrgios antreten können.

Mitte August gab der Mallorquiner, der in diesem Jahr die Australian Open und die French Open gewann, dann sein Comeback in Cincinnati. Dort verlor er sein Auftaktmatch und reiste ohne viel Spielpraxis nach New York.

M.A.Walters--TNT

Empfohlen

Wiedersehen mit Italien: Zidanes Frankreich lässt Punkte liegen

Zinédine Zidane hat bei seinem Wiedersehen mit Italien den nächsten Sieg mit der französischen Fußball-Nationalmannschaft verpasst. Gut 20 Jahre nach dem berühmten Kopfstoß im WM-Finale 2006 kam Zidanes Starensemble in Paris nicht über ein 1:1 (0:0) gegen die Mannschaft von Trainer Roberto Mancini hinaus und ließ in der Nations League erstmals Zähler liegen. Während Frankreich mit sieben Punkten weiter Tabellenführer in der Gruppe A1 ist, wartet Schlusslicht Türkei nach dem 0:3 (0:1) gegen Belgien weiter auf die ersten Punkte.

EuroLeague: FC Bayern verliert erstes Heimspiel

Die Basketballer von Bayern München haben ihr erstes Heimspiel der EuroLeague-Saison dramatisch verloren. Das Team von Trainer Anton Gavel unterlag dem serbischen Rekordmeister Partizan Belgrad am dritten Spieltag mit 84:86 (47:46) und kassierte die zweite Niederlage in Folge im Europacup. Partizan hingegen wahrte seine weiße Weste mit dem dritten Erfolg.

DFB-Team ohne Gnabry nach Griechenland

Jürgen Klopp verzichtet beim so wichtigen Rückspiel der deutschen Nationalmannschaft in der Nations League am Sonntag (20.45 Uhr/RTL) gegen Griechenland auf seinen Ersatzkapitän Serge Gnabry. Der Münchner zählt nicht zum 23-köpfigen Aufgebot des Bundestrainers, das am Samstag zum Spielort Thessaloniki aufbrechen wird. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bekannt.

Djokovic verlängert Peking-Siegesserie - nun gegen Zverev?

Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic hat sich beim ATP-Turnier in Peking ins Viertelfinale gekämpft. Mit einem 4:6, 7:6 (7:2), 6:2 gegen Lokalmatador Bu Yunchaokete hält der Weltranglistenelfte somit seine historische Serie in der chinesischen Hauptstadt von 31 Siegen in 31 Matches aufrecht - und könnte nun auf Alexander Zverev treffen.

Textgröße ändern: