The National Times - Verletzter Pogacar beendet Saison - und verlängert bis 2032

Verletzter Pogacar beendet Saison - und verlängert bis 2032


Verletzter Pogacar beendet Saison - und verlängert bis 2032
Verletzter Pogacar beendet Saison - und verlängert bis 2032 / Foto: © SID

Vorzeitiges Saisonende, dafür zwei Jahre mehr im Sattel: Der bei der Vuelta schwer verletzte Radsport-Superstar Tadej Pogacar hat seinen Vertrag beim UAE Team Emirates-XRG vorzeitig um zwei Jahre bis 2032 verlängert. Dies teilte der Rennstall am Samstag mit und bestätigte gleichzeitig, dass der 27 Jahre alte fünfmalige Tour-Champion seinen WM-Titel nicht verteidigen wird.

Textgröße ändern:

"Von Anfang an habe ich mich in diesem Team wie zu Hause gefühlt. Wir sind über die Jahre gemeinsam gewachsen und haben unglaubliche Momente erlebt, daher freue ich mich sehr, meinen Vertrag bis 2032 zu verlängern", sagte Pogacar: "Ich möchte in diesem Sport noch viel erreichen und glaube, dass dies der richtige Ort dafür ist. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, welches das Team in mich setzt, und freue mich darauf, was wir gemeinsam weiter aufbauen können."

Pogacar hatte 2024 einen Sechsjahresvertrag unterschrieben, der ihn mit einem kolportierten Grundgehalt von 8,4 Millionen Euro pro Saison zum höchstbezahlten Radprofi der Geschichte machte. Es war spekuliert worden, dass Pogacar mit Ablauf des Vertrags 2030 seine Karriere beenden könnte. Nun hat er noch sechs Jahre Zeit seine fehlenden Karriereziele wie Olympia-, Vuelta- und Roubaix-Sieg zu erreichen und seine schon jetzt gigantische Erfolgsbilanz weiter auszubauen.

2026 wird ihm letzteres nicht mehr gelingen. In der vergangenen Woche war Pogacar bei der Vuelta, die er souverän anführte, schwer gestürzt und hatte mehrere Brüche erlitten. Die Spekulationen, der Weltmeister könnte bis zum WM-Straßenrennen Ende September wieder einsatzbereit sein, beendeten er und sein Team nun.

"Natürlich hatte ich mir ein anderes Ende für meine Saison gewünscht. Im Moment ist es am wichtigsten, mich richtig zu erholen und meinem Körper die nötige Zeit zu geben", sagte Pogacar, der im Juli mit seinem fünften Tour-Titel zu den Rekordsiegern des Rennens aufgestiegen war: "Es war eine Saison mit vielen besonderen Momenten, und ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben. Jetzt konzentriere ich mich darauf, wieder gesund zu werden und im nächsten Jahr bereit für die kommenden Herausforderungen zurückzukehren."

Pogacars Vertragsverlängerung könnte auch Auswirkungen auf den Fahrermarkt haben. Fraglich ist, ob sich UAE-Jungstar Isaac Del Toro noch weitere sechs Jahre mit der Rolle des Kronprinzen zufrieden geben wird. Der Mexikaner hatte zuletzt seinen Vertrag bis 2031 verlängert. Auch für Frankreichs umworbenes Wunderkind Paul Seixas könnte UAE als Destination damit reizlos werden.

S.Arnold--TNT

Empfohlen

Nach Eklat in Lyon: UEFA sperrt Fener-Profi Guendouzi

Die UEFA hat den Fußballprofi Mattéo Guendouzi von Fenerbahce Istanbul nach dem Eklat in den Playoffs zur Champions League mit einer Sperre von insgesamt vier Spielen belegt. Wie die Europäische Fußball-Union mitteilte, wurden davon zwei Partien für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt. Zudem muss der ehemalige Herthaner eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro zahlen.

S04-Legende Thon hofft auf würdigen Neuer-Abschied auf Schalke

Klublegende Olaf Thon hat die Fans von Schalke 04 zu einem würdigen Empfang für Torhüter Manuel Neuer bei dessen womöglich letztem Auftritt in seiner alten sportlichen Heimat aufgerufen. "Ich hoffe, weil er bei uns ausgebildet und Nationalspieler wurde, dass er nicht ausgebuht wird, sondern dass man seine Leistung als weltbester Torwart respektiert und akzeptiert", sagte Thon im ran-Interview vor dem Heimspiel am Abend (18.30 Uhr/Sky) gegen Neuers FC Bayern.

US Open: Shelton auf dem Weg zum Duell mit Alcaraz

Der große US-Hoffnungsträger Ben Shelton hat in New York tief in der Nacht das Achtelfinale der US Open erreicht und nähert sich einem Viertelfinal-Kracher gegen Carlos Alcaraz an. Der Halbfinalist von 2023 verwandelte im Arthur Ashe Stadium um 2.07 Uhr Ortszeit seinen ersten Matchball zum 7:6 (7:3), 6:7 (5:7), 6:3, 6:4 gegen den Kanadier Denis Shapovalov.

Trost von Merz, dann Eistonne: DBB-Frauen trotzen dem Frust

Der Bundeskanzler kam höchstpersönlich, um den deutschen Basketballerinnen Mut zu machen. Nach der heftigen Auftakt-Klatsche bei der Heim-WM gegen Spanien traf Friedrich Merz die enttäuschte Mannschaft vor der Kabine im Bauch der Berliner Uber Arena. Lange konnten Leonie Fiebich und Co. jedoch sowieso nicht hadern – keine 24 Stunden blieben bis zum Hochdruck-Spiel gegen Japan. Dort gilt: verlieren verboten.

Textgröße ändern: