The National Times - Nach Krösche-Gerüchten: Frankfurt betont "Geschlossenheit"

Nach Krösche-Gerüchten: Frankfurt betont "Geschlossenheit"


Nach Krösche-Gerüchten: Frankfurt betont "Geschlossenheit"
Nach Krösche-Gerüchten: Frankfurt betont "Geschlossenheit" / Foto: © picture alliance/DeFodi Images/SID

Alles wie gehabt bei Eintracht Frankfurt? Der große Knall ist bei der Aufsichtsratssitzung des Fußball-Bundesligisten am Mittwoch jedenfalls ausgeblieben, Markus Krösche bekleidet weiter das Amt des Sportvorstandes. "Veränderungen in der Vorstandsstruktur oder sonstige Personalthemen waren nicht Gegenstand der Sitzung", teilte die Eintracht mit.

Textgröße ändern:

Aufsichtsratschef Mathias Beck berichtete, "die sportliche und wirtschaftliche Situation sowie die Entscheidungen der zurückliegenden Transferperiode" seien "sehr ausführlich und konstruktiv erörtert" worden. "Dabei bestand Einigkeit darüber, dass wir die vor uns liegenden Aufgaben weiter mit großer Geschlossenheit angehen wollen. Unser Fokus richtete sich in den letzten Wochen darauf, die bestmöglichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison zu schaffen. Das ist der sportlichen Führung gelungen."

Das darf als Rückendeckung für Krösche verstanden werden, über den es zuletzt noch geheißen hatte, er könne Frankfurt noch im September verlassen. Der Grund für den möglichen Abschied sei laut Bild-Zeitung das angespannte Verhältnis zu Trainer Adi Hütter. Weder Krösche noch Hütter wollten sich zu dem Bericht äußern. Der kicker berichtete am Mittwoch mit Verweis auf einen Sitzungsteilnehmer, zeitnah stünden klärende Gespräche innerhalb des Vorstands, mit dem Hauptausschuss des Aufsichtsrats und Hütter an.

Krösche sprach nach der Aufsichtsratssitzung von einer "anspruchsvollen" Transferperiode in einem "außergewöhnlichen Marktumfeld". Nach insgesamt 38 Transferbewegungen "unter Berücksichtigung unserer sportlichen wie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen" gelte nun "unser voller Fokus dem sportlichen Erfolg und einer erfolgreichen Saison. Ich arbeite mit voller Überzeugung daran, unsere Ziele zu erreichen."

Der Sportchef stand zuletzt heftiger in der Kritik, vor allem die Verpflichtung von Trainer Albert Riera galt als großer Fehler. Auch wurde ihm das schwache Preis-Leistungs-Verhältnis des Kaders in der vergangenen Saison vorgeworfen. Der zähe Transfersommer sorgte ebenso für Unruhe wie ein Immobilienkauf in Kroatien. Krösches Vertrag bei der Eintracht läuft noch bis zum 30. Juni 2028.

S.M.Riley--TNT

Empfohlen

Basketball: Nyara Sabally im deutschen WM-Kader

Gute Nachricht für die deutschen Basketballerinnen: WNBA-Profi Nyara Sabally steht im Kader für die anstehende Heim-WM in Berlin. Die 26-Jährige, die zuletzt von einer Wadenverletzung geplagt war, wurde am Mittwoch von Bundestrainer Olaf Lange in das zwölfköpfige Aufgebot für das Turnier (4. bis 13. September) berufen. Als letzte Spielerin wurde Patricia Broßmann aus dem Kader gestrichen.

Medien: DFB will Kompass-Modell durchsetzen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Regionalliga-Reform offenbar zur Chefsache erklärt. Wie Bild und kicker am Mittwoch berichteten, will der Dachverband auf seinem im Herbst stattfindenden Bundestag das Kompass-Modell beschließen und damit die festgefahrene Causa klären. Auf SID-Anfrage erklärte der DFB, man strebe eine "zeitnahe Lösung des Problems" an, zunächst werde Präsident Bernd Neuendorf aber "interne Gespräche" führen.

Ellbogenbruch: Golfprofi Schmid fällt lange aus

Für den deutschen Golfprofi Matti Schmid ist das erfolgreichste Jahr seiner Karriere wohl vorzeitig beendet. Der 28-Jährige aus Herzogenaurach hat sich bei einem Sturz den Ellbogen gebrochen und fällt mehrere Monate aus. Dies teilte Schmid bei Instagram mit.

Formel 1: Hadjar fehlt auch in Monza

Red-Bull-Pilot Isack Hadjar verpasst wegen einer Handgelenksverletzung auch den Großen Preis von Italien. Wie der Formel-1-Rennstall am Mittwoch bekannt gab, wird am kommenden Wochenende in Monza erneut der Neuseeländer Liam Lawson als Teamkollege des viermaligen Weltmeisters Max Verstappen einspringen. Lawson, etatmäßig Stammfahrer beim kleinen Schwesterteam Racing Bulls, ersetzte den Franzosen Hadjar schon Ende August im niederländischen Zandvoort.

Textgröße ändern: