Vor Zverevs erster Nachtschicht: Becker glaubt an Finaleinzug
Mit einer Nachtschicht startet Alexander Zverev in seine Titelmission bei den US Open - und geht es nach Boris Becker, dann stehen die Chancen gut, dass es der Auftakt einer weiteren Erfolgsgeschichte des French-Open-Gewinners wird. "Ich glaube, er hat große Chancen, das dritte Grand-Slam-Finale zu erreichen. Das ist wirklich machbar", sagte Becker in seinem Podcast mit Andrea Petkovic: "Er hat eine Riesenchance."
Zverev trifft in der Nacht auf Mittwoch deutscher Zeit im zweiten Spiel der Night Session auf Lorenzo Sonego (Sporteurope.tv und Sky). Gegen den Italiener verfügt der Hamburger über eine makellose 6:0-Bilanz - und auch anschließend warten zunächst machbare Gegner. "Ich finde die obere Hälfte nicht ganz so stark. Der Weg für Sascha bis ins Viertelfinale ist absolut machbar, ich glaube, das ist ein Muss", sagte Becker: "Ab dem Viertelfinale wird's ernst."
Zverev arbeitete in New York am Sonntag, dem ersten Turniertag, fleißig an seinem Spiel. Auf dem Practice Court vier trainierte er im weißen Tanktop mit Karen Chatschanow, ehe es am Dienstag ernst wird.
Neben Zverev schlagen dann gleich fünf weitere deutsche Profis in New York auf. Jan-Lennard Struff (Warstein), Daniel Altmaier (Kempen), Tatjana Maria (Bad Saulgau), Eva Lys und Ella Seidel (beide Hamburg) bestreiten allesamt ihr Erstrundenmatch beim letzten Grand Slam des Tennisjahres. Bereits am Montag spielen Tamara Korpatsch (Hamburg) und Yannick Hanfmann (Karlsruhe).
S.Cooper--TNT