The National Times - Hoffnung für das DBB-Team: Nyara Sabally im Training

Hoffnung für das DBB-Team: Nyara Sabally im Training


Hoffnung für das DBB-Team: Nyara Sabally im Training
Hoffnung für das DBB-Team: Nyara Sabally im Training / Foto: © picture-alliance/dpa/SID

Endlich gute Nachrichten: Drei Tage vor dem Auftaktspiel bei der Heim-WM in Berlin hat Nyara Sabally nach ihrer Verletzungspause am Training der deutschen Basketballerinnen in der Max-Schmeling-Halle teilgenommen und darf auf einen Einsatz hoffen. Die 26-Jährige vom WNBA-Team Toronto Tempo hatten zuletzt Wadenprobleme geplagt.

Textgröße ändern:

"Sie ist im Return-to-Play-Protocol, hat schon eine Menge mitgemacht. Es entwickelt sich sehr gut, aber das ist Day-to-day", sagte Bundestrainer Olaf Lange nach der Einheit und bremste ein wenig: "Da müssen wir abwarten."

In Nordamerika war Sabally zuletzt am 13. August aufgelaufen, nun gibt es wieder Hoffnung. Ihre ältere Schwester Satou (New York Liberty/28) verpasst die Weltmeisterschaft dagegen wegen der Folgen einer Gehirnerschütterung. Beide sind in Berlin aufgewachsen.

Spielfähig ist Leonie Fiebich (New York), die wegen Knöchelproblemen sieben Wochen lang pausieren musste. "Mir geht's gut. Ich bin ready", sagte die 26-Jährige am Dienstag, "es gab keinen Moment, wo ich gedacht habe: Ich werde die WM verpassen. Ich bin froh, dass ich relativ gesund auf dem Feld stehen kann."

Fiebich, die als letzte Spielerin zum Team gestoßen war, ist vor dem Auftakt "total hyped. Dass es jetzt endlich losgeht, ist ein bisschen surreal." Druck sei da, "aber positiver Druck. Ich nehme die Challenge gerne an."

Fiebich und Sabally hätten "Schlüsselrollen" im Team, sagte Lange, der als Assistenzcoach in Toronto arbeitet. Dass alle drei Vorbereitungsspiele verloren gingen, sei kein Problem. "Wenn wir in der WNBA-Preseason alle Spiele gewinnen, werde ich immer nervös. Dann denkt jeder: Alles ist in guter Ordnung", erklärte der 54-Jährige: "Und am Anfang eines Turniers, am Anfang einer Saison ist nie alles in Ordnung. Das ist eine falsche Sicherheit."

Die deutsche Mannschaft trifft am Freitag (17.45 Uhr/ProSieben und MagentaTV) auf Vize-Europameister Spanien. Die weiteren Vorrundengegner sind am Samstag Japan und am Montag Mali.

C.Bell--TNT

Empfohlen

"In mein Gehirn gebrannt": DBB-Frauen sinnen auf Revanche

Im Trainings-Gym der Max-Schmeling-Halle überließ Olaf Lange nichts dem Zufall. Immer wieder ging der Basketball-Bundestrainer mit seinen Medaillenjägerinnen die verschiedenen Systeme durch. Für das mit Spannung erwartete WM-Halbfinale gegen die starken Französinnen musste jeder Schritt sitzen. Langes Spielerinnen schöpften für das nächste Highlight in der Geschichte des deutschen Frauen-Basketballs derweil Motivation aus einer bitteren Pleite.

Karius über DFB-Traum: "Mache mir darüber keine Gedanken"

Loris Karius ließ all die Lobeshymnen nicht zu nah an sich ran. Nein, Kontakt zu Bundestrainer Jürgen Klopp habe er noch nicht gehabt, erklärte der Torhüter von Schalke 04 nach dem lang ersehnten ersten Bundesliga-Sieg seit der Rückkehr der Königsblauen, an dem er großen Anteil hatte, bei Sky. "Ich schätze weder irgendwas realistisch noch unrealistisch ein", sagte der Keeper mit Blick auf eine mögliche DFB-Nominierung: "Ich mache mir darüber keine Gedanken, um ehrlich zu sein."

US Open: Shelton fordert Zverev im Finale

Ben Shelton ist der Herausforderer von Alexander Zverev im Finale der US Open. Der US-Amerikaner besiegte in der Vorschlussrunde seinen Landsmann Frances Tiafoe mit 4:6, 6:3, 6:3, 7:5 und steht zum ersten Mal im Endspiel eines Grand-Slam-Turniers. Der an Position acht gesetzte Linkshänder Shelton, der im Viertelfinale den aus einer Verletzung zurückgekehrten Titelverteidiger Carlos Alcaraz (Spanien/Nr. 2) entthront hatte, kann der erste US-Amerikaner seit Andy Roddick 2003 werden, der einen Major-Titel im Einzel gewinnt.

Wieder in drei Sätzen: Zverev im US-Open-Finale

Nur noch ein Schritt bis zum zweiten Grand-Slam-Titel: Alexander Zverev ist mit einer abgeklärten Vorstellung ins Finale der US Open eingezogen und hat die Krönung seines bärenstarken Tennisjahres vor Augen. In der Neuauflage des Olympia-Finals von 2021 besiegte der amtierende French-Open-Sieger den Russen Karen Chatschanow mit 6:3, 7:6 (9:7), 7:6 (8:6).

Textgröße ändern: